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Nach dem Wegzug aus Salzburg waren Mutter und Kinder regelmäßig in den Ferien zu Besuch in Salzburg und berichteten in Briefen dem Vater davon<ref>Sie wohnten dann bei der Großmutter im [[Höllbräu]]<nowiki>haus</nowiki> in der [[Judengasse]], heute [[Hotel Altstadt Radisson Blu]], Adresse z. B. „Fanni Spängler, bei Fanny Kobler, in der Hölle, Salzburg“.</ref>. Man geht mit den Kindern „ins Bad nach [[Mülln]]“, Kaffee und Schokolade trinken zu [[Café Tomaselli|Tomaselli]], 1885 gibt es für die Kinder Schwimmunterricht in [[Leopoldskroner Weiher#Schwimmschule|Leopoldskron]] und dort machen sie die „Freiprobe“, das Freischwimmen.
 
Nach dem Wegzug aus Salzburg waren Mutter und Kinder regelmäßig in den Ferien zu Besuch in Salzburg und berichteten in Briefen dem Vater davon<ref>Sie wohnten dann bei der Großmutter im [[Höllbräu]]<nowiki>haus</nowiki> in der [[Judengasse]], heute [[Hotel Altstadt Radisson Blu]], Adresse z. B. „Fanni Spängler, bei Fanny Kobler, in der Hölle, Salzburg“.</ref>. Man geht mit den Kindern „ins Bad nach [[Mülln]]“, Kaffee und Schokolade trinken zu [[Café Tomaselli|Tomaselli]], 1885 gibt es für die Kinder Schwimmunterricht in [[Leopoldskroner Weiher#Schwimmschule|Leopoldskron]] und dort machen sie die „Freiprobe“, das Freischwimmen.
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Das Ehepaar Spängler – Schlegel hatte sechs Kinder: Franziska Spängler (* 1877 in Wien; † 1962 in Salzburg) war Musiklehrerin in Salzburg, unverheiratet; Antonia (Toni) Spängler (* 1879; † 1918) war verheiratet mit Rudolf Freiherr von Widerhofer (* 1832 in Wien; † 1901 in Bozen) und von ihnen stammt die Familie von Widerhofer ab, u. a. Trude [Trudl] Widerhofer (* 1900; † 1993), verheiratet Heinrich Widerin (* 1900; † 1969) – sie war in der Spängler Bank in Salzburg tätig; Rosa (Rosl) Spängler (* 1880; † 1967) war verheiratet mit dem Wiener akademischen Maler Oswald Grill (* 1878; † 1964); Johanna Spängler (* 1882; † 1973) war verheiratet mit dem Schuldirektor in Krems, Rupert Holzapfel (* 1868; † 1940); Franz Spängler (* 1883; † 1964) war verheiratet mit Karoline Fischer (* 1892; † 1952) mit Nachkommen in Kremsmünster und Steyr; Otto Spängler (* 1886; gefallen 1918) war verheiratet mit Christl Avanzo (* 1890; † 1948) mit Nachkommen in Wien.<ref>Familiengeschichte „Spängler“ usw. eingearbeitet bei Geneanet, öffentlich nach Anmeldung  zugänglich unter „oholzapfel“ und den entspr. Personen mit weiteren Hinweisen.</ref>
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Schriftprobe Franz Spängler, 1896
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„''Wer auf die Welt sein Herze stellt, der schafft sich bittres Leid; was sie verspricht, das hält sie nicht, ihr fehlt Beständigkeit. Und wer es stellt auf Gott und Welt, dem winket nie die Ruh‘; getheiltes Herz schafft Sorg‘ und Schmerz, führt nicht dem Himmel zu. Auf Gott allein! So soll es sein, er ist der wahre Hort: Wer ihm vertraut, auf ihn nur baut, ist selig hier und dort. Beherzige und befolge diese Worte im Leben; das ist der Wunsch und die Mahnung deines dich liebenden Vaters. Krems 25 October 1896. Dr. Franz Spängler“''<ref>Ein Einzelblatt wahrscheinlich aus einem Poesiealbum. Das Datum kann keinem besonderen Ereignis zugeordnet werden; Johanna Spängler ist 1896 vierzehn Jahre alt.</ref>
    
Spängler war in vielen Vereinen tätig und u. a. Ehrenmitglied des Wiener Sängerbundes, Aktiver der Liedertafel in Pottenstein und des „Gesang- und Orchestervereins“ in Krems (davon 25 Jahre als Vorstand).
 
Spängler war in vielen Vereinen tätig und u. a. Ehrenmitglied des Wiener Sängerbundes, Aktiver der Liedertafel in Pottenstein und des „Gesang- und Orchestervereins“ in Krems (davon 25 Jahre als Vorstand).