===Die Einquartierung von k. k. österreichischen Soldaten===
===Die Einquartierung von k. k. österreichischen Soldaten===
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Gegen Ende des [[18. Jahrhundert]]s bekamen die Bauersleute auf dem Brucklehen sogenannte Kriegsauswirkungen erstmals hautnah zu spüren und wurden erstmals auch Opfer der exponierten Lage ihres Hofes an der Landstraße. Die k. k. österreichischen Truppen befanden sich [[1797]] auf dem Rückzug von [[Tirol]] nach [[Kärnten]] und in den Monaten April und Mai wurden rund 125 Mann auf dem Brucklehen einquartiert, während ihre Nachbarn auf dem Gut Aschau mit 98 Mann etwas besser davon gekommen sind. Die Soldaten beanspruchten Unterkunft und Verpflegung, lagerten wo immer sie ein Dach über dem Kopf bekommen konnten und verlangten dazu noch Naturalleistungen, die die Familie kaum aufbringen konnte und sie wirtschaftlich erheblich geschwächt hat.
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Gegen Ende des [[18. Jahrhundert]]s bekamen die Bauersleute auf dem Brucklehen sogenannte Kriegsauswirkungen erstmals hautnah zu spüren und wurden erstmals auch Opfer der exponierten Lage ihres Hofes an der Landstraße. Die k. k. österreichischen Truppen befanden sich [[1797]] auf dem Rückzug von [[Tirol]] nach [[Kärnten]] und in den Monaten April und Mai wurden rund 125 Mann auf dem Brucklehen einquartiert, während ihre Nachbarn auf dem Gut Aschau mit 98 Mann etwas besser davon gekommen sind. Die Soldaten beanspruchten Unterkunft und Verpflegung, lagerten wo immer sie ein Dach über dem Kopf bekommen konnten und verlangten dazu noch Naturalleistungen, die die Familie kaum aufbringen konnte und die diese wirtschaftlich erheblich geschwächt hat.
===Der Überfall französischer Truppen und dessen Auswirkung auf die Familie Seywald===
===Der Überfall französischer Truppen und dessen Auswirkung auf die Familie Seywald===