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Franz Schaufler erlernte das Schneiderhandwerk, schloss aber die Lehre vermutlich nicht ab, da er im Polizeimelderegister als Schneidergehilfe geführt wird. In den [[1930er]]-Jahren während der Weltwirtschaftskrise führte er ein unruhiges Wanderleben, dabei geriet er wegen Landstreicherei und Bettelei auch mit dem Gesetz in Konflikt.  
 
Franz Schaufler erlernte das Schneiderhandwerk, schloss aber die Lehre vermutlich nicht ab, da er im Polizeimelderegister als Schneidergehilfe geführt wird. In den [[1930er]]-Jahren während der Weltwirtschaftskrise führte er ein unruhiges Wanderleben, dabei geriet er wegen Landstreicherei und Bettelei auch mit dem Gesetz in Konflikt.  
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Ab Juni [[1938]] war Schaufler in Salzburg gemeldet, zuletzt als Untermieter im Haus [[Goldgasse]] 17, vierter Stock. Zur Zeit des Nationalsozialismus wurde auf der Meldekarte »Pol. Liste« (Polizei Liste) vermerkt, ein von der [[Gestapo]] geführtes Verzeichnis politisch verdächtiger Personen.  
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Ab Juni [[1938]] war Schaufler in Salzburg gemeldet, zuletzt als Untermieter im Haus [[Goldgasse (Stadt Salzburg)|Goldgasse]] 17, vierter Stock. Zur Zeit des Nationalsozialismus wurde auf der Meldekarte »Pol. Liste« (Polizei Liste) vermerkt, ein von der [[Gestapo]] geführtes Verzeichnis politisch verdächtiger Personen.  
    
Zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde er zur [[Deutsche Wehrmacht|Deutschen Wehrmacht]] eingezogen und Soldat des Gebirgsjägerregiments 137, das im Kriegsjahr [[1940]] beim Angriff auf [[Norwegen]] beteiligt war. Nach einer Verwundung wurde er nach Salzburg überstellt, wo er  am [[4. November]] 1940 unerlaubterweise die Kaserne verließ.  Er  besorgte sich Zivilkleidung und arbeitete in einer Schneiderei. Er nächtigte bei einer Freundin oder in abgestellten Waggons. Er soll auch Straftaten begangen haben wie Diebstahl von Kleidern und Verkauf ausgeborgter Geräte, um Geld zu beschaffen. Bereits am [[28. November]] 1940 wurde er ausgeforscht und verhaftet.
 
Zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde er zur [[Deutsche Wehrmacht|Deutschen Wehrmacht]] eingezogen und Soldat des Gebirgsjägerregiments 137, das im Kriegsjahr [[1940]] beim Angriff auf [[Norwegen]] beteiligt war. Nach einer Verwundung wurde er nach Salzburg überstellt, wo er  am [[4. November]] 1940 unerlaubterweise die Kaserne verließ.  Er  besorgte sich Zivilkleidung und arbeitete in einer Schneiderei. Er nächtigte bei einer Freundin oder in abgestellten Waggons. Er soll auch Straftaten begangen haben wie Diebstahl von Kleidern und Verkauf ausgeborgter Geräte, um Geld zu beschaffen. Bereits am [[28. November]] 1940 wurde er ausgeforscht und verhaftet.

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