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Stadtpfarrkirche zum hl. Paulus (Quelltext anzeigen)
Version vom 5. April 2007, 22:50 Uhr
, 22:50, 5. Apr. 2007keine Bearbeitungszusammenfassung
Am 2. Oktober 1993 legte Erzbischof Dr. Georg Eder den Grundstein für die Kirche und das neue Pfarrzentrum St.Paul. Im Juni 1995 war die Kirche weitgehend fertiggestellt, und ein Jahr später, am 30. Juni 1996, wurde sie geweiht. Die Anfänge der Pfarre gehen allerdings weiter zurück. Am 28. November 1965 wurde die erste Sonntagsmesse mit P. Rafael Kleiner im damaligen Maxglaner Kino gefeiert, und 1972 traf sich die Gemeinde zur ersten Osternachtsfeier im Gemeindesaal, der dann für zwanzig Jahre das Zentrum der Pfarre sein sollte. Der Neubau war das große Anliegen des Pfarrers Johann Winkler, der allerdings die Fertigstellung nicht mehr erleben konnte (+ 30. März 1994).
Am 2. Oktober 1993 legte Erzbischof Dr. Georg Eder den Grundstein für die Kirche und das neue Pfarrzentrum St.Paul. Im Juni 1995 war die Kirche weitgehend fertiggestellt, und ein Jahr später, am 30. Juni 1996, wurde sie geweiht. Die Anfänge der Pfarre gehen allerdings weiter zurück. Am 28. November 1965 wurde die erste Sonntagsmesse mit P. Rafael Kleiner im damaligen Maxglaner Kino gefeiert, und 1972 traf sich die Gemeinde zur ersten Osternachtsfeier im Gemeindesaal, der dann für zwanzig Jahre das Zentrum der Pfarre sein sollte. Der Neubau war das große Anliegen des Pfarrers Johann Winkler, der allerdings die Fertigstellung nicht mehr erleben konnte (+ 30. März 1994).
Das Patrozinium wird am 25. Jänner gefeiert, dem Fest der Bekehrung des Apostels Paulus. In der Wahl des Apostels Paulus zum Pfarrpatron sollte sich die Vorstellung von einer missionarischen lebendigen Kirche im Sinn des II. Vatikanischen Konzils ausdrücken, außerdem gab es in der Diözese noch keine Kirche, die auf den Apostel Paulus geweiht war.
Das '''Patrozinium''' wird am 25. Jänner gefeiert, dem Fest der Bekehrung des Apostels Paulus. In der Wahl des Apostels Paulus zum Pfarrpatron sollte sich die Vorstellung von einer missionarischen lebendigen Kirche im Sinn des II. Vatikanischen Konzils ausdrücken, außerdem gab es in der Diözese noch keine Kirche, die auf den Apostel Paulus geweiht war.
Der Plan für die Kirche stammt vom Salzburger Architekturbüro Dipl. Ing. Erio K. Hofmann, in Zusammenarbeit mit Arch. Dipl. Ing. Albert Rothenthal. Als Grundidee wurde das Motiv des Zeltes aufgenommen, entsprechend dem Kirchenbild des II. Vatikanischen Konzils vom „pilgernden Gottesvolk“. Diese Vorstellung drückt sich vor allem in der Konstruktion mit Leimbindern aus Fichtenholz aus.
Der '''Plan''' für die Kirche stammt vom Salzburger Architekturbüro Dipl. Ing. Erio K. Hofmann, in Zusammenarbeit mit Arch. Dipl. Ing. Albert Rothenthal. Als Grundidee wurde das Motiv des Zeltes aufgenommen, entsprechend dem Kirchenbild des II. Vatikanischen Konzils vom „pilgernden Gottesvolk“. Diese Vorstellung drückt sich vor allem in der Konstruktion mit Leimbindern aus Fichtenholz aus.
