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Der '''Altar in der Kapelle''' stellt das Thema „Wurzel Jesse“ bzw. „Stammbaum Jesu“ dar und steht damit in Beziehung zum Marienbild. Er wurde von Hartwig Rainer Mülleitner 1996 geschaffen. Aus dem Wurzelstock einer Fichte, die auf 1500 m Seehöhe in Kendlbruck im Lungau gewachsen war, arbeitete er den runden Altar heraus. In den Wurzeln ist ein Stein eingewachsen, ein Serpentinit, der an seiner Stelle belassen und an die Rundung des Altars angeglichen wurde. Die ausgenommene Mitte des Wurzelstocks ist unter einer Glasplatte abgesenkt. Unter der Glasplatte ist das Altarkreuz zu sehen, es ist aus dem selben Material wie der eingewachsene Stein und kommt aus der unmittelbaren Umgebung des Standortes der Fichte. Der Stein, aus dem das Kreuz geschnitten ist, erinnert in seiner Form an einen Brotlaib. Er greift damit das Motiv der Eucharistie auf. Aus einer der kräftigen Wurzeln, die bei der Bearbeitung des Wurzelstocks übriggeblieben sind, hat der Künstler den Bodenleuchter, der neben dem Altar steht, angefertigt.
 
Der '''Altar in der Kapelle''' stellt das Thema „Wurzel Jesse“ bzw. „Stammbaum Jesu“ dar und steht damit in Beziehung zum Marienbild. Er wurde von Hartwig Rainer Mülleitner 1996 geschaffen. Aus dem Wurzelstock einer Fichte, die auf 1500 m Seehöhe in Kendlbruck im Lungau gewachsen war, arbeitete er den runden Altar heraus. In den Wurzeln ist ein Stein eingewachsen, ein Serpentinit, der an seiner Stelle belassen und an die Rundung des Altars angeglichen wurde. Die ausgenommene Mitte des Wurzelstocks ist unter einer Glasplatte abgesenkt. Unter der Glasplatte ist das Altarkreuz zu sehen, es ist aus dem selben Material wie der eingewachsene Stein und kommt aus der unmittelbaren Umgebung des Standortes der Fichte. Der Stein, aus dem das Kreuz geschnitten ist, erinnert in seiner Form an einen Brotlaib. Er greift damit das Motiv der Eucharistie auf. Aus einer der kräftigen Wurzeln, die bei der Bearbeitung des Wurzelstocks übriggeblieben sind, hat der Künstler den Bodenleuchter, der neben dem Altar steht, angefertigt.
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== Eingangsbereich ==
 
== Eingangsbereich ==
    
Im '''Eingangsraum''' zur Kirche im Erdgeschoß des Turmes ist ein Ziegelstein eingemauert. Es handelt sich dabei um einen Schlußstein aus der „Porta Santa“ in San Paolo fuori le mura, den Pater Rafael Kleiner aus Rom mitgebracht hat. 1934 hat man mit solchen Ziegeln nach dem 100-Jahr-Jubiläum zur Wiedererrichtung der Kirche die Heilige Pforte vermauert. Sie wurde 1950 zum Heiligen Jahr wieder geöffnet, die Ziegel haben den Wert eines besonderen Geschenkes.  
 
Im '''Eingangsraum''' zur Kirche im Erdgeschoß des Turmes ist ein Ziegelstein eingemauert. Es handelt sich dabei um einen Schlußstein aus der „Porta Santa“ in San Paolo fuori le mura, den Pater Rafael Kleiner aus Rom mitgebracht hat. 1934 hat man mit solchen Ziegeln nach dem 100-Jahr-Jubiläum zur Wiedererrichtung der Kirche die Heilige Pforte vermauert. Sie wurde 1950 zum Heiligen Jahr wieder geöffnet, die Ziegel haben den Wert eines besonderen Geschenkes.  
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== Turm ==
 
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