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Die '''Pfarre Piesendorf''' ist eine der älteren Pfarren der [[Erzdiözese Salzburg]].
 
Die '''Pfarre Piesendorf''' ist eine der älteren Pfarren der [[Erzdiözese Salzburg]].
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Der Beginn der Bildung von Pfarrnetzen lag bereits im frühen Hochmittelalter und die Pfarre [[Piesendorf]] ist neben der [[Pfarre Zell am See-St. Hippolyt]], der [[Pfarre Stuhlfelden]] und der [[Pfarre  Bramberg]] eine von lediglich vier Altpfarren des [[Salzachtal]]es zwischen [[Zell am See]] und [[Krimml]]. Zum Pfarrgebiet von Piesendorf gehörte bis zum Jahr [[1862]] auch das Gebiet der heute selbständigen [[Pfarre Kaprun]], sowie das Pfarrgebiet der seit [[1857]] ebenfalls unabhängigen [[Pfarre Niedernsill]]. In diesem Zusammenhang ist bemerkenswert, dass der allgemeine Priestermangel der Gegenwart früher zusammengehörende, aber später getrennte Pfarren heute wieder ein einen Pfarrverbund zusammengeführt hat. Der gegenständliche schließt neben Piesendorf Kaprun und Niedernsill mit ein.  
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Der Beginn der Bildung von Pfarrnetzen lag bereits im frühen Hochmittelalter und die Pfarre [[Piesendorf]] ist neben der [[Pfarre Zell am See-St. Hippolyt]], der [[Pfarre Stuhlfelden]] und der [[Pfarre  Bramberg]] eine von lediglich vier Altpfarren des [[Salzachtal]]es zwischen [[Zell am See]] und [[Krimml]]. Zum Pfarrgebiet von Piesendorf gehörte bis zum Jahr [[1862]] auch das Gebiet der heute selbständigen [[Pfarre Kaprun]], sowie das Pfarrgebiet der seit [[1857]] ebenfalls unabhängigen [[Pfarre Niedernsill]]. In diesem Zusammenhang ist bemerkenswert, dass der allgemeine Priestermangel der Gegenwart, früher zusammengehörende, aber später getrennte Pfarren, heute wieder in einen Pfarrverbund zusammengeführt hat. Der gegenständliche schließt neben Piesendorf Kaprun und Niedernsill mit ein.  
    
Das Laurentius-Patrozinium der [[Pfarrkirche Piesendorf]], sowie das Michaels-Patrozinium für die im [[Spätmittelalter]] (um 1430) an die Kirche angebaute [[Michaelskapelle Piesendorf]], verweisen ebenfalls auf die frühe Entstehung und die hohe Bedeutung der Pfarre. Archäologische Grabungen erbrachten überdies den Nachweis für einen ersten Kirchenraum im 9. oder [[10. Jahrhundert]].  
 
Das Laurentius-Patrozinium der [[Pfarrkirche Piesendorf]], sowie das Michaels-Patrozinium für die im [[Spätmittelalter]] (um 1430) an die Kirche angebaute [[Michaelskapelle Piesendorf]], verweisen ebenfalls auf die frühe Entstehung und die hohe Bedeutung der Pfarre. Archäologische Grabungen erbrachten überdies den Nachweis für einen ersten Kirchenraum im 9. oder [[10. Jahrhundert]].  
    
Die eigenständige Matrikenführung in der Pfarre Piesendorf begann mit dem Jahr [[1618]], die Tauf- und Trauungsbücher wurden bereits ab diesem Jahr, die Sterbebücher ab dem Jahr [[1683]] geführt.
 
Die eigenständige Matrikenführung in der Pfarre Piesendorf begann mit dem Jahr [[1618]], die Tauf- und Trauungsbücher wurden bereits ab diesem Jahr, die Sterbebücher ab dem Jahr [[1683]] geführt.
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==Gegenwart==
 
==Gegenwart==
 
Das Pfarrgebiet von Piesendorf grenzt im Westen an das von [[Niedernsill]], im Süden an das von [[Kaprun]], im Norden an das von [[Viehhofen]] und im Osten an das Pfarrgebiet von [[Zell am See]]. Die Pfarre Piesendorf gehört zum [[Dekanat Stuhlfelden]] und ist heute Teil eines bereits weiter oben erwähnten Pfarrverbundes. Neben der Pfarrkirche liegen auch die Filialkirche im Ortsteil [[Walchen]] und die [[Filialkirche St. Leonhard in Aufhausen]] im Pfarrgebiet.
 
Das Pfarrgebiet von Piesendorf grenzt im Westen an das von [[Niedernsill]], im Süden an das von [[Kaprun]], im Norden an das von [[Viehhofen]] und im Osten an das Pfarrgebiet von [[Zell am See]]. Die Pfarre Piesendorf gehört zum [[Dekanat Stuhlfelden]] und ist heute Teil eines bereits weiter oben erwähnten Pfarrverbundes. Neben der Pfarrkirche liegen auch die Filialkirche im Ortsteil [[Walchen]] und die [[Filialkirche St. Leonhard in Aufhausen]] im Pfarrgebiet.
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