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Nach außen wird der Konzern als solide Unternehmensgruppe dargestellt, die ihren Anlegern beste Renditen garantieren könne. Dazu trägt ein dichtes Geflecht an Verbindungen zu Banken und Politik bei - Gründervater war Ex-[[ÖVP]]-[[Landtagspräsident]] [[Hans Zyla]]. Laut Gutachtern ist das Imperium bereits Ende [[1983]] zahlungsunfähig. Die Lizenz zum Weitermachen bringt ein Moratorium der Regionalbanken [[Salzburger Sparkasse|Sparkasse]], [[Raiffeisen]] und [[Salzburger Landes-Hypothekenbank Aktiengesellschaft|Hypo]]. Diese stunden bis Mitte [[1985]] Rückzahlungen von 600 Mill. S. Zur "Sanierung" werden Tausende Anleger geworben. Mit frischem Geld werden alte Ansprüche abgedeckt.
 
Nach außen wird der Konzern als solide Unternehmensgruppe dargestellt, die ihren Anlegern beste Renditen garantieren könne. Dazu trägt ein dichtes Geflecht an Verbindungen zu Banken und Politik bei - Gründervater war Ex-[[ÖVP]]-[[Landtagspräsident]] [[Hans Zyla]]. Laut Gutachtern ist das Imperium bereits Ende [[1983]] zahlungsunfähig. Die Lizenz zum Weitermachen bringt ein Moratorium der Regionalbanken [[Salzburger Sparkasse|Sparkasse]], [[Raiffeisen]] und [[Salzburger Landes-Hypothekenbank Aktiengesellschaft|Hypo]]. Diese stunden bis Mitte [[1985]] Rückzahlungen von 600 Mill. S. Zur "Sanierung" werden Tausende Anleger geworben. Mit frischem Geld werden alte Ansprüche abgedeckt.
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Ab [[1988]] mehren sich die Warnungen, dass der Salzburger Immobilienkonzern um WEB, Bautreuhand und IMMAG Versprechungen gegenüber Anlegern nicht erfüllen könne. Zum Einsturz bringt das Imperium dann eine Strafanzeige der [[Arbeiterkammer|Salzburger Arbeiterkammer]] am [[28. Juni]] [[1989]] gegen etwa 30 Personen - von den Eigentümern über Manager und Vielfach-Geschäftsführer oder Buchhalter bis zu führenden Bankmanagern - wegen Betrugs und Untreue. An der Aufdeckung beteiligt ist die damalige [[Salzburger Arbeiterkammer|AK]]-Konsumentenschützerin und spätere[[Landeshauptmann|Landeshauptfrau]] [[Gabi Burgstaller]].   
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Ab [[1988]] mehren sich die Warnungen, dass der Salzburger Immobilienkonzern um WEB, Bautreuhand und IMMAG Versprechungen gegenüber Anlegern nicht erfüllen könne. Zum Einsturz bringt das Imperium dann eine Strafanzeige der [[Arbeiterkammer|Salzburger Arbeiterkammer]] am [[28. Juni]] [[1989]] gegen etwa 30 Personen - von den Eigentümern über Manager und Vielfach-Geschäftsführer oder Buchhalter bis zu führenden Bankmanagern - wegen Betrugs und Untreue. An der Aufdeckung beteiligt ist die damalige [[Salzburger Arbeiterkammer|AK]]-Konsumentenschützerin und spätere[[Landeshauptmann#Salzburger Landeshauptleute in der II. Republik (seit 1945)|Landeshauptfrau]] [[Gabi Burgstaller]].   
    
==Prozesse==
 
==Prozesse==