Erst ab [[1827]] wurden Pfarrarmeninstitute in Salzburg eingeführt, die bis [[1874]] bestanden. Sie waren Organisationen zur Sammlung und Verteilung von Almosen, mit einem auf drei Jahren gewählten Armenvater, mit einem Rechnungsführer (meist ein Lehrer), der vom Pfleger in Abstimmung mit dem Pfarrer ernannt wurde. Neben der unterstützenden offenen Armenpflege und der geschlossenen Armenfürsorge in Spitälern, Armen- und Bruderhäusern war vor allem die Einlage (im [[Erzdiözese|Erzstift Salzburg]] seit [[1754]]) weit verbreitet. | Erst ab [[1827]] wurden Pfarrarmeninstitute in Salzburg eingeführt, die bis [[1874]] bestanden. Sie waren Organisationen zur Sammlung und Verteilung von Almosen, mit einem auf drei Jahren gewählten Armenvater, mit einem Rechnungsführer (meist ein Lehrer), der vom Pfleger in Abstimmung mit dem Pfarrer ernannt wurde. Neben der unterstützenden offenen Armenpflege und der geschlossenen Armenfürsorge in Spitälern, Armen- und Bruderhäusern war vor allem die Einlage (im [[Erzdiözese|Erzstift Salzburg]] seit [[1754]]) weit verbreitet. |