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== Wirtschaftliche Bedeutung ==
 
== Wirtschaftliche Bedeutung ==
Die EURO 2008 sollte für Österreich großen wirtschaftlichen Nutzen bringen: die Prognosen lagen für Wertschöpfungseffekte von knapp 375 Millionen Euro, Kaufkrafteffekte von 250 Millionen Euro und knapp 4000 zusätzliche Jobs. Tatsächlich lässt sich jedoch schwer sagen, ob diese Werte auch erreicht wurden. Denn es blieben alle Besucherzahlen (Touristen sowie Fußballfans) in ganz Österreich unter den Erwartungen. In der Hotellier sprach man sogar von einem "Null-Summen-Spiel", da große Teile der üblichen Touristen Österreich im Juni mieden.  
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Die EURO 2008 sollte für Österreich großen wirtschaftlichen Nutzen bringen: die Prognosen verhießen Wertschöpfungseffekte von knapp 375 Millionen Euro, Kaufkrafteffekte von 250 Millionen Euro und knapp 4000 zusätzliche ''Jobs''. Tatsächlich lässt sich jedoch schwer sagen, ob diese Werte auch erreicht wurden. Denn es blieben alle Besucherzahlen (Touristen sowie Fußballfans) in ganz Österreich unter den Erwartungen. In der Hotellerie sprach man sogar von einem "Null-Summen-Spiel", da große Teile der üblichen Touristen Österreich im Juni mieden.  
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Die Salzburger Wirte der Fanmeile schienen, den Medienberichten nach, mit ihren Umsätzen trotz vorschriebener (hohen) Getränkepreisen (die Halbe Bier kostet mehr als auf dem ''Oktoberfest'' in München!) zufrieden gewesen zu. Ganz im Gegensatz zu den Wiener Wirten, von denen eine ganze Reihe bereits frühzeitig ihre Stände schlossen. Außerhalb der Spielorte in Österreich war der Tourismus im Vergleich zu anderen Jahren eher verhalten bis rückläufig. Die Wiener Museen verzeichneten einen zweistelligen Besucherrückgang, die Staatsoper musste eine Vorstellung mangels Nachfrage ganz absagen - am 29. Juni, dem Tag des Finalspieles in Wien.
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Die Salzburger Wirte der Fanmeile schienen, den Medienberichten nach, mit ihren Umsätzen trotz vorschriebener (hoher) Getränkepreise (die Halbe Bier kostete mehr als auf dem ''Oktoberfest'' in München!) zufrieden gewesen zu. Ganz im Gegensatz zu den Wiener Wirten, von denen eine ganze Reihe bereits frühzeitig ihre Stände schloss. Außerhalb der Spielorte in Österreich war der Tourismus im Vergleich zu anderen Jahren eher verhalten bis rückläufig. Die Wiener Museen verzeichneten einen zweistelligen Besucherrückgang, die Staatsoper musste eine Vorstellung mangels Nachfrage ganz absagen - am 29. Juni, dem Tag des Finalspieles in Wien.
    
Der Juni ist einer der wichtigsten Umsatzmonate im österreichischen Tourismus. Der in diesem Monat getätigte Umsatz kann die österreichische Tourismusbilanz eines ganzen Jahres durchaus beeinflussen.
 
Der Juni ist einer der wichtigsten Umsatzmonate im österreichischen Tourismus. Der in diesem Monat getätigte Umsatz kann die österreichische Tourismusbilanz eines ganzen Jahres durchaus beeinflussen.

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