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| − | [[Bild:SalzburgerLand.jpg|thumb|300px|Morgenstimmung auf einer Alm im Nationalpark Hohe Tauern]] | + | [[Bild:SalzburgerLand.jpg|thumb|Morgenstimmung auf einer Alm im Nationalpark Hohe Tauern]] |
| − | [[Bild:GROHAG 05.jpg|thumb|300px|[[Murmeltiere]], die "pfiffigen" Bewohner des Nationalparks Hohe Tauern]] | + | [[Bild:GROHAG 05.jpg|thumb|[[Murmeltiere]], die "pfiffigen" Bewohner des Nationalparks Hohe Tauern]] |
| | [[Datei:Arnikablüten.jpg|thumb|Arnikablüten]] | | [[Datei:Arnikablüten.jpg|thumb|Arnikablüten]] |
| | Der '''Nationalpark Hohe Tauern''' umfasst große Gebiete der der [[Zentralalpen]] im Bereich der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] im [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]], Teile in [[Kärnten]] und [[Tirol]]. | | Der '''Nationalpark Hohe Tauern''' umfasst große Gebiete der der [[Zentralalpen]] im Bereich der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] im [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]], Teile in [[Kärnten]] und [[Tirol]]. |
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| − | Mehr als ein Drittel aller in Österreich vorkommenden Pflanzenarten finden sich und rund 10.000 Tierarten leben im Nationalpark. Sie trotzen extrem äußeren Bedingungen wie Höhenlage, großer Kälte über einen Großteil des Jahres und felsiger und eisiger Landschaft. Murmeltiere, Steinadler, Steinbock, Bartgeier sowie Edelweiß, [[Arnika]], Orchideen und Zirben sind heimisch. Diese beeindruckende Biodiversität resultiert aus den vielfältigen klimatischen, geologischen, geomorphologischen und hydrologischen Standortbedingungen im Hochgebirge und den differenzierten Anpassungstrategien der Pflanzen und Tiere. Wer von den Tälern zu den höchsten Gipfeln des Nationalparks wandert, durchquert in den Höhenstufen gleichsam alle Klimazonen von Mitteleuropa bis in die Arktis. | + | Mehr als ein Drittel aller in Österreich vorkommenden Pflanzenarten finden sich und rund 10.000 Tierarten leben im Nationalpark. Sie trotzen extrem äußeren Bedingungen wie Höhenlage, großer Kälte über einen Großteil des Jahres und felsiger und eisiger Landschaft. [[Murmeltier]], [[Steinadler]], [[Steinbock]], [[Bartgeier]] sowie [[Edelweiß]], [[Arnika]], [[Orchidee]] und [[Zirbe]] sind heimisch. Diese beeindruckende Biodiversität resultiert aus den vielfältigen klimatischen, geologischen, geomorphologischen und hydrologischen Standortbedingungen im Hochgebirge und den differenzierten Anpassungstrategien der Pflanzen und Tiere. Wer von den Tälern zu den höchsten Gipfeln des Nationalparks wandert, durchquert in den Höhenstufen gleichsam alle Klimazonen von Mitteleuropa bis in die Arktis. |
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| | == Moore== | | == Moore== |
| − | Bis [[2008]] wurden im Rahmen eines Forschungsprojekts die Moore im gesamten Nationalpark Hohe Tauern kartiert. | + | Bis [[2008]] wurden im Rahmen eines Forschungsprojekts die [[Moor]]e im gesamten Nationalpark Hohe Tauern kartiert. |
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| | Es gibt mit Stand [[2009]] 924 Moor-Verdachtsflächen, 756 Lebensräume mit unterschiedlich großen Mooranteil, 633 Silikat-Niedermoore, 83 Kalk-Silikat-Niedermoore, 18 Kalk-Niedermoore, elf Übergangsmoore und elf alpine Schwemmländer mit Mooranteil<ref>Quelle Magazin Nationalpark Hohe Tauern, Ausgabe Sommer 2009</ref>. | | Es gibt mit Stand [[2009]] 924 Moor-Verdachtsflächen, 756 Lebensräume mit unterschiedlich großen Mooranteil, 633 Silikat-Niedermoore, 83 Kalk-Silikat-Niedermoore, 18 Kalk-Niedermoore, elf Übergangsmoore und elf alpine Schwemmländer mit Mooranteil<ref>Quelle Magazin Nationalpark Hohe Tauern, Ausgabe Sommer 2009</ref>. |
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| | Die [[Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern GmbH]], welche neben dem Nationalparkfonds, dem Land Salzburg und der [[SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft]] ''SLT'' alle 19 Tourismusverbände der Nationalparkregion umfasst, hat vor sechs Jahren das touristische Regionsmarketing übernommen. Die erzielten Erfolge bestätigen die Notwendigkeit einer derart institutionalisierten Zusammenarbeit zwischen Nationalpark und Tourismus. Kaum eine andere Nationalparkregion in Österreich und Europa hat eine vergleichbar optimale Organisationsform gefunden. | | Die [[Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern GmbH]], welche neben dem Nationalparkfonds, dem Land Salzburg und der [[SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft]] ''SLT'' alle 19 Tourismusverbände der Nationalparkregion umfasst, hat vor sechs Jahren das touristische Regionsmarketing übernommen. Die erzielten Erfolge bestätigen die Notwendigkeit einer derart institutionalisierten Zusammenarbeit zwischen Nationalpark und Tourismus. Kaum eine andere Nationalparkregion in Österreich und Europa hat eine vergleichbar optimale Organisationsform gefunden. |
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| − | Für [[2006]] soll an dieser Stelle nur ein kleiner Überblick über Initiativen und Veranstaltungen gegeben werden. Die zahlreichen Messeauftritte und Marketingaktivitäten der Ferienregion GmbH werden in einem eigenen Jahresbericht zusammengefasst. | + | Für [[2006]] soll an dieser Stelle nur ein kleiner Überblick über Initiativen und Veranstaltungen gegeben werden. Die zahlreichen Messeauftritte und Marketing-Aktivitäten der Ferienregion GmbH werden in einem eigenen Jahresbericht zusammengefasst. |
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| | ===Routenvorschläge=== | | ===Routenvorschläge=== |
| | * Glocknerrunde – in sieben Tagen um den höchsten Berg Österreichs | | * Glocknerrunde – in sieben Tagen um den höchsten Berg Österreichs |
| − | :Das von Österreichischem Alpenverein, Ferienregion und den drei Nationalparkverwaltungen ausgearbeitete Trekkingangebot wurde hinsichtlich Service und Kundenorientierung verbessert und wird weiter angeboten. | + | :Das von Österreichischem Alpenverein, Ferienregion und den drei Nationalparkverwaltungen ausgearbeitete Trekking-Angebot wurde hinsichtlich Service und Kundenorientierung verbessert und wird weiter angeboten. |
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| | *Von Hütte zu Hütte | | *Von Hütte zu Hütte |