| − | Die Aktion des Künstlers Gunter Demnig, der im Rahmen der Initiative "[[Stolpersteine]]" in der Stadt Salzburg bisher 67 Steine verlegen ließ, erinnert vor allem an jüdische Opfer, deren Verfolgung oft in dieser Nacht konkret und leibhaftig wurde. Die Jüdin Anna Pollak lebte gemeinsam mit ihren Eltern in der Rainerstraße, wo sie eine Trödlerei und eine Weißnäherei betrieb. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 verwüsteten SA-Männer das Haus ihrer Eltern und plünderten es. Anna Pollak wurde nach Wien vertrieben, von wo sie in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert und später im Vernichtungslager Treblinka ermordet wurde. | + | Die Aktion des Künstlers Gunter Demnig, der im Rahmen der Initiative "[[Stolpersteine]]" in der Stadt Salzburg bisher 67 Steine verlegen ließ, erinnert vor allem an jüdische Opfer, deren Verfolgung oft in dieser Nacht konkret und leibhaftig wurde. Die Jüdin Anna Pollak lebte gemeinsam mit ihren Eltern in der [[Rainerstraße]], wo sie eine Trödlerei und eine Weißnäherei betrieb. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 verwüsteten SA-Männer das Haus ihrer Eltern und plünderten es. Anna Pollak wurde nach Wien vertrieben, von wo sie in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert und später im Vernichtungslager Treblinka ermordet wurde. |