Der erste Beitrag zur künstlerischen Ausgestaltung kam vom akadem. Maler Richard Hirschbäck aus Zell am See. Er lieferte für die zwei Giebelfenster und die drei Glastüren zum Atrium die Entwürfe, die in einfachen geometrischen Formen gehalten sind. Das nordöstliche Giebelfenster ist, entsprechend der Richtung des Sonnenaufgangs, in kühlen Farben gehalten, das südwestliche Fenster trägt die Farben des Sonnenuntergangs, gelb, rot und gold. Die Symbolzahl „drei“ begegnet uns in den drei Türen, die ins Atrium führen. Sie sind gestaltet auf der Basis der drei geometrischen Grundmuster, Quadrat, Kreis und Dreieck, und symbolisieren Glaube, Hoffnung und Liebe, oder auch die Dreieinigkeit Gottes. Die Glasfachwerkstätte Schlierbach führte die Arbeiten aus.
Der erste Beitrag zur '''künstlerischen Ausgestaltung''' kam vom akadem. Maler Richard Hirschbäck aus Zell am See. Er lieferte für die zwei Giebelfenster und die drei Glastüren zum Atrium die Entwürfe, die in einfachen geometrischen Formen gehalten sind. Das nordöstliche Giebelfenster ist, entsprechend der Richtung des Sonnenaufgangs, in kühlen Farben gehalten, das südwestliche Fenster trägt die Farben des Sonnenuntergangs, gelb, rot und gold. Die Symbolzahl „drei“ begegnet uns in den drei Türen, die ins Atrium führen. Sie sind gestaltet auf der Basis der drei geometrischen Grundmuster, Quadrat, Kreis und Dreieck, und symbolisieren Glaube, Hoffnung und Liebe, oder auch die Dreieinigkeit Gottes. Die Glasfachwerkstätte Schlierbach führte die Arbeiten aus.
Die Gestaltung des Altarraums wurde Prof. Hubert Schmalix übertragen, aufgrund eines Wettbewerbs, der im Jahr 1992 ausgeschrieben worden war, noch vor dem Bau der Kirche. Die Arbeiten von Prof. Hubert Schmalix haben die Kirche von St.Paul weit über die Grenzen Salzburgs hinaus bekannt gemacht. Sein Werk in St.Paul umfasst vor allem Altar, Ambo und Tabernakel sowie das große Fresko an der Altarrückwand mit 115 m².
Die Gestaltung des '''Altarraums''' wurde Prof. Hubert Schmalix übertragen, aufgrund eines Wettbewerbs, der im Jahr 1992 ausgeschrieben worden war, noch vor dem Bau der Kirche. Die Arbeiten von Prof. Hubert Schmalix haben die Kirche von St.Paul weit über die Grenzen Salzburgs hinaus bekannt gemacht. Sein Werk in St.Paul umfasst vor allem Altar, Ambo und Tabernakel sowie das große Fresko an der Altarrückwand mit 115 m².
Das Fresko trägt den Titel „Weg des Paulus“. Auf klassische Weise mit reinem Kalkputz hergestellt, ist es in fünf Segmente aufgeteilt, die von rechts nach links zu lesen sind. Mit der ihm eigenen Handschrift geht der Künstler mit archaischen Formen, aber nichtsdestoweniger großer Sensibilität dem seelischen Weg eines Menschen nach.
Das '''Fresko''' trägt den Titel „Weg des Paulus“. Auf klassische Weise mit reinem Kalkputz hergestellt, ist es in fünf Segmente aufgeteilt, die von rechts nach links zu lesen sind. Mit der ihm eigenen Handschrift geht der Künstler mit archaischen Formen, aber nichtsdestoweniger großer Sensibilität dem seelischen Weg eines Menschen nach.
(1) Das rote gewolkte Feld ganz rechts steht für die Aggression und die Leidenschaft des Pau-lus, der ja alles andere als ein Durchschnittsmensch war. Das Rot bezieht sich wohl auch auf das Leid, das Paulus nach seinen eigenen Worten über die „Leute vom Weg“, wie man die Christen zunächst nannte, gebracht hat, bis hin zur Ermordung des Stefanus, bei der er ja anwesend war.
(1) Das rote gewolkte Feld ganz rechts steht für die Aggression und die Leidenschaft des Pau-lus, der ja alles andere als ein Durchschnittsmensch war. Das Rot bezieht sich wohl auch auf das Leid, das Paulus nach seinen eigenen Worten über die „Leute vom Weg“, wie man die Christen zunächst nannte, gebracht hat, bis hin zur Ermordung des Stefanus, bei der er ja anwesend war.
