| − | In vielen Salzburger Tauerntälern sowie am Zugang zur [[Gerlos]] und zum [[Paß Thurn]], sowie auf den Höhen des [[Radstädter Tauern]] befanden sich Tauernhäuser. Sie dienten seit dem Mittelalter dem alpenüberschreitenden Verkehr. Während in den Westalpen Hospize auf der Passhöhe den Reisenden oft lebensrettenden Unterschlupf boten, lagen die Tauernhäuser in den Ostalpen unterhalb der Passhöhen in den gehobenen Lagen im Bereich des Talschlusses. Als Ausgleich für ihre Aufgaben zur Sicherung der Reisenden und zur Erhaltung der Wege genossen die Tauernhäuser gewisse Vorrechte und den Bezug von Provisionen, ursprünglich als Naturalleistungen, ab dem [[19. Jahrhundert]] bis zur Mitte des [[20. Jahrhunderts]] in Form von Geldbeträgen. | + | In vielen Salzburger Tauerntälern sowie am Zugang zur [[Gerlos]] und zum [[Pass Thurn]] und auf den Höhen des [[Radstädter Tauern]] befanden sich Tauernhäuser. Sie dienten seit dem Mittelalter dem alpenüberschreitenden Verkehr. Während in den Westalpen Hospize auf der Passhöhe den Reisenden oft lebensrettenden Unterschlupf boten, lagen die Tauernhäuser in den Ostalpen unterhalb der Passhöhen in den gehobenen Lagen im Bereich des Talschlusses. Als Ausgleich für ihre Aufgaben zur Sicherung der Reisenden und zur Erhaltung der Wege genossen die Tauernhäuser gewisse Vorrechte und den Bezug von Provisionen, ursprünglich als Naturalleistungen, ab dem [[19. Jahrhundert]] bis zur Mitte des [[20. Jahrhunderts]] in Form von Geldbeträgen. |