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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
| − | Das Kloster, das sich an einem kleinen See befindet, wurde nach dem Seeoner Äbtekatalog im Jahr [[994]] von Pfalzgraf Aribo I. und seiner Gemahlin Adala gestiftet. Sie holten [[Benediktiner]] aus St. Emmeram in [[Regensburg]] nach Seeon. Wohl gab es in jenem Jahr einen Gütertausch mit Salzburg, doch dürfte sich das in einer Notiz genannte „Seuua“ (Sewa) nicht auf Seeon beziehen. Seeon war ein Reformkloster und war besonders durch seine Schreibschule (Skriptorium) bekannt.<ref>[https://heimatkundeverein-reichenhall.de/downloads/euregio_geschichtsbuch.pdf Euregio Geschichtsbuch]</ref> | + | Das Kloster, das sich an einem kleinen See befindet, wurde nach dem Seeoner Äbtekatalog im Jahr [[994]] von Pfalzgraf Aribo I. und seiner Gemahlin Adala gestiftet. Sie holten [[Benediktiner]] aus St. Emmeram in [[Regensburg]] nach Seeon. Wohl gab es in jenem Jahr einen Gütertausch mit dem [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Stift St. Peter]], doch dürfte sich das in einer Notiz genannte „Seuua“ (Sewa) nicht auf Seeon beziehen. Seeon war ein Reformkloster und besonders durch seine Schreibschule (Skriptorium) bekannt.<ref>[https://heimatkundeverein-reichenhall.de/downloads/euregio_geschichtsbuch.pdf Euregio Geschichtsbuch]</ref> |
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| | [[1201]] schenkte Stauferkönig Philipp das Kloster an den Salzburger [[Erzbischof]] [[Eberhard II. von Regensberg]]. | | [[1201]] schenkte Stauferkönig Philipp das Kloster an den Salzburger [[Erzbischof]] [[Eberhard II. von Regensberg]]. |
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| | Am [[18. April]] [[1561]] vernichtete ein Brand einen Großteil des Klosters, verschonte aber weitgehend Kirche, Abtskapelle und Hospital. | | Am [[18. April]] [[1561]] vernichtete ein Brand einen Großteil des Klosters, verschonte aber weitgehend Kirche, Abtskapelle und Hospital. |
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| − | Im Zuge der [[Säkularisation]] wurde [[1803]] das Kloster aufgehoben und die Klosterkirche wurde Pfarrkirche. Nach mehreren Besitzerwechsel erwarb 1986 der Regierungsbezirk [[Oberbayern]] den Besitz und [[1993]] wurde darin das „Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern“ mit Tagungshotel eröffnet. | + | Im Zuge der [[Säkularisation]] wurde [[1803]] das Kloster aufgehoben und die Klosterkirche wurde Pfarrkirche. Nach mehreren Besitzerwechsel erwarb [[1986]] der Regierungsbezirk [[Oberbayern]] den Besitz und [[1993]] wurde darin das „Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern“ mit Tagungshotel eröffnet. |
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| | 1803 war Joseph Hueber [[Kurfürstentum Salzburg|kurfürstlicher]] Verwalter des Klosters.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibs&datum=18030813&query=%22Joseph+Hueber%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], [[Salzburger Intelligenzblatt]], Ausgabe vom 13. August 1803, Seite 7</ref> | | 1803 war Joseph Hueber [[Kurfürstentum Salzburg|kurfürstlicher]] Verwalter des Klosters.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibs&datum=18030813&query=%22Joseph+Hueber%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], [[Salzburger Intelligenzblatt]], Ausgabe vom 13. August 1803, Seite 7</ref> |
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| | ==Salzburgbezug== | | ==Salzburgbezug== |
| − | Aus dem Kloster kamen Rektoren (z. B. [[Roman Müller]]), Prokanzler und Professoren (z. B. [[Rufinus Widl]]) an die [[Benediktineruniversität Salzburg|Benediktineruniversität]]. Das Kloster gehörte zur 1641 gegründeten [[Salzburger Kongregation]] des Benediktinerordens. | + | Aus dem Kloster kamen Rektoren (z. B. [[Roman Müller]]), [[Prokanzler der Benediktineruniversität Salzburg|Prokanzler]] und Professoren (z. B. [[Rufinus Widl]]) an die [[Benediktineruniversität Salzburg|Benediktineruniversität]]. Das Kloster gehörte zur [[1641]] gegründeten [[Salzburger Kongregation]] des Benediktinerordens. |
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| | Abt Kolumban Freitlsperger visitierte die [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]] auf Geheiß von [[Fürsterzbischof]] [[Franz Anton Fürst Harrach]] am [[25. Jänner]] [[1721]] unangemeldet, da man [[Äbtissin der Benediktinerinnenabtei Nonnberg|Äbtissin]] [[Viktoria Freiin von Ehrenberg|Viktoria von Ehrenberg]] verleumdet hatte. | | Abt Kolumban Freitlsperger visitierte die [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]] auf Geheiß von [[Fürsterzbischof]] [[Franz Anton Fürst Harrach]] am [[25. Jänner]] [[1721]] unangemeldet, da man [[Äbtissin der Benediktinerinnenabtei Nonnberg|Äbtissin]] [[Viktoria Freiin von Ehrenberg|Viktoria von Ehrenberg]] verleumdet hatte. |