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Das '''Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn''' ist das erste österreichische Sommerskilaufgebiet und nahm seinen Betrieb am [[12. Dezember]] [[1965]] auf.
 
Das '''Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn''' ist das erste österreichische Sommerskilaufgebiet und nahm seinen Betrieb am [[12. Dezember]] [[1965]] auf.
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== Lage ==
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== Geografie ==
 
Es befindet sich in den [[Hohe Tauern]] im Gebiet der [[Pinzgau]]er Gemeinde [[Kaprun]] nördlich des [[Kitzsteinhorn]]s auf dem [[Schmiedingerkees]] in einer Höhenlage zwischen 2 500 und 2 900 [[m ü. A.]].
 
Es befindet sich in den [[Hohe Tauern]] im Gebiet der [[Pinzgau]]er Gemeinde [[Kaprun]] nördlich des [[Kitzsteinhorn]]s auf dem [[Schmiedingerkees]] in einer Höhenlage zwischen 2 500 und 2 900 [[m ü. A.]].
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== Erreichbarkeit ==
   
Erschlossen ist dieses Gletscherskigebiet mit den [[Aufstiegshilfen]] zum [[Kitzsteinhorn]] als ganzjähriges Gletscherskigebiet.   
 
Erschlossen ist dieses Gletscherskigebiet mit den [[Aufstiegshilfen]] zum [[Kitzsteinhorn]] als ganzjähriges Gletscherskigebiet.   
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Die Geschichte des Skisports begann mit den [[Ski-Pioniere am Kitzsteinhorn|Ski-Pionieren am Kitzsteinhorn]] in den [[1910er]] Jahren. Im Mai [[1930]] fand auf einem etwa zwei Kilometer langen Flachstück des Gletschers noch ein Skifliegen statt, dann wurde es skisportlich ruhig am Fuße des Kitzsteinhorns.
 
Die Geschichte des Skisports begann mit den [[Ski-Pioniere am Kitzsteinhorn|Ski-Pionieren am Kitzsteinhorn]] in den [[1910er]] Jahren. Im Mai [[1930]] fand auf einem etwa zwei Kilometer langen Flachstück des Gletschers noch ein Skifliegen statt, dann wurde es skisportlich ruhig am Fuße des Kitzsteinhorns.
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==Das erste österreichische Sommerskilaufgebiet==
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=== Das erste österreichische Sommerskilaufgebiet===
 
Da nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wenig Geld, aber viel Enthusiasmus bei der österreichischen Ski-Nationalmannschaft vorhanden war, suchte man nach günstigen Trainingsmöglichkeiten. Musste man doch zunächst zu dem teuren Plateau Rosa bei Zermatt (Schweiz), auf das Stilfser Joch ([[Südtirol]]) oder auf das Zugspitzplatt ([[Bayern]]) reisen. Was zur Nutzung als Sommertrainingslager noch am Kitzsteinhorn fehlte, waren [[Aufstiegshilfen]].  
 
Da nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wenig Geld, aber viel Enthusiasmus bei der österreichischen Ski-Nationalmannschaft vorhanden war, suchte man nach günstigen Trainingsmöglichkeiten. Musste man doch zunächst zu dem teuren Plateau Rosa bei Zermatt (Schweiz), auf das Stilfser Joch ([[Südtirol]]) oder auf das Zugspitzplatt ([[Bayern]]) reisen. Was zur Nutzung als Sommertrainingslager noch am Kitzsteinhorn fehlte, waren [[Aufstiegshilfen]].  
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Am 12. Dezember 1965 nahmen die ersten Seilbahnen und im Sommer 1965 der  Gletscherskilauf den Betrieb auf – als erstes Gletscherskigebiet der [[Ostalpen]]. Obwohl in den Medien viel darüber berichtete wurde, nahm die Bevölkerung eine technische Neuheit zunächst gar nicht wahr:
 
Am 12. Dezember 1965 nahmen die ersten Seilbahnen und im Sommer 1965 der  Gletscherskilauf den Betrieb auf – als erstes Gletscherskigebiet der [[Ostalpen]]. Obwohl in den Medien viel darüber berichtete wurde, nahm die Bevölkerung eine technische Neuheit zunächst gar nicht wahr:
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===   Schlepplifte auf einem fließenden Gletscher ===
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=== Schlepplifte auf einem fließenden Gletscher ===
 
[[1964]] gelang es der Vorarlberger Firma Doppelmayr mit einem Testlift in Zermatt (Schweiz), der ein kurzes Stück über einen Gletscher führte, eine technische Lösung zu finden.  
 
[[1964]] gelang es der Vorarlberger Firma Doppelmayr mit einem Testlift in Zermatt (Schweiz), der ein kurzes Stück über einen Gletscher führte, eine technische Lösung zu finden.  
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Geplant sei auch eine Liftverbindung mit dem [[Skigebiet Maiskogel]] und später mit der [[Schmittenhöhe]] oberhalb von [[Zell am See]].
 
Geplant sei auch eine Liftverbindung mit dem [[Skigebiet Maiskogel]] und später mit der [[Schmittenhöhe]] oberhalb von [[Zell am See]].
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=== Ereignisse ===
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Ein einheimischer ''Freerider'' war Sonntagmittag, den [[19. Oktober]] [[2020]] im Skigebiet Kitzsteinhorn in eine rund 40 Meter tiefe, sehr enge Randkluftspalte auf 2&nbsp;700 [[m ü. A.]] gestürzt. Begleiter hatten die Rettungskräfte alarmiert. Im Einsatz standen 15 Bergretter und drei Alpinpolizisten sowie zwei Hubschrauber. Die Seillänge reichte aber nicht, um zu dem Mann vorzudringen. Zudem musste viel Schnee weggeschaufelt werden. In 40 Metern Tiefe fanden die Bergretter lediglich Ski und Brille, aber keine Person. Am Sonntagabend musste der Einsatz aufgrund der Dunkelheit abgebrochen werden. Die Suche ging Montagfrüh weiter.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/freerider-stuerzte-40-meter-tief-in-spalte-noch-immer-vermisst-94384597 www.sn.at], 19. Oktober 2020</ref>
    
== Weblinks ==
 
== Weblinks ==

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