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| | Zu Schwaz in Tirol als Sohn des Anton Dominik Gärtner, [[Pfleger]]s zu Tratzberg, und der Anna Steur geboren, besuchte er die Jesuitengymnasien von Hall und Innsbruck. Daran schloss sich ein Studium der Philosophie in Salzburg. | | Zu Schwaz in Tirol als Sohn des Anton Dominik Gärtner, [[Pfleger]]s zu Tratzberg, und der Anna Steur geboren, besuchte er die Jesuitengymnasien von Hall und Innsbruck. Daran schloss sich ein Studium der Philosophie in Salzburg. |
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| − | Er trat im Jahr 1769 in das Benediktinerstift [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] in Salzburg ein, legte 1770 die Profess ab, studierte hier [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#R|die Rechte]] und Theologie und empfing 1774 die Priesterweihe. Er wirkte zunächst als Repetitor im Kloster und als Beichtvater der [[Ursulinen]]. | + | Er trat im Jahr [[1769]] in das Benediktinerstift [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] in Salzburg ein, legte [[1770]] die Profess ab, studierte hier [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#R|die Rechte]] und Theologie und empfing [[1774]] die Priesterweihe. Er wirkte zunächst als Repetitor im Kloster und als Beichtvater der [[Ursulinen]]. |
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| − | Mit dem etwas jüngeren Mitbruder Pater [[Johann Evangelist Hofer]] (1757 – 1817) unternahm er eine längere Studienreise durch Europa, wobei er Würzburg, Mainz, Wetzlar, Göttingen und Paris besuchte. Während des Besuches von Paris erlebten die beiden Reisenden [[1789]] den Sturm auf die Bastille mit. | + | Mit dem etwas jüngeren Mitbruder Pater [[Johann Evangelist Hofer]] (* 1757, † 1817) unternahm er eine längere Studienreise durch Europa, wobei er Würzburg, Mainz, Wetzlar, Göttingen und Paris besuchte. Während des Besuches von Paris erlebten die beiden Reisenden [[1789]] den Sturm auf die Bastille mit. |
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| | Nach der Rückkehr wurde er im Herbst 1789 zum Dr. theol. und Dr. jur. utr. promoviert. Zugleich erhielt er die Professur für kanonisches Recht an der [[Universität Salzburg]]. Seit 1792 las er auch über Diplomatik und deutsches Privatrecht, 1804 bis 1807 auch über Zivilprozess und Lehensrecht. Er war der erste Professor an der Benediktineruniversität, der das Kanonische Recht in deutscher und nicht mehr in lateinischer Sprache vortrug – trotz des Widerstands des Salzburger Hofes. | | Nach der Rückkehr wurde er im Herbst 1789 zum Dr. theol. und Dr. jur. utr. promoviert. Zugleich erhielt er die Professur für kanonisches Recht an der [[Universität Salzburg]]. Seit 1792 las er auch über Diplomatik und deutsches Privatrecht, 1804 bis 1807 auch über Zivilprozess und Lehensrecht. Er war der erste Professor an der Benediktineruniversität, der das Kanonische Recht in deutscher und nicht mehr in lateinischer Sprache vortrug – trotz des Widerstands des Salzburger Hofes. |
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| − | Von 1807 bis 1810 war er der letzte Rektor der Universität Salzburg. Als Rektor verwaltete er in der überaus schwierigen Zeit der Franzosenkriege den Universitätsfonds mit großer Umsicht; Bibliothek und physikalisches Kabinett erfuhren eine beachtliche Erweiterung. | + | Von [[1807]] bis [[1810]] war er der letzte Rektor der Universität Salzburg. Als Rektor verwaltete er in der überaus schwierigen Zeit der Franzosenkriege den Universitätsfonds mit großer Umsicht; Bibliothek und physikalisches Kabinett erfuhren eine beachtliche Erweiterung. |
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| | Nach der Aufhebung der Universität lehrte er noch kurzfristig am Lyceum. | | Nach der Aufhebung der Universität lehrte er noch kurzfristig am Lyceum. |