Schmalix hat es mit diesem Fresko geschafft, drei Dinge miteinander zu verbinden: Als erstes die Theologie des Paulus: Häufig arbeitet Paulus mit gegensätzlichen Typologien, die er einander gegenüberstellt. Dieses wichtige Element der paulinischen Theologie findet sich in den beiden Figuren, die das Fresko beherrschen. Als zweites wird hineinverknüpft der seelische Prozess eines jeden Menschen, der sich auf den Weg macht. Und das dritte ist schließlich die ganz persönliche Biographie des Paulus: Ein gebildeter, aber auch getriebener Mensch findet durch eine krisenhafte Erfahrung des Zu-Grunde-Gehens zu einem neuen Bewusstsein, das ihn auch ganz wörtlich genommen zu einem Aufbruch motiviert.
Schmalix hat es mit diesem Fresko geschafft, drei Dinge miteinander zu verbinden: Als erstes die Theologie des Paulus: Häufig arbeitet Paulus mit gegensätzlichen Typologien, die er einander gegenüberstellt. Dieses wichtige Element der paulinischen Theologie findet sich in den beiden Figuren, die das Fresko beherrschen. Als zweites wird hineinverknüpft der seelische Prozess eines jeden Menschen, der sich auf den Weg macht. Und das dritte ist schließlich die ganz persönliche Biographie des Paulus: Ein gebildeter, aber auch getriebener Mensch findet durch eine krisenhafte Erfahrung des Zu-Grunde-Gehens zu einem neuen Bewusstsein, das ihn auch ganz wörtlich genommen zu einem Aufbruch motiviert.
Manchen erscheint die Formensprache von Prof. Hubert Schmalix unzugänglich oder zumindest gewöhnungsbedürftig. Das Bedeutende an der Gestaltung dieses Kirchenraums ist aber, dass der Künstler von den Wurzeln her denkt und fühlt. Er versucht, dem Selbstverständnis des Paulus auf den Grund zu gehen, so wie er uns wirklich in seinen Briefen begegnet. Gerade die dem Bild eigene Spur von Ironie zeigt einen Weg der Annäherung an die schwierige Persönlichkeit des Paulus. Möglicherweise findet, wer sich mit diesem Werk auseinandersetzt, etwas von sich und seiner eigenen religiösen Erfahrung wieder.
Manchen erscheint die Formensprache von Prof. Hubert Schmalix unzugänglich oder zumindest gewöhnungsbedürftig. Das Bedeutende an der Gestaltung dieses Kirchenraums ist aber, dass der Künstler von den Wurzeln her denkt und fühlt. Er versucht, dem Selbstverständnis des Paulus auf den Grund zu gehen, so wie er uns wirklich in seinen Briefen begegnet. Gerade die dem Bild eigene Spur von Ironie zeigt einen Weg der Annäherung an die schwierige Persönlichkeit des Paulus. Möglicherweise findet, wer sich mit diesem Werk auseinandersetzt, etwas von sich und seiner eigenen religiösen Erfahrung wieder.
Altar, Ambo und Tabernakelsockel sind aus einem feinkörnigen durchgefärbten Beton, hergestellt von Facharbeitern der Firma Ferro-Betonit. Der Betonguß ist in dieser Struktur und Färbung sicher einzigartig. Altar, Ambo und Tabernakel sind übrigens so im Altarraum positioniert, dass ihr gemeinsamer Schwerpunkt auf der Symmetrieachse der Kirche liegt. Dadurch soll zum Ausdruck gebracht werden, dass nach der Liturgiekonstitution des II.Vatikanischen Konzils der Tisch des Wortes und der Tisch des Brotes gleichwertig sind.
Altar, Ambo und Tabernakelsockel sind aus einem feinkörnigen durchgefärbten Beton, hergestellt von Facharbeitern der Firma Ferro-Betonit. Der Betonguß ist in dieser Struktur und Färbung sicher einzigartig. Altar, Ambo und Tabernakel sind übrigens so im Altarraum positioniert, dass ihr gemeinsamer Schwerpunkt auf der Symmetrieachse der Kirche liegt. Dadurch soll zum Ausdruck gebracht werden, dass nach der Liturgiekonstitution des II.Vatikanischen Konzils der Tisch des Wortes und der Tisch des Brotes gleichwertig sind.
