In einer Waldbeschreibung aus [[1529]] der Gerichte [[Lichtenberg]] und Kaprun werden die Verpflichtungen ausdrücklich angesprochen. Es heißt dort: … „den guettern Pürg und Rain in Kaprun jehrlich etlich metzen roggen und habern, daß sye den weg sollen Pflegen und auf die durchziehenden Leuth ihr aufsehen haben; aber es ist kain gemaine strassen und zeucht selten der Ende jemand hin und wider“. Hier geht die auf den lokalen Verkehr begrenzte Frequenz dieses Tauernweges hervor, wobei es möglich scheint, dass er vor dem Ausbau der anderen Tauernwege größere Bedeutung hatte. Im [[17. Jahrhundert]] wurde die Provision gänzlich eingestellt, da dieser Tauernweg offensichtlich keinerlei Bedeutung mehr hatte. Die fehlende Wichtigkeit kam auch dadurch zum Ausdruck, dass der Kals-Stubach-Kapruner Tauernweg im Jahr [[1873]] nicht unter die [[Salzburger Landestauernwege]] aufgenommen worden ist. | In einer Waldbeschreibung aus [[1529]] der Gerichte [[Lichtenberg]] und Kaprun werden die Verpflichtungen ausdrücklich angesprochen. Es heißt dort: … „den guettern Pürg und Rain in Kaprun jehrlich etlich metzen roggen und habern, daß sye den weg sollen Pflegen und auf die durchziehenden Leuth ihr aufsehen haben; aber es ist kain gemaine strassen und zeucht selten der Ende jemand hin und wider“. Hier geht die auf den lokalen Verkehr begrenzte Frequenz dieses Tauernweges hervor, wobei es möglich scheint, dass er vor dem Ausbau der anderen Tauernwege größere Bedeutung hatte. Im [[17. Jahrhundert]] wurde die Provision gänzlich eingestellt, da dieser Tauernweg offensichtlich keinerlei Bedeutung mehr hatte. Die fehlende Wichtigkeit kam auch dadurch zum Ausdruck, dass der Kals-Stubach-Kapruner Tauernweg im Jahr [[1873]] nicht unter die [[Salzburger Landestauernwege]] aufgenommen worden ist. |