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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Gemeinsam mit dem gesamten Gebiet von Lessach wurde sie [[1242]] an den [[Salzburger Erzbischof]] verkauft. Da sie als Wehranlage bedeutungslos war, wurde sie schon im [[14. Jahrhundert]] dem Verfall preisgegeben. Im Jahr [[2001]] fand man bei archäologischen Grabungen, Reste eines ca. acht Meter hohen Wehrturms, sowie bis zu vier Meter dicke Umfasssungsmauern.
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Als ''Castrum Lessach'' wurde die Burg Thurnschall erstmals [[1239]] erwähnt, als sie von ihrem Besitzer, Graf Wilhelm von Heunburg, mit Zustimmung seines Landesherrn, Herzog Bernhard von [[Kärnten]], dem Kärntner Grafen [[Hermann von Ortenburg]] geschenkt wurde. Dieser verkaufte sie [[1242]] mit dem gesamten Gebiet von Lessach an den [[Salzburger Erzbischof]] [[Eberhard II. von Regensberg]]. Da sie als Wehranlage bedeutungslos war, wurde sie schon im [[14. Jahrhundert]] dem Verfall preisgegeben. Im Jahr [[2001]] fand man bei archäologischen Grabungen, Reste eines ca. acht Meter hohen Wehrturms, sowie bis zu vier Meter dicke Umfasssungsmauern.
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==Die Sage vom Thurnschallweibl==
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== Die Sage vom Thurnschallweibl ==
    
In den Trümmern der alten Burg haust eine verwunschene Rittersfrau, sie wird im Volke kurzweg das Thurnschallweibl genannt. Seit langer Zeit wartet es vergebens auf Erlösung.
 
In den Trümmern der alten Burg haust eine verwunschene Rittersfrau, sie wird im Volke kurzweg das Thurnschallweibl genannt. Seit langer Zeit wartet es vergebens auf Erlösung.
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Weil aber diejenigen, die die Gnade und die Gelegenheit hiezu gehabt hätten, es nicht taten, so muss daher das Thurnschallweibl sein unstetes Geisterleben bis zur Erlösung weiterführen. Des Nachts sitzt es nun oft auf den Mauern der verfallenen Burg und jammert so herzzerreißend, dass dem vorüberziehenden Wanderer ganz angst und bange wird und er sich bekreuzigend das Weite sucht. Wann wird das klägliche Jammern der Unglücklichen nach Erlösung wohl erhört werden?
 
Weil aber diejenigen, die die Gnade und die Gelegenheit hiezu gehabt hätten, es nicht taten, so muss daher das Thurnschallweibl sein unstetes Geisterleben bis zur Erlösung weiterführen. Des Nachts sitzt es nun oft auf den Mauern der verfallenen Burg und jammert so herzzerreißend, dass dem vorüberziehenden Wanderer ganz angst und bange wird und er sich bekreuzigend das Weite sucht. Wann wird das klägliche Jammern der Unglücklichen nach Erlösung wohl erhört werden?
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==Quellen==
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== Quellen ==
 
* [[Michael Dengg]]: ''Lungauer Volkssagen'', neu bearbeitet von [[Josef Brettenthaler]]
 
* [[Michael Dengg]]: ''Lungauer Volkssagen'', neu bearbeitet von [[Josef Brettenthaler]]
 
* [http://www.poi.alles-urlaub.com/oesterreich/salzburg/salzburg/ruine-thurnschall/ruine-thurnschall.html Alles Urlaub.com]
 
* [http://www.poi.alles-urlaub.com/oesterreich/salzburg/salzburg/ruine-thurnschall/ruine-thurnschall.html Alles Urlaub.com]
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* Hinweistafeln an der Ruine Thurnschall
    
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