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Textersetzung - „Franciszäischer Kataster“ durch „Franziszeische Kataster“
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Die Furtmühle, [[1917]] als neue Furtmühle errichtet, wurde auch "Stuböck-Haus", später "Fisch-Krieg-Haus" genannt. Noch heute erinnert die am ehemaligen Gebäude vorbeiführende [[Furtmühlstraße (Bergheim)|Furtmühlstraße]] an diese [[Mautmühle]]. Sie war neben der Papierfabrik in [[Lengfelden]], dem heutigen [[Missionshaus Maria Sorg der St. Petrus Claver Sodalität]], über Jahrhunderte Bergheims größter Wirtschaftsbetrieb.
 
Die Furtmühle, [[1917]] als neue Furtmühle errichtet, wurde auch "Stuböck-Haus", später "Fisch-Krieg-Haus" genannt. Noch heute erinnert die am ehemaligen Gebäude vorbeiführende [[Furtmühlstraße (Bergheim)|Furtmühlstraße]] an diese [[Mautmühle]]. Sie war neben der Papierfabrik in [[Lengfelden]], dem heutigen [[Missionshaus Maria Sorg der St. Petrus Claver Sodalität]], über Jahrhunderte Bergheims größter Wirtschaftsbetrieb.
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Am Standort der 1917 errichteten Furtmühle befanden sich jedoch bereits seit rund eintausend Jahren immer wieder Mühlen. Das Furtgut ist auch im [[Franciszäischer Kataster|Franziscäischen Kataster]] um [[1830]] eingezeichnet. Die früheste Nennung einer Mühle an diesem Standort findet sich [[1339]]. In diesem Jahr erhielt das [[Domkapitel]] von [[Erzbischof]] [[Heinrich von Pirnbrunn]] eine von Johann Wispech (= ''Wiesbach'') verkaufte Mühle an der [[Fischach]]. Historiker sind sich ziemlich sicher, dass unter dieser Mühle die Furtmühle zu verstehen ist.
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Am Standort der 1917 errichteten Furtmühle befanden sich jedoch bereits seit rund eintausend Jahren immer wieder Mühlen. Das Furtgut ist auch im [[Franziszeische Kataster|Franziscäischen Kataster]] um [[1830]] eingezeichnet. Die früheste Nennung einer Mühle an diesem Standort findet sich [[1339]]. In diesem Jahr erhielt das [[Domkapitel]] von [[Erzbischof]] [[Heinrich von Pirnbrunn]] eine von Johann Wispech (= ''Wiesbach'') verkaufte Mühle an der [[Fischach]]. Historiker sind sich ziemlich sicher, dass unter dieser Mühle die Furtmühle zu verstehen ist.
    
Nach einer abwechslungsreichen Geschichte kaufte [[1916]] der aus [[Böhmen]] stammende und seit [[1892]] das Heimatrecht in Salzburg besitzende jüdische Kaufmann Moritz Klein die Furtmühle. Im [[Salzburger Volksblatt]] vom [[4. August]] 1917, wurden dringend Maurer für den Bau der Furthmühle in Bergheim gesucht. Moritz Klein starb bereits [[1923]], der Betrieb wurde von seiner Frau [[Johanna Klein|Johanna]] bis [[1930]] weitergeführt. In diesem Jahr ersteigerte [[Gustav Stuböck]] die Furtmühle. Er baute sie zu einer Lackfabrik um. Nach dessen frühem Tod wurde der Betrieb von Erben weitergeführt, bis es [[1959]] zum Konkurs kam.  
 
Nach einer abwechslungsreichen Geschichte kaufte [[1916]] der aus [[Böhmen]] stammende und seit [[1892]] das Heimatrecht in Salzburg besitzende jüdische Kaufmann Moritz Klein die Furtmühle. Im [[Salzburger Volksblatt]] vom [[4. August]] 1917, wurden dringend Maurer für den Bau der Furthmühle in Bergheim gesucht. Moritz Klein starb bereits [[1923]], der Betrieb wurde von seiner Frau [[Johanna Klein|Johanna]] bis [[1930]] weitergeführt. In diesem Jahr ersteigerte [[Gustav Stuböck]] die Furtmühle. Er baute sie zu einer Lackfabrik um. Nach dessen frühem Tod wurde der Betrieb von Erben weitergeführt, bis es [[1959]] zum Konkurs kam.  

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