In Mittersill erhielt er einen Einblick in das damalige Schulwesen: Ein alter Lehrer unterrichtete zusammen mit seiner Frau und kleinen Tochter und in einer zeitgenössischen Glosse einer Salzburger Literaturzeitung stand über die Mittersiller Schule, dass die Kinder nur in wertlosen Büchern lesen ohne den Zusammenhang zu verstehen und ohne über das Gelesene auch nur in Ansätzen nachzudenken. Die einzigen Schulregeln, die sie von diesem alten Lehrer erhielten, waren die sieben Todsünden. Der Lehrer hielt im Sommer auch keinen Unterricht, weil keine Kinder kämen, sagte er. Die Gemeinde war allerdings der Ansicht, die Kinder erhielten deswegen sommers keinen Unterricht, weil diesen der Lehrer nicht erteilte. | In Mittersill erhielt er einen Einblick in das damalige Schulwesen: Ein alter Lehrer unterrichtete zusammen mit seiner Frau und kleinen Tochter und in einer zeitgenössischen Glosse einer Salzburger Literaturzeitung stand über die Mittersiller Schule, dass die Kinder nur in wertlosen Büchern lesen ohne den Zusammenhang zu verstehen und ohne über das Gelesene auch nur in Ansätzen nachzudenken. Die einzigen Schulregeln, die sie von diesem alten Lehrer erhielten, waren die sieben Todsünden. Der Lehrer hielt im Sommer auch keinen Unterricht, weil keine Kinder kämen, sagte er. Die Gemeinde war allerdings der Ansicht, die Kinder erhielten deswegen sommers keinen Unterricht, weil diesen der Lehrer nicht erteilte. |