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| | Um die finanzielle Basis der beiden Salzburger Konsumgenossenschaften zu stärken, erfolgte nach der Währungsreform 1925 der Zusammenschluss des Lebensmittelmagazins Salzburg mit dem Konsumverein „Vorwärts“ unter dem Namen „[[Allgemeine Konsumgenossenschaft Salzburg]]“. Nach dieser Fusion hatte die Konsumgenossenschaft Salzburg bereits 21 Filialen und produzierte einen Teil ihrer Waren selbst. | | Um die finanzielle Basis der beiden Salzburger Konsumgenossenschaften zu stärken, erfolgte nach der Währungsreform 1925 der Zusammenschluss des Lebensmittelmagazins Salzburg mit dem Konsumverein „Vorwärts“ unter dem Namen „[[Allgemeine Konsumgenossenschaft Salzburg]]“. Nach dieser Fusion hatte die Konsumgenossenschaft Salzburg bereits 21 Filialen und produzierte einen Teil ihrer Waren selbst. |
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| − | Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] waren alle österreichischen Konsumgenossenschaften starken Repressalien ausgesetzt, 1943 aufgelöst und in die Deutsch Arbeitsfront (DAF) integriert. Die Strukturen blieben weitgehend aufrecht, so konnte bereits 1946 die ehemalige „Allgemeine Konsumgenossenschaft Salzburg“ unter dem Namen Konsumgenossenschaft „UNION“, Salzburg, registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung wieder einen Rechtsrahmen bekommen. 1968 hatte die Konsumgenossenschaft bereits 69 Abgabestellen. Die Eigenproduktion der Konsumgenossenschaft „Union“ umfasste 1968 folgende Betriebe: Bäckerei, Konditorei, Kaffeerösterei, Fleischerei und Marmelade-Erzeugung. | + | Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] waren alle österreichischen Konsumgenossenschaften starken Repressalien ausgesetzt, 1943 aufgelöst und in die Deutsche Arbeitsfront (DAF) integriert. Die Strukturen blieben weitgehend aufrecht, so konnte bereits 1946 die ehemalige „Allgemeine Konsumgenossenschaft Salzburg“ unter dem Namen Konsumgenossenschaft „UNION“, Salzburg, registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung wieder einen Rechtsrahmen bekommen. In ihrer Ausgabe vom [[19. Oktober]] [[1945]] berichteten die [[Salzburger Nachrichten]], dass die Union Lebensmittelwerke nach Kriegsende unter Plünderungen gelitten hatten, aber im Oktober bereits wieder in der Lage waren, täglich 25 500 Kilo Brot zu liefern.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19451019&seite=3&zoom=33 ANNO], Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 19. Oktober 1945, Seite 3</ref> |
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| | + | 1968 hatte die Konsumgenossenschaft bereits 69 Abgabestellen. Die Eigenproduktion der Konsumgenossenschaft „Union“ umfasste 1968 folgende Betriebe: Bäckerei, Konditorei, Kaffeerösterei, Fleischerei und Marmelade-Erzeugung. |
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| | 1978 schloss sich die Konsumgenossenschaft „Union“, mit dem größten Teil der österreichischen Konsumgenossenschaften zum Konsum Österreich zusammen. | | 1978 schloss sich die Konsumgenossenschaft „Union“, mit dem größten Teil der österreichischen Konsumgenossenschaften zum Konsum Österreich zusammen. |
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| | * ''Jahrbuch des Konsumverbandes'', Zentralverband der österreichischen Konsumgenossenschaften 1975, 1976 | | * ''Jahrbuch des Konsumverbandes'', Zentralverband der österreichischen Konsumgenossenschaften 1975, 1976 |
| | * ''60 Jahre Konsumgenossenschaftsbewegung Salzburg'', 1953 | | * ''60 Jahre Konsumgenossenschaftsbewegung Salzburg'', 1953 |
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| | + | ==== Einzelnachweis ==== |
| | + | <references/> |
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| | [[Kategorie:Wirtschaft]] | | [[Kategorie:Wirtschaft]] |