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Prof. '''Johann Nepomuk David''' (* [[30. November]] [[1895]] in Eferding, [[OÖ]]; † [[22. Dezember]] [[1977]] in Stuttgart, [[Deutschland]]) war Komponist, Chorleiter und Organist sowie Direktor der Salzburger [[Universität Mozarteum|Musikhochschule Mozarteum]].

== Leben ==
Johann Nepomuk David war der Sohn eines Volksschullehrers. Seine musikalische Erziehung erhielt er als Chorknabe im Stift St. Florian und im Stiftsgymnasium in [[Kremsmünster]], [[OÖ]]. Nachdem er [[1915]] die Lehrerbildungsanstalt in Linz absolviert hatte, war er bis [[1934]] Volksschullehrer. Neben seiner Unterrichtstätigkeit leitete er in Wels den von ihm gegründeten Bach-Chor und war ab [[1930]] Organist an der evangelischen Christuskirche.

1934 wurde er an das Konservatorium in Leipzig berufen, wo er Komposition unterrichtete und die Kantorei leitete. Im Mai [[1942]] wurde er Direktor der zur Musikhochschule aufgewerteten Bildungseinrichtung. Nach [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsende]] war er von [[1945]] bis [[1947]] kommissarischer Direktor der Salzburger Musikhochschule "Mozarteum" und wurde [[1948]] als Professor für Theorie und Kontrakunkt an die Musikhochschule in Stuttgart berufen, wo er bis [[1963]] tätig war.

Seine Söhne Thomas Christian (* 22. Dezember 1925 in Wels; † 19. Jänner 2006 in Wien) und Lukas Florian (* 5. Juni 1934 in Wels) studierten und wirkten zeitweilig am Salzburger "Mozarteum".

== Ehrungen ==
* 1951: Preis der Stadt Wien für Musik
* 1953: Großer Österreichischer Staatspreis für Musik
* 1955: Großes Bundesverdienstkreuz ([[Deutschland]])
* 1963: Bach-Preis Hamburg
* 1966: Mozart-Preis der Universität Innsbruck
* 1970: Ehrendoktor der Universität Mainz
* Ehrenmitglied der Musikuniversität Wien

== Werke (Auswahl) ==
* ''Das Choralwerk'', 21 Bände
* ''Praeludium und Fuge über ein Thema von Anton Bruckner'' (Introitus, Choral und Fuge)
{{mehr}}

== Quellen ==
* Hübner, Herbert: ''David, Johann Nepomuk'', in: Blume, Friedrich (Hrsg.): ''Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Allgemeine Enzyklopädie der Musik'', Band 3. Kassel (Bärenreiter) 1954, Sp. 54ff.
* [https://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_D/David_Familie.xml Boitsits, Barbara: ''David, Familie'', in: ''Oesterreichisches Musiklexikon online''], Zugriff am 16.10.2020.
==== Einzelverweise ====
<references/>
{{Zeitfolge
|AMT=kommissarischer [[Direktoren, Präsidenten und Rektoren des Mozarteums|Direktor des Mozarteums in Salzburg]]
|ZEIT=[[1945]]–[[1947]]
|VORGÄNGER=[[Clemens Krauss]]
|NACHFOLGER=[[Bernhard Paumgartner]]
}}

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[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
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[[Kategorie:Bildung]]
[[Kategorie:Professor (Mozarteum)]]
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[[Kategorie:Oberösterreich]]
[[Kategorie:Geboren 1895]]
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