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! colspan="2" class="blueboxcenterheader" | Bild
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| colspan="2" | [[Datei:Hellbrunnerbach.jpg|300px]]
|-
! colspan="2" class="blueboxcenterheader" | Basisdaten
|---- bgcolor="#FFFFFF"
| Länge: || ca. 5 km
|- bgcolor="#ffffff"
| Quelle: || Schloss Hellbrunn
|- bgcolor="#ffffff"
| Quellhöhe: || 431 [[m ü. A.]]
|- bgcolor="#ffffff"
| Mündung: || Nonntal, Josefiau
|- bgcolor="#ffffff"
| Mündungshöhe: || ~ 425 m ü. A.
|- bgcolor="#ffffff"
| Höhenunterschied: || ~ 6 m
|}
Der '''Hellbrunnerbach''' ist ein Bach im Süden der [[Stadt Salzburg]].

== Namensgebung ==
Der Name stammt von der Bezeichnung seines Ursprungs, dem Sternweiher in [[Hellbrunn]].

== Verlauf ==
Der Hellbrunnerbach bildet sich an der Grenze zwischen dem [[Salzburger Stadtteil]] [[Hellbrunn]] und [[Morzg]]. Das Wasser von mehreren Quellen beim [[Schloss Hellbrunn]] wird zunächst für Teiche und die [[Wasserspiele Hellbrunn]] benutzt, bevor es aus dem Sternweiher unmittelbar am [[Fürstenweg (Salzburg)|Fürstenweg]] als Hellbrunnerbach bezeichnet abfließt. Er fließt in nördliche Richtung östlich des [[Maria Theresien Schlössl]]s und des [[Morzger Hügel]]s sowie westlich der [[Hellbrunner Allee]], die er im Bereich der [[Emsburg]] zwei Mal kreuzt. Dann weiter in Richtung [[Erentrudishof]] fließend, durchquert er danach den Park von [[Lasserhof (Schloss)|Schloss Lasserhof]] (heute [[Gwandhaus]]).

Er gabelt sich im Norden des [[Landschaftsraum Morzg|Landschaftsraumes Morzg]] in gleich drei Arme auf:
* den eigentlichen Hellbrunnerbach
* den Hechtenbach
* und einen Arm, der den historischen [[Eschenbach (Unterlauf)|Unterlauf]] des [[Eschenbach]]s mit Wasser beschickt. Dieser historische Bach im Osten der Hellbrunner Allee ist im Oberlauf noch im Raum um Schloss Emslieb gut erkennbar, ansatzweise ist der Bach als trockener Graben ferner bei der Brücke des [[Kreuzhofweg]]es sichtbar und ebenso südlich der Sportplätze von [[Herrnau]]. Auch entlang der [[Eschenbachgasse]] ist der Graben noch zu erahnen. Wirklich erhalten ist nur der Unterlauf.

[[1907]] wurde die Mündung des Baches verlegt und eingewölbt. Ursprünglich lag die Mündung nahe dem [[Michaelstor]], etwa dort, wo heute die [[Sebastian-Stief-Gasse]] beginnt.

==== Zu- und Abläufe des Unterlauf des Hellbrunnerbaches in diesem Verlaufsteil ====
* Auf Höhe des Gwandhauses mündet von Westen kommend der [[Zellerbach]].

Kurz nach der Trennung in drei Arme zweigt ein Arm nach Norden ab, der in den Weiher von [[Schloss Freisaal]] mündet und diesen im Nordwesten als

* ''Hechtenbach-Unterlauf'' wieder verlässt. In diesen Hechtenbach-Unterlauf wiederum mündet nach wenigen Metern von Nordosten kommend der
* ''Hechtenbach-Unterlauf Ha'', der südlich des Weihers von Schloss Freisaal entspringt und diesen im Osten umfließt. Der Hechtenbach-Unterlauf Ha nimmt an seinem nördlichsten Punkt den
* ''Hechtenbach-Unterlauf Hb'' auf, aus Richtung der [[Naturwissenschaftliche Fakultät|Naturwissenschaftlichen Fakultät]] einmündet und seine Quelle im Unterlauf des Eschenbaches hat.

Der ''Hechtenbach-Unterlauf'' fließt weiter nach Norden in Richtung [[Nonntal]], im [[Nonntal#Nonntal in seinen Teilen|äußeren Nonntal]] vorbei am [[Schloss Neudegg]], dem [[ORF Landesstudio Salzburg]] und dem [[Petersbrunnhof]]. Dann durchfließt er das [[Nonntal#Nonntal in seinen Teilen|innere Nonntal]], wo er - das [[St. Erentrudis Bollwerk]] und das [[Justizgebäude]], unterirdisch um- bzw. durchfließend - an der Promenade am [[Rudolfskai]] etwas westlich der [[Karolinenbrücke]] in die [[Salzach]] mündet.

Nach der Vereinigung dieser beide Bäche Ha und Hb zweigt nach 200 Metern das
* ''Hechtenbach-Unterlauf-Entlastungsgerinne'' vom Hellbrunnerbach ab, das nach etwa 300 Metern wieder in den

Hechtenbach-Unterlauf mündet, der seinerseits mittlerweile den von Westen kommenden
* ''Ertlgrabenbach'' aufgenommen hat (der sich selbst wiederum aus Ertlgrabenbach Ea und Eb in [[Nonntal]] bildet

Schon kurz nach dem Abfluss des Hechtenbach-Unterlaufs nimmt der Hellbrunnerbach von Westen kommend den
* Gneisergrabenbach auf, der seine Quelle im Bereich östlich des [[Kommunalfriedhof]]s hat.

Den letzten Zufluss hat der Hellbrunnerbach ist der sogenannte
* ''Nonntalarm'', ein Seitenarm des St.-Peter-[[Almkanal]]s

== Natur ==
=== Schutzgebiete ===
Der Hellbrunnerbach gehört zum [[Landschaftsschutzgebiet Salzburg-Süd]] und zum [[Geschützter Landschaftsteil|geschützten Landschaftsteil]] [[Hellbrunner Allee]]. In diesem Bereich dürfen nur vorhandene Wege benutzt und Bach, Wiese oder Feld nicht betreten werden.

=== Fauna ===
Am Hellbrunnerbach und am [[Eschenbach]] noch zu sehen und zu beobachten ist häufig der [[Graureiher]] und seltener der [[Eisvogel]].

Im Hellbrunnerbach werden [[Forelle]] und [[Saibling]] gezüchtet.

=== Flora ===
* Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus)

== Weblink ==
* [http://www.salzburg.gv.at/sagisonline/init.aspx?hotspot=landsbg|default|1:4401|429617.8|291704.2|mp2.png|Hellbrunner%20Bach&redliningid=o2lh3kmj3rjkk3culdj2ej55 SAGIS/ Hellbrunnerbach]

== Quellen ==
{{Quelle Schmiedbauer}}
* [https://maps.stadt-salzburg.at Stadtplan Stadt Salzburg]
* Dr. [[Reinhard Medicus]] in [[Diskussion:Eschenbach (Unterlauf)]]
* [https://www.salzburg.gv.at/sagisonline/init.aspx?hotspot=landsbg|default|1:6434|429168.8|294328.4|mp3.png|die%20verschiedenen%20Bachl%C3%A4ufe&redliningid=1zhhufpv0515h0yisn1wa2ln SAGIS - die verschiedenen Bachläufe]

[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Morzg]]
[[Kategorie:Nonntal]]
[[Kategorie:Naturwissenschaft]]
[[Kategorie:Wissenschaft]]
[[Kategorie:Geografie]]
[[Kategorie:Hydrogeografie]]
[[Kategorie:Gewässer]]
[[Kategorie:Fließgewässer]]
[[Kategorie:Bach]]

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