Die Raupen fressen nach Slamka (1995) von Juli, überwinternd bis Mai an den Blüten und unreifen Samenkapseln von ''[[Myrica germanica]]'' (Deutsche Tamariske) oder ''Tamarix''-Arten (Tamarisken). Da die [[Deutsche Tamariske]] in Salzburg ausgestorben sein dürfte, muss auch ''M. cingillella'' als ausgestorben betrachtet werden, zumal der einzige Nachweis bereits mehr als 100 Jahre zurück liegt. Eventuell könnte jedoch ein Neufund in Gärten oder Parks gelingen, wo gelegentlich Tamarisken als Ziergehölz angepflanzt werden. Auch Versuche zu einer Wiederansiedlung der Deutschen Tamariske auf Schotterflächen entlang der Salzach könnten ''M. cingillella'' vielleicht einen neuen Lebensraum im Land eröffnen.
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Die Raupen fressen nach Slamka (1995) von Juli, überwinternd bis Mai an den Blüten und unreifen Samenkapseln von ''Myrica germanica'' ([[Deutsche Tamariske]]) oder ''Tamarix''-Arten (Tamarisken). Da die Deutsche Tamariske in Salzburg ausgestorben sein dürfte, muss auch ''M. cingillella'' als ausgestorben betrachtet werden, zumal der einzige Nachweis bereits mehr als 100 Jahre zurück liegt. Eventuell könnte jedoch ein Neufund in Gärten oder Parks gelingen, wo gelegentlich Tamarisken als Ziergehölz angepflanzt werden. Auch Versuche zu einer Wiederansiedlung der Deutschen Tamariske auf Schotterflächen entlang der Salzach könnten ''M. cingillella'' vielleicht einen neuen Lebensraum im Land eröffnen.