Im Altar sind in Nischen zwölf Köpfe aus Bronze eingearbeitet. Zwölf ist die Zahl des Bundesvolkes. Das Bundesvolk des Alten und Neuen Testaments feiert mit der Gemeinde und die Gemeinde ist unterwegs mit dem Bundesvolk. Vom Alten Testament aus gesehen stehen die Köpfe für die zwölf Stämme Israels, vom Neuen Testament aus gesehen für die Apostel. Das Besondere daran ist, dass durch die konkrete Ausführung der Köpfe nicht nur zwölf Männer im Palästina von vor 2000 Jahren angesprochen sind, sondern dass der Begriff Apostel geöffnet wird für Menschen – Männer und Frauen – aller Zeitepochen und aller Kulturen.
Im '''Altar''' sind in Nischen zwölf Köpfe aus Bronze eingearbeitet. Zwölf ist die Zahl des Bundesvolkes. Das Bundesvolk des Alten und Neuen Testaments feiert mit der Gemeinde und die Gemeinde ist unterwegs mit dem Bundesvolk. Vom Alten Testament aus gesehen stehen die Köpfe für die zwölf Stämme Israels, vom Neuen Testament aus gesehen für die Apostel. Das Besondere daran ist, dass durch die konkrete Ausführung der Köpfe nicht nur zwölf Männer im Palästina von vor 2000 Jahren angesprochen sind, sondern dass der Begriff Apostel geöffnet wird für Menschen – Männer und Frauen – aller Zeitepochen und aller Kulturen.
Im Ambo sind fünf Köpfe eingelassen, einer und vier. An dem Ort, an dem die Hl. Schrift vorgelesen wird, geht es um alle, die geschrieben haben. Vom Alten Testament her gesehen, sind es die vier großen Propheten (Jesaja, Jeremia, Ezechiel, Daniel), vom Neuen Testament her die vier Evangelisten. Der oberste Kopf stellt natürlich Paulus dar, als Kirchenpatron und als Verfasser seiner Briefe.
Im '''Ambo''' sind fünf Köpfe eingelassen, einer und vier. An dem Ort, an dem die Hl. Schrift vorgelesen wird, geht es um alle, die geschrieben haben. Vom Alten Testament her gesehen, sind es die vier großen Propheten (Jesaja, Jeremia, Ezechiel, Daniel), vom Neuen Testament her die vier Evangelisten. Der oberste Kopf stellt natürlich Paulus dar, als Kirchenpatron und als Verfasser seiner Briefe.
Der Tabernakel ist aus Bronze gefertigt und tiefschwarz patiniert. Mit der auf das Einfachste reduzierten Form und der schwarzen Farbe wollte der Künstler auf die Schwierigkeit hinweisen, über Gott etwas auszusagen. Die einfachste dreidimensionale Form ist der Würfel, – hier ist sogar darauf geachtet worden, dass keine Scharniere und Angeln sichtbar sind, – und Schwarz ist die Farbe, die Licht- und Wärmestrahlen absorbiert. Innen ist der Tabernakel vergoldet, was auf die Herrlichkeit Gottes hinweist. Das Gold sammelt das Licht aus der Kirche selbst noch in der Dämmerung. Diese Ausführung, die auf jede Verzierung verzichtet, verleiht dem Tabernakel eine kraftvolle Ausstrahlung. Sie erinnert an das alttestamentliche Bilderverbot wie auch an den innersten, leeren und fensterlosen Raum des Tempels in Jerusalem, der Wohnstätte der Herrlichkeit Gottes. Durch einen Kristall unter dem Tabernakel leuchtet das Ewige Licht, das die Gegenwart Christi in der Eucharistie andeutet.
Der '''Tabernakel''' ist aus Bronze gefertigt und tiefschwarz patiniert. Mit der auf das Einfachste reduzierten Form und der schwarzen Farbe wollte der Künstler auf die Schwierigkeit hinweisen, über Gott etwas auszusagen. Die einfachste dreidimensionale Form ist der Würfel, – hier ist sogar darauf geachtet worden, dass keine Scharniere und Angeln sichtbar sind, – und Schwarz ist die Farbe, die Licht- und Wärmestrahlen absorbiert. Innen ist der Tabernakel vergoldet, was auf die Herrlichkeit Gottes hinweist. Das Gold sammelt das Licht aus der Kirche selbst noch in der Dämmerung. Diese Ausführung, die auf jede Verzierung verzichtet, verleiht dem Tabernakel eine kraftvolle Ausstrahlung. Sie erinnert an das alttestamentliche Bilderverbot wie auch an den innersten, leeren und fensterlosen Raum des Tempels in Jerusalem, der Wohnstätte der Herrlichkeit Gottes. Durch einen Kristall unter dem Tabernakel leuchtet das Ewige Licht, das die Gegenwart Christi in der Eucharistie andeutet.
Die vier Leuchter, die am Boden um den Altar stehen, erinnern an das uralte, archaische Bild von den „Hörner des Altars“, die uns in den Psalmen noch begegnen. Sie wurden ebenso wie der Osterleuchter auch von Prof. Hubert Schmalix geschaffen und wie alle Bronzeteile in der Gießerei Noack in Berlin gegossen.
Die vier '''Leuchter''', die am Boden um den Altar stehen, erinnern an das uralte, archaische Bild von den „Hörner des Altars“, die uns in den Psalmen noch begegnen. Sie wurden ebenso wie der Osterleuchter auch von Prof. Hubert Schmalix geschaffen und wie alle Bronzeteile in der Gießerei Noack in Berlin gegossen.
Im Vortrags- und Kirchenkreuz wird eine Verbindung zwischen dem gekreuzigten und dem auferstandenen Christus ausgedrückt. Auf ganz schlichte Weise wird vom Künstler vermittelt, dass es keine Auferstehung gibt ohne durch das Leiden gegangen zu sein und dass nie das Kreuz das Endgültige, sondern die Auferstehung unser Ziel ist.
Im '''Vortrags- und Kirchenkreuz''' wird eine Verbindung zwischen dem gekreuzigten und dem auferstandenen Christus ausgedrückt. Auf ganz schlichte Weise wird vom Künstler vermittelt, dass es keine Auferstehung gibt ohne durch das Leiden gegangen zu sein und dass nie das Kreuz das Endgültige, sondern die Auferstehung unser Ziel ist.
Auch die Sedilien, die Sitze für Priester, Ministrantinnen und Ministranten sowie die Gabentische sind von Prof. Hubert Schmalix entworfen. Sie weisen als einziges Dekorationselement zwei kreisrunde Öffnungen in den Seitenteilen auf.
Auch die '''Sedilien''', die Sitze für Priester, Ministrantinnen und Ministranten sowie die Gabentische sind von Prof. Hubert Schmalix entworfen. Sie weisen als einziges Dekorationselement zwei kreisrunde Öffnungen in den Seitenteilen auf.
Die Wochentagskapelle ist durch eine faltbare Glaswand von der Kirche abgeteilt. Das Thema der Kapelle wird angegeben durch ein Marienbild „Maria, Mutter vom Guten Rat“. Es stammt aus dem 18.Jhd. und ist eine Kopie des Gnadenbildes von Genazzano, 50 km östlich von Rom in den Prenestinerbergen gelegen.
Die '''Wochentagskapelle''' ist durch eine faltbare Glaswand von der Kirche abgeteilt. Das Thema der Kapelle wird angegeben durch ein Marienbild „Maria, Mutter vom Guten Rat“. Es stammt aus dem 18.Jhd. und ist eine Kopie des Gnadenbildes von Genazzano, 50 km östlich von Rom in den Prenestinerbergen gelegen.
Der Altar in der Kapelle stellt das Thema „Wurzel Jesse“ bzw. „Stammbaum Jesu“ dar und steht damit in Beziehung zum Marienbild. Er wurde von Hartwig Rainer Mülleitner 1996 geschaffen. Aus dem Wurzelstock einer Fichte, die auf 1500 m Seehöhe in Kendlbruck im Lungau gewachsen war, arbeitete er den runden Altar heraus. In den Wurzeln ist ein Stein eingewachsen, ein Serpentinit, der an seiner Stelle belassen und an die Rundung des Altars angeglichen wurde. Die ausgenommene Mitte des Wurzelstocks ist unter einer Glasplatte abgesenkt. Unter der Glasplatte ist das Altarkreuz zu sehen, es ist aus dem selben Material wie der eingewachsene Stein und kommt aus der unmittelbaren Umgebung des Standortes der Fichte. Der Stein, aus dem das Kreuz geschnitten ist, erinnert in seiner Form an einen Brotlaib. Er greift damit das Motiv der Eucharistie auf. Aus einer der kräftigen Wurzeln, die bei der Bearbeitung des Wurzelstocks übriggeblieben sind, hat der Künstler den Bodenleuchter, der neben dem Altar steht, angefertigt.
Der '''Altar in der Kapelle''' stellt das Thema „Wurzel Jesse“ bzw. „Stammbaum Jesu“ dar und steht damit in Beziehung zum Marienbild. Er wurde von Hartwig Rainer Mülleitner 1996 geschaffen. Aus dem Wurzelstock einer Fichte, die auf 1500 m Seehöhe in Kendlbruck im Lungau gewachsen war, arbeitete er den runden Altar heraus. In den Wurzeln ist ein Stein eingewachsen, ein Serpentinit, der an seiner Stelle belassen und an die Rundung des Altars angeglichen wurde. Die ausgenommene Mitte des Wurzelstocks ist unter einer Glasplatte abgesenkt. Unter der Glasplatte ist das Altarkreuz zu sehen, es ist aus dem selben Material wie der eingewachsene Stein und kommt aus der unmittelbaren Umgebung des Standortes der Fichte. Der Stein, aus dem das Kreuz geschnitten ist, erinnert in seiner Form an einen Brotlaib. Er greift damit das Motiv der Eucharistie auf. Aus einer der kräftigen Wurzeln, die bei der Bearbeitung des Wurzelstocks übriggeblieben sind, hat der Künstler den Bodenleuchter, der neben dem Altar steht, angefertigt.
Im Eingangsraum zur Kirche im Erdgeschoß des Turmes ist ein Ziegelstein eingemauert. Es handelt sich dabei um einen Schlußstein aus der „Porta Santa“ in San Paolo fuori le mura, den Pater Rafael Kleiner aus Rom mitgebracht hat. 1934 hat man mit solchen Ziegeln nach dem 100-Jahr-Jubiläum zur Wiedererrichtung der Kirche die Heilige Pforte vermauert. Sie wurde 1950 zum Heiligen Jahr wieder geöffnet, die Ziegel haben den Wert eines besonderen Geschenkes.
Im '''Eingangsraum''' zur Kirche im Erdgeschoß des Turmes ist ein Ziegelstein eingemauert. Es handelt sich dabei um einen Schlußstein aus der „Porta Santa“ in San Paolo fuori le mura, den Pater Rafael Kleiner aus Rom mitgebracht hat. 1934 hat man mit solchen Ziegeln nach dem 100-Jahr-Jubiläum zur Wiedererrichtung der Kirche die Heilige Pforte vermauert. Sie wurde 1950 zum Heiligen Jahr wieder geöffnet, die Ziegel haben den Wert eines besonderen Geschenkes.
Der Kirchturm trägt ein Geläute von fünf Glocken, die in der Gießerei Grassmayr in Innsbruck gegossen und nach den Anfangstönen des „Salve Regina“ gestimmt worden sind. Geweiht sind sie auf den Kirchenpatron Paulus, sowie auf Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Ebenso wie die Glocken wurden in der Gießerei Grassmayr die Weihwasserbecken aus Bronze hergestellt.
Der Kirchturm trägt ein '''Geläute''' von fünf Glocken, die in der Gießerei Grassmayr in Innsbruck gegossen und nach den Anfangstönen des „Salve Regina“ gestimmt worden sind. Geweiht sind sie auf den Kirchenpatron Paulus, sowie auf Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Ebenso wie die Glocken wurden in der Gießerei Grassmayr die Weihwasserbecken aus Bronze hergestellt.
Der Turm mit seiner verglasten Spitze, hergestellt von der Firma Seidenbusch aus Ried im Innkreis, ist inzwischen längst das Wahrzeichen St.Pauls geworden. Wie ein Kristall leuchtet er in der Nacht und weckt in vielen Bewohnern des Stadtviertels ein heimatliches Gefühl.
Der '''Turm''' mit seiner verglasten Spitze, hergestellt von der Firma Seidenbusch aus Ried im Innkreis, ist inzwischen längst das Wahrzeichen St.Pauls geworden. Wie ein Kristall leuchtet er in der Nacht und weckt in vielen Bewohnern des Stadtviertels ein heimatliches Gefühl.