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Allgemeines, Provisionen, Quellen
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Das '''Matreier Tauernhaus''' ist eines der noch bestehenden [[Tauernhäuser]] in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] an einem ehemaligen [[Saumpfad]] über den [[Felber Tauern]].
 
Das '''Matreier Tauernhaus''' ist eines der noch bestehenden [[Tauernhäuser]] in den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] an einem ehemaligen [[Saumpfad]] über den [[Felber Tauern]].
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==Allgemeines==
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Das Matreier Tauernhaus war das südliche Pendant zu den vier Tauernhäusern [[Tauernhaus Schößwend]], [[Tauernhaus Spital]], [[Tauernhaus Rain]] und [[Tauernhaus Reut]] nördlich des [[Felber Tauern]]. Auch das Matreier Tauernhaus ging aus einer [[Schwaige]] hervor, die den Namen „Gastschwaig“ trug.
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==Provisionen==
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Das Matreier Tauernhaus war verglichen mit den Tauernhäusern im [[Felbertal]] finanziell wesentlich schlechter gestellt. Die Erhaltung des Weges vom [[Felber Tauern]] bis nach [[Matrei]] selbst wurde von der Maut zu [[Windisch-Matrei]] bestritten. Der Tauernhauswirt bekam daher nur eine kleine Provision von jährlich 15 Gulden. Wiederholte Ansuchen der jeweiligen Wirtsleute im [[17. Jahrhundert]] und im [[18. Jahrhundert]] um Erhöhung des Betrages wurden von der Hofkammer stets als unbegründet abgelehnt. Erst [[1803]] gelang nach Fürsprache des Pfleggerichtes die Verdoppelung des Betrages. Im Jahr [[1825]] beantragte der damalige Tauernhausbesitzer angesichts der Länge und der Gefährlichkeit des Weges die Errichtung eines Zufluchthäuschens auf der Passhöhe. Dies wurde vom Kaiser bewilligt. Zudem wurde dem Tauernhauswirt für die Unterhaltung dieses zusätzlichen Stützpunktes und für seine anderen Verpflichtungen ein Getreidedeputat von jährlich 50 Metzen Getreide zugesprochen. Dieses Deputat war aber nur als Gnadengeld gewährt, was aber nichts daran änderte, dass nun auch das Matreier Tauernhaus mit einer stattlichen Provision versehen war. Obwohl nur als Gnadengeld gewährt, überdauerte diese Provision alle politischen Veränderungen des [[19. Jahrhundert]] und wurde noch in der 1. Republik – nun vom Land Tirol - ausbezahlt. Seit den Wirren der letzten Jahre des [[Zweiter Weltkrieg]] dürfte auch diese Tauernprovision stillschweigend einbehalten worden sein und ist auch nach [[1945]] nicht wieder aufgelebt.
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==Besitzer==
 
Um [[1807]] war Simon Riepler Tauernwirt. Ab [[1849]] war ein enger Verwandter von [[Simon von Stampfer]] Tauernwirt: Peter Johann und Ursula Stampfer aus Unterrain in der Seinitzen<ref>Quelle ''Simon Stampfer, von der Zauberscheibe zum Film'', Peter Schuster, Christian Strasser, Schriftenreihe des [[Landespressebüro]]s, Nr. 142, ISBN 3-85015-154-2</ref>
 
Um [[1807]] war Simon Riepler Tauernwirt. Ab [[1849]] war ein enger Verwandter von [[Simon von Stampfer]] Tauernwirt: Peter Johann und Ursula Stampfer aus Unterrain in der Seinitzen<ref>Quelle ''Simon Stampfer, von der Zauberscheibe zum Film'', Peter Schuster, Christian Strasser, Schriftenreihe des [[Landespressebüro]]s, Nr. 142, ISBN 3-85015-154-2</ref>
    
==Quellen und Fußnoten==
 
==Quellen und Fußnoten==
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* „Das Rauriser Tauernhaus“, HG Nationalparkfonds [[Nationalpark Hohe Tauern]] 1991
 
<references/>
 
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{{homepage|http://www.matreier-tauernhaus.com}}
 
{{homepage|http://www.matreier-tauernhaus.com}}
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