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==Zurück im Pinzgau==
 
==Zurück im Pinzgau==
Das Glück in ihrer prekären Lebenssituation war, dass sie bei ihren Eltern Aufnahme fand und mit ihren beiden Kindern, die nun sechs und sieben Jahre alt waren,  seit deren Geburt in Holland immer Deutsch gesprochen hatte.  Eva Bacher war nun erneut auf der Suche nach einer passenden beruflichen Möglichkeit und entschied sich vorerst für das „Schilehrern“. Ein Kreuzbandriss, dem ein halbes Jahr in den Krankenstand  folgte, machte ihr einen Strich durch die Rechnung und führte sie wieder in die Kinderbetreuung, nun im [[Pfifferlingplatzl]] in [[Mittersill]]. Dort konnte sie beruflich wieder Fuß fassen, weil es aber nur eine Teilzeitarbeit war, suchte Eva Bacher weiter nach geeigneteren beruflichen Möglichkeiten. Als Übergangslösung arbeitete sie eine Saison in der Kinderbetreuung in der Schischule [[Neukirchen am Großvenediger]]. Dem folgte eine AMS-Schulung für Frauen in Handwerk und Technik.
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Das Glück in ihrer prekären Lebenssituation war, dass sie bei ihren Eltern Aufnahme fand und mit ihren beiden Kindern, die nun sechs und sieben Jahre alt waren,  seit deren Geburt in Holland immer Deutsch gesprochen hatte.  Eva Bacher war nun erneut auf der Suche nach einer passenden beruflichen Möglichkeit und entschied sich vorerst für das „Schilehrern“. Ein Kreuzbandriss, dem ein halbes Jahr Krankenstand  folgte, machte ihr einen Strich durch die Rechnung und führte sie wieder in die Kinderbetreuung, nun im [[Pfifferlingplatzl]] in [[Mittersill]]. Dort konnte sie beruflich wieder Fuß fassen, weil es aber nur eine Teilzeitarbeit war, suchte Eva Bacher weiter nach geeigneteren beruflichen Möglichkeiten. Als Übergangslösung arbeitete sie eine Saison in der Kinderbetreuung in der Schischule [[Neukirchen am Großvenediger]]. Dem folgte eine AMS-Schulung für Frauen in Handwerk und Technik.
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==“Die Eva ist bei der Bahn“==
 
==“Die Eva ist bei der Bahn“==
 
Eigentlich brachte ein Zufall die entscheidende berufliche Wende. Ihre holländische Schwägerin hatte sich bei der [[Pinzgauer Lokalbahn]] für die Ausbildung als Zugbegleiterin beworben und schreckte im letzten Augenblick davor zurück. Eva Bacher packte die Gelegenheit beim Schopf, bewarb sich im kurzerhand selbst und fand sich urplötzlich in der Ausbildung zur Zugbegleiterin und Zugführerin vor. Sie absolvierte die vorgesehene Schulung, in der Theorie und Praxis von Anfang miteinander kombiniert waren, und kam so von einem Tag auf den anderen „auf den fahrenden Zug“. Sie hat alle Prüfungen bestanden und arbeitet seit Dezember [[2009]] als Zugbegleiterin und immer wieder auch als Zugführerin. Sie lebt mittlerweile auch wieder in einer Beziehung mit dem holländischen Künstler Yves Abbink, der beruflich in [[Uttendorf]] in der Schifirma Keil arbeitet und sich künstlerisch mit Malen und mit Skulpturen beschäftigt.  
 
Eigentlich brachte ein Zufall die entscheidende berufliche Wende. Ihre holländische Schwägerin hatte sich bei der [[Pinzgauer Lokalbahn]] für die Ausbildung als Zugbegleiterin beworben und schreckte im letzten Augenblick davor zurück. Eva Bacher packte die Gelegenheit beim Schopf, bewarb sich im kurzerhand selbst und fand sich urplötzlich in der Ausbildung zur Zugbegleiterin und Zugführerin vor. Sie absolvierte die vorgesehene Schulung, in der Theorie und Praxis von Anfang miteinander kombiniert waren, und kam so von einem Tag auf den anderen „auf den fahrenden Zug“. Sie hat alle Prüfungen bestanden und arbeitet seit Dezember [[2009]] als Zugbegleiterin und immer wieder auch als Zugführerin. Sie lebt mittlerweile auch wieder in einer Beziehung mit dem holländischen Künstler Yves Abbink, der beruflich in [[Uttendorf]] in der Schifirma Keil arbeitet und sich künstlerisch mit Malen und mit Skulpturen beschäftigt.  
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