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''Der gebürtige Argentinier [[Hugo Alberto Lamas]] am Piano war bei den jiddischen Tangos in seinem Element. Gilt doch Argentinien als Heimat des Tangos an sich. Bernhard Klas faszinierte mit seinen musikalischen Feintönen, die er abwechselnd seiner Klarinette und seinem Saxophone entlockte. Dabei fiel mir nicht nur die zeitweise starke Dominanz dieser Instrumente, durchaus positiv, auf, sondern auch das besonders stimmige Zusammenspiel Klas mit Klebel-Pergmann. Bernd Konzett am Bass war der ruhende Pol der vier, wenn man bei den doch manchmal recht lebhaften und klangfrohen Stücken von „Ruhe“ überhaupt sprechen konnte.''
 
''Der gebürtige Argentinier [[Hugo Alberto Lamas]] am Piano war bei den jiddischen Tangos in seinem Element. Gilt doch Argentinien als Heimat des Tangos an sich. Bernhard Klas faszinierte mit seinen musikalischen Feintönen, die er abwechselnd seiner Klarinette und seinem Saxophone entlockte. Dabei fiel mir nicht nur die zeitweise starke Dominanz dieser Instrumente, durchaus positiv, auf, sondern auch das besonders stimmige Zusammenspiel Klas mit Klebel-Pergmann. Bernd Konzett am Bass war der ruhende Pol der vier, wenn man bei den doch manchmal recht lebhaften und klangfrohen Stücken von „Ruhe“ überhaupt sprechen konnte.''
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''Und da bin ich auch schon bei den Arrangements: Tango Oblivion, „Kinder heut abends“, ein herrliches Chanson von Friedrich Hollaender, das Simone Klebel-Pergmann hervorragend interpretierte, sefardische Liebeslieder, „Dis-moi“ von Michele Legrand, der armenische Abstammung war, und jüdische Salonlieder wie „Friling“ oder „Oj dortn“ – Simone Klebel Pergmann begeisterte mich an diesem Abend wirklich mit ihren einmaligen feinfühligen Interpretationen und Stimmvariationen – sie war eben eine Klasse für sich! Wenn ich ganz ehrlich: so professionell habe ich sie noch nie in den vielen Jahren erlebt, die ich sie nun schon von Auftritten in Salzburg kenne!''
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''Und da bin ich auch schon bei den Arrangements: Tango Oblivion, „Kinder heut abends“, ein herrliches Chanson von Friedrich Hollaender, das Simone Klebel-Pergmann hervorragend interpretierte, sefardische Liebeslieder, „Dis-moi“ von Michele Legrand, der armenische Abstammung war, und jüdische Salonlieder wie „Friling“ oder „Oj dortn“ – Simone Klebel Pergmann begeisterte mich an diesem Abend wirklich mit ihren einmaligen feinfühligen Interpretationen und Stimmvariationen – sie war eben eine Klasse für sich! Wenn ich ganz ehrlich bin: so professionell habe ich sie noch nie in den vielen Jahren erlebt, die ich sie nun schon von Auftritten in Salzburg kenne!''
    
''Der Abend war eine abwechslungsreiche jiddische Musik-Reise durch Sprachen und Länder, durch verschiedene Musik-Genres mit vier hervorragenden Musikern.''
 
''Der Abend war eine abwechslungsreiche jiddische Musik-Reise durch Sprachen und Länder, durch verschiedene Musik