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[[Datei:Franz Mauracher Orgel St. Andrä 1903.jpg|mini|Franz Mauracher-Orgel 1903]]
 
[[Datei:Franz Mauracher Orgel St. Andrä 1903.jpg|mini|Franz Mauracher-Orgel 1903]]
 
Die Orgel der neugotischen Andräkirche errichtete der [[Orgelbauer]] [[Franz Mauracher]] (1881 – 1949) im Jahre [[1903]]. Sie hatte 38 Register, zwei Manuale und Pedal und wurde mittels pneumatischer Traktur bespielt. Anfangs war das Instrument von [[Direktoren, Präsidenten und Rektoren des Mozarteums|Mozarteumsdirektor]] [[Josef Friedrich Hummel|Hummel]], Domchordirektor [[Hermann Spies|Spies]] und dem Organisten der [[Franziskanerkirche]], P. German Niederstätter, überschwänglich gelobt worden. Es hieß, das angewandte pneumatische System sei ''das einfachste, dauerhafteste, sicherste und präciseste'' und ''gegen alle Witterungseinflüsse gefeit''. Nach einem Jahr war sie allerdings, ''wegen mangelnder Ventilation'', schon unspielbar geworden und sämtliche Ledermembranen mussten erneuert werden.<ref> [[Archiv der Erzdiözese Salzburg|AES]]: St. Andrä, Kasten 5, Fach 60. Zit. nach: [[Gerhard Walterskirchen]]: ''Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Dissertation Universität Salzburg 1982, S. 206.</ref> Bei den [[Bomben auf Salzburg |Luftangriffen]] 1944/45 (s.o.) wurde sie durch Fliegerbomben zerstört.
 
Die Orgel der neugotischen Andräkirche errichtete der [[Orgelbauer]] [[Franz Mauracher]] (1881 – 1949) im Jahre [[1903]]. Sie hatte 38 Register, zwei Manuale und Pedal und wurde mittels pneumatischer Traktur bespielt. Anfangs war das Instrument von [[Direktoren, Präsidenten und Rektoren des Mozarteums|Mozarteumsdirektor]] [[Josef Friedrich Hummel|Hummel]], Domchordirektor [[Hermann Spies|Spies]] und dem Organisten der [[Franziskanerkirche]], P. German Niederstätter, überschwänglich gelobt worden. Es hieß, das angewandte pneumatische System sei ''das einfachste, dauerhafteste, sicherste und präciseste'' und ''gegen alle Witterungseinflüsse gefeit''. Nach einem Jahr war sie allerdings, ''wegen mangelnder Ventilation'', schon unspielbar geworden und sämtliche Ledermembranen mussten erneuert werden.<ref> [[Archiv der Erzdiözese Salzburg|AES]]: St. Andrä, Kasten 5, Fach 60. Zit. nach: [[Gerhard Walterskirchen]]: ''Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Dissertation Universität Salzburg 1982, S. 206.</ref> Bei den [[Bomben auf Salzburg |Luftangriffen]] 1944/45 (s.o.) wurde sie durch Fliegerbomben zerstört.
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Nach schweren [[Bomben auf Salzburg|Bombenschäden]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] - nur die Westfassade war einigermaßen unbeschädigt geblieben - wurde die Kirche nach Plänen des bayerischen Architekten Michael Kurz wieder aufgebaut.
      
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