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| | [[1803]] besuchte er zu weiterer Ausbildung die Universität Göttingen in Deutschland; nach einer längeren Reise durch Norddeutschland und Österreich kehrte er im nächsten Jahr nach Salzburg zurück. Als Ergebnis der Reise verfasste er den "''Versuch über Nahrung und Unterhalt eines zivilisierten Staates''" (München [[1805]]), für den er bei einem Preisausschreiben der kaiserlich-russischen ökonomischen Gesellschaft in Sankt Petersburg, Russland, den zweiten Preis, dann auch weitere Ehrungen erhielt. Eine Berufung an die Universitäten Berlin und Salzburg lehnte er jedoch ab. | | [[1803]] besuchte er zu weiterer Ausbildung die Universität Göttingen in Deutschland; nach einer längeren Reise durch Norddeutschland und Österreich kehrte er im nächsten Jahr nach Salzburg zurück. Als Ergebnis der Reise verfasste er den "''Versuch über Nahrung und Unterhalt eines zivilisierten Staates''" (München [[1805]]), für den er bei einem Preisausschreiben der kaiserlich-russischen ökonomischen Gesellschaft in Sankt Petersburg, Russland, den zweiten Preis, dann auch weitere Ehrungen erhielt. Eine Berufung an die Universitäten Berlin und Salzburg lehnte er jedoch ab. |
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| − | 1805 wurde er zum Assessor oder Regierungsrat der neuen [[Kurfürstentum Salzburg|kurfürstlichen Regierung in Salzburg]] befördert und hatte das Referat über Straßen- und Wasserbau, Polizei, Gewerbe und Handel, Zensur, Theater sowie über die Heilanstalten zu betreuen. [[1806]] – Salzburg gehörte noch vorübergehend zu Österreich – wurde unter seiner Leitung die Straße von [[Ried im Innkreis]] nach [[Leopoldskron-Moos]] vollendet. | + | 1805 wurde er zum Assessor oder Regierungsrat der neuen [[Kurfürstentum Salzburg|kurfürstlichen Regierung in Salzburg]] befördert und hatte das Referat über Straßen- und Wasserbau, Polizei, Gewerbe und Handel, Zensur, Theater sowie über die Heilanstalten zu betreuen. [[1806]] – Salzburg gehörte noch vorübergehend zu Österreich – wurde unter seiner Leitung die Straße von [[Ried im Innkreis]] nach [[Leopoldskron-Moos]] vollendet. [[1935]] wurde die einstige Feldgasse in [[Riedenburg]] im [[Salzburg]]er Stadteil [[Maxlan]] nach Joseph Ernst Ritter von Koch-Sternfeld in [[Koch-Sternfeld-Gasse]] umbenannt. |
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| | [[1810]], als Salzburg mit [[Berchtesgaden]] an [[Bayern]] fiel, wurde Koch-Sternfeld königlich bayerischer Finanzrat; nebenbei war ihm die Verwaltung des [[Salzburger Landesarchiv|Archivs]] übertragen. Nun sammelte er die durch die Kriegswirren stark reduzierten Akten der verschiedenen Ämter und legte in Salzburg das Zentralarchiv an. | | [[1810]], als Salzburg mit [[Berchtesgaden]] an [[Bayern]] fiel, wurde Koch-Sternfeld königlich bayerischer Finanzrat; nebenbei war ihm die Verwaltung des [[Salzburger Landesarchiv|Archivs]] übertragen. Nun sammelte er die durch die Kriegswirren stark reduzierten Akten der verschiedenen Ämter und legte in Salzburg das Zentralarchiv an. |
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| − | [[1815]] wurde er zum Direktor des neu gegründeten bayrischen historisch-statistisch-topographischen Büros in München berufen. Er gab die "''Zeitschrift für Geschichte, Geographie und Topographie von Bayern''" (München 1816/17, 8 Bände) heraus. | + | [[1815]] wurde er zum Direktor des neu gegründeten bayrischen historisch-statistisch-topographischen Büros in München berufen. Er gab die "''Zeitschrift für Geschichte, Geographie und Topographie von Bayern''" (München 1816/1817, 8 Bände) heraus. |
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| | [[1817]] wurde er als Generalkommissar der Grenzregulierungskommission mit Österreich zugeteilt. | | [[1817]] wurde er als Generalkommissar der Grenzregulierungskommission mit Österreich zugeteilt. |