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==Das Museum==
 
==Das Museum==
Ein Gang durch das Museum ist ein Spaziergang durch fünf Jahrhunderte bäuerlicher Arbeits- und Lebenswelt. Auf einem Gelände von 50 ha, das in der Anlage dem Bundesland [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] nachempfunden ist, wurden Objekte aus dem ganzen Bundesland abgetragen und wieder aufgebaut:  
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Das landschaftlich schön gelegene Museumsareal besitzt eine Größe von 50 ha, liegt in einem Natur- und Pflanzenschutzgebiet und wird von der Gebirgskulisse des Untersbergs überragt.
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Das Museum hat den Auftrag, originale, ländliche Bauten aus dem Bundesland Salzburg zu sammeln, wieder aufzubauen, einzurichten und damit das ländliche Bauen, Wohnen und Wirtschaften vom 16. bis 20. Jahrhundert zu dokumentieren. Siedlungsgeographische, hauskundliche, sozialgeschichtliche und agrarhistorische Überlegungen geben den Ausschlag dafür, welche Gebäude in das Freilichtmuseum übertragen werden, um einen repräsentativen Querschnitt durch alle ländlich-bäuerlichen Hausformen und sozialen Schichten zu erhalten.
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In seiner Bauanlage ist das Museum den fünf Salzburger Landesteilen Flachgau, Tennengau, Pongau, Pinzgau und Lungau nachempfunden, in denen sich im Lauf der Jahrhunderte unterschiedliche Bauernhofformen entwickelt haben. 2010 sind auf dem Museumsareal 74 Bauten aus Landwirtschaft, Handwerk, Gewerbe und Industrie zu besichtigen, darunter finden sich folgende Objekte:  
    
* Bauernhöfe
 
* Bauernhöfe
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* Dorfschule
 
* Dorfschule
 
* Schmiede
 
* Schmiede
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* E-Werk
 
* Mühlen
 
* Mühlen
 
* Sägewerk
 
* Sägewerk
 
* Kapellen
 
* Kapellen
 
* Almhütten
 
* Almhütten
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* Kalkofen
    
Das älteste wieder errichtete Gebäude stammt aus dem Jahr [[1442]]. Im Herbst [[2009]] wurde als 72. Bauwerk ein Elektrizitätswerk für einen Steinbruch aus dem Jahr [[1913]] eröffnet.  
 
Das älteste wieder errichtete Gebäude stammt aus dem Jahr [[1442]]. Im Herbst [[2009]] wurde als 72. Bauwerk ein Elektrizitätswerk für einen Steinbruch aus dem Jahr [[1913]] eröffnet.  
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