Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
K
keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 1: Zeile 1: −
Direktor '''Rupert Deutschmann''' (* [[30. Jänner]] [[1870]] in [[Goldegg]]; † [[7. Juni]] [[1933]] in St. Johann im Pongau) war ein Direktor der [[Landwirtschaftskrankenkasse Salzburg]].
+
Direktor '''Rupert Deutschmann''' (* [[30. Jänner]] [[1870]] in [[Goldegg]]; † [[7. Juni]] [[1933]] in [[St. Johann im Pongau]]) war ein Direktor der [[Landwirtschaftskrankenkasse Salzburg]].
    
== Leben ==
 
== Leben ==
Zeile 6: Zeile 6:  
Rupert Deutschmann studierte am [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|Borromäum]] in der [[Stadt Salzburg]] und am Gymnasium in Hall in [[Nordtirol]], trat in den Bahndienst und übernahm später die Leitung der Krankenkasse.
 
Rupert Deutschmann studierte am [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|Borromäum]] in der [[Stadt Salzburg]] und am Gymnasium in Hall in [[Nordtirol]], trat in den Bahndienst und übernahm später die Leitung der Krankenkasse.
   −
[[1893]]–[[1894]] war Deutschmann Beamten-Aspirant von Steinach in Tirol der k. k. priv. Südbahn-Gesellschaft.<ref>Quelle: Eisenbahn - Schematismus für Österreich - Ungarn (neunzehnter Jahrgang pro 1893/1894)</ref>
+
[[1893]]–[[1894]] war Deutschmann Beamten-Aspirant von Steinach in Tirol der k. k. priv. Südbahn-Gesellschaft.<ref>Quelle: Eisenbahn-Schematismus für Österreich-Ungarn (neunzehnter Jahrgang pro 1893/1894)</ref>
   −
Am [[20. Mai]] [[1895]] heiratete er in der (damals noch) [[Wallfahrtskirche Maria Plain]] Maria Gisshammer. Zu dieser Zeit war er ein Aufseher der Bosnabahn in Bosnisch Brod ([[Bosnien und Herzegowina|Bosnien]]). [[1899]] war er Stationsvorsteher eines Bahnhofes im Bereich von Goldegg.<ref>Quelle: eine Zusammenstellung ehemaliger Schüler des Borromäums in der [[Salzburger Chronik]] auf Seite 1 u. 2 vom 13. November 1899.</ref>  Weitere Stationen bei der Bahn: [[1899]]–[[1900]]  Stations-Expedient von [[Weitwörth]] (Linie de [[Salzburger Lokalbahn]] [[Stadt Salzburg]]–[[Lamprechtshausen]])<ref>Quelle: Eisenbahn - Schematismus für Österreich - Ungarn (fünfundzwanzigster Jahrgang pro 1899/1900)</ref>, 1900–[[1901]] Stations-Expedient von [[Oberndorf]] (Salzburger Lokalbahn),<ref>Quelle: Eisenbahn - Schematismus für Österreich - Ungarn (sechsundzwanzigster Jahrgang pro 1900/1901)</ref> Stationsvorstand von Friedland der Friedländer Bezirksbahnen (Raspenau - Weissbach - Friedland - Reichsgrenze nächst Hermsdorf),<ref>Quelle: Eisenbahn - Schematismus für Österreich - Ungarn (siebenundzwanzigster Jahrgang pro 1901/1902)</ref>
+
Am [[20. Mai]] [[1895]] heiratete er in der (damals noch) [[Wallfahrtskirche Maria Plain]] Maria Gisshammer. Zu dieser Zeit war er ein Aufseher der Bosnabahn in Bosnisch Brod ([[Bosnien und Herzegowina|Bosnien]]). [[1899]] war er Stationsvorsteher eines Bahnhofes im Bereich von Goldegg.<ref>Quelle: eine Zusammenstellung ehemaliger Schüler des Borromäums in der [[Salzburger Chronik]] auf Seite 1 u. 2 vom 13. November 1899.</ref>  Weitere Stationen bei der Bahn: [[1899]]–[[1900]]  Stations-Expedient von [[Weitwörth]] (Linie de [[Salzburger Lokalbahn]] [[Stadt Salzburg]]–[[Lamprechtshausen]])<ref>Quelle: Eisenbahn-Schematismus für Österreich-Ungarn (fünfundzwanzigster Jahrgang pro 1899/1900)</ref>, 1900–[[1901]] Stations-Expedient von [[Oberndorf]] (Salzburger Lokalbahn),<ref>Quelle: Eisenbahn-Schematismus für Österreich-Ungarn (sechsundzwanzigster Jahrgang pro 1900/1901)</ref> Stationsvorstand von Friedland der Friedländer Bezirksbahnen (Raspenau Weissbach Friedland Reichsgrenze nächst Hermsdorf),<ref>Quelle: Eisenbahn-Schematismus für Österreich-Ungarn (siebenundzwanzigster Jahrgang pro 1901/1902)</ref>
   −
Richard Deutschmann war während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] Zivilinternierter auf der Insel Man in der Irischen See. Zuletzt war er Zahntechniker in Feldkirchen in [[Kärnten]]. Sein Chef Dr. Lothar Koller stiftete den ''Richard Deutschmann-Gedächtniswanderpreis'', einen silbernen Ski, welcher in den folgenden Jahren für die Wintersportvereinigung St. Johann im Pongau und Feldkirchen offen stand.   
+
Richard Deutschmann war während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] Zivilinternierter auf der [[Großbritannien|Insel Man]] in der Irischen See. Zuletzt war er Zahntechniker in Feldkirchen in [[Kärnten]]. Sein Chef Dr. Lothar Koller stiftete den ''Richard Deutschmann-Gedächtniswanderpreis'', einen silbernen Ski, welcher in den folgenden Jahren für die Wintersportvereinigung St. Johann im Pongau und Feldkirchen offen stand.   
    
Deutschmann war verheiratet, hatte drei Söhne und drei <!-- weiter unten aber: zwei --> Töchter:  
 
Deutschmann war verheiratet, hatte drei Söhne und drei <!-- weiter unten aber: zwei --> Töchter:  
Zeile 24: Zeile 24:  
[[1923]]: ''Als Sprengelausschußmitglied im Sinne des neuen Gemeindesanitätsgesetzes wird gewählt Herr Rummer, Kaufmann, Ersatz; Deutschmann, Kassendirektor''.<ref>Quelle Seite 5 in der Salzburger Chronik vom 2. September 1923.</ref>
 
[[1923]]: ''Als Sprengelausschußmitglied im Sinne des neuen Gemeindesanitätsgesetzes wird gewählt Herr Rummer, Kaufmann, Ersatz; Deutschmann, Kassendirektor''.<ref>Quelle Seite 5 in der Salzburger Chronik vom 2. September 1923.</ref>
   −
Sein dritter Sohn Franz Deutschmann wurde am [[11. April]] [[1908]] in St. Johann geboren, war Krankenkassebeamter in St. Johann im Pongau und war im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallen. Kirchlich getraut wurde Franz am [[25. November]] [[1936]] in [[München]]. Er war der Vater von Gerd Deutschmann (Schauspieler). Zur Geburtszeit seines Sohnes Franz war Rupert Deutschmann Bezirkskrankenkassensekretär, seine Tochter Maria beim Arbeitsamt Bischofshofen Beamtin.
+
Sein dritter Sohn Franz Deutschmann wurde am [[11. April]] [[1908]] in St. Johann geboren, war Krankenkassenbeamter in St. Johann im Pongau und war im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallen. Kirchlich getraut wurde Franz am [[25. November]] [[1936]] in [[München]]. Er war der Vater von Gerd Deutschmann (Schauspieler). Zur Geburtszeit seines Sohnes Franz war Rupert Deutschmann Bezirkskrankenkassensekretär, seine Tochter Maria beim Arbeitsamt Bischofshofen Beamtin.
    
Rupert Deutschmann erfüllte sich auch den Traum eines eigenen Landhauses. Das Landhaus „Deutschmann“ in [[St. Johann im Pongau]] wurde vom Architekten [[Fidelius Schmid]] geplant und auch wahrscheinlich gebaut. Damals Markt Nr. 174, heute [[Mehrlgasse (St. Johann im Pongau)|Mehrlgasse]] 1.
 
Rupert Deutschmann erfüllte sich auch den Traum eines eigenen Landhauses. Das Landhaus „Deutschmann“ in [[St. Johann im Pongau]] wurde vom Architekten [[Fidelius Schmid]] geplant und auch wahrscheinlich gebaut. Damals Markt Nr. 174, heute [[Mehrlgasse (St. Johann im Pongau)|Mehrlgasse]] 1.

Navigationsmenü