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Am [[1. Mai]] [[1941]] wurde er Polizeiführer beim Reichsstatthalter in Salzburg, vierzehn Tage später bereits Führer des SS-Oberabschnitts Alpenland (Salzburg) und am [[19. Oktober]] zum Generalmajor der Polizei ernannt. Vom [[18. November]] 1941 bis [[1945]] war er Gauleiter des Gaus Salzburg, am [[27. November]] wurde er zum Reichsstatthalter des Reichsgaus Salzburg erhoben. Er wohnte in [[Leopoldskron]] in der heute nicht mehr existierenden [[Villa Warsberg]].
 
Am [[1. Mai]] [[1941]] wurde er Polizeiführer beim Reichsstatthalter in Salzburg, vierzehn Tage später bereits Führer des SS-Oberabschnitts Alpenland (Salzburg) und am [[19. Oktober]] zum Generalmajor der Polizei ernannt. Vom [[18. November]] 1941 bis [[1945]] war er Gauleiter des Gaus Salzburg, am [[27. November]] wurde er zum Reichsstatthalter des Reichsgaus Salzburg erhoben. Er wohnte in [[Leopoldskron]] in der heute nicht mehr existierenden [[Villa Warsberg]].
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Unter Scheel behielt Salzburg auch in der NS-Zeit sein Image als Kulturstadt. Die [[Salzburger Festspiele]] fanden während der Kriegsjahre ebenso statt, wie zahlreiche andere Kulturveranstaltungen. Anlässlich des Geburtstages des Führers Adolf Hitler am [[20. April]] lud Scheel in den Jahren [[1943]] und [[1944]] Kriegsversehrte des Gaues zum Liederabend in das [[Schloss Leopoldskron]].
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Unter Scheel behielt Salzburg auch in der NS-Zeit sein Image als Kulturstadt. Die [[Salzburger Festspiele]] fanden während der Kriegsjahre ebenso statt, wie zahlreiche andere Kulturveranstaltungen. Anlässlich des Geburtstages des Führers [[Adolf Hitler]] am [[20. April]] lud Scheel in den Jahren [[1943]] und [[1944]] Kriegsversehrte des Gaues zum Liederabend in das [[Schloss Leopoldskron]].
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Als es offensichtlich wurde, dass der Krieg nicht mehr zu gewinnen wäre, wurde Scheel am [[25. September]] [[1944]] auch noch zum Führer des Volkssturms von Salzburg befördert.
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Als es offensichtlich wurde, dass der Krieg nicht mehr zu gewinnen war, wurde Scheel am [[25. September]] [[1944]] auch noch zum Führer des Volkssturms von Salzburg befördert.
    
Als die [[Stadt Salzburg]] am [[4. Mai]] [[1945]] ohne Widerstand an die Amerikaner fiel, floh Scheel wenige Tage später nach St. Veit. Dort wurde er am [[14. Mai]] [[1945]] von den Amerikanern verhaftet und interniert.
 
Als die [[Stadt Salzburg]] am [[4. Mai]] [[1945]] ohne Widerstand an die Amerikaner fiel, floh Scheel wenige Tage später nach St. Veit. Dort wurde er am [[14. Mai]] [[1945]] von den Amerikanern verhaftet und interniert.
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Am [[13. Dezember]] [[1948]] wurde Gustav Adolf Scheel in Heidelberg der Prozess gemacht. Der Salzburger [[Erzbischof]] [[Andreas Rohracher]] intervenierte zu seinen Gunsten, da Scheel auf sein Bitten den Befehl zur Verteidigung der Stadt ignoriert und damit auch die drohende Zerstörung verhindert hatte. Scheel wird schließlich zu fünf Jahren Zwangsarbeit und zum Verfall der Hälfte seines Vermögens verurteilt.
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Am [[13. Dezember]] [[1948]] wurde Gustav Adolf Scheel in Heidelberg der Prozess gemacht. Der Salzburger [[Erzbischof]] [[Andreas Rohracher]] intervenierte zu seinen Gunsten, da Scheel auf sein Bitten den Befehl zur Verteidigung der Stadt ignoriert und damit auch die drohende Zerstörung verhindert hatte. Scheel wurde schließlich zu fünf Jahren Zwangsarbeit und zum Verfall der Hälfte seines Vermögens verurteilt.
    
Nach mehreren Verfahren und kurzen Haftperioden arbeitete Scheel bis [[1977]] als Arzt in Hamburg.
 
Nach mehreren Verfahren und kurzen Haftperioden arbeitete Scheel bis [[1977]] als Arzt in Hamburg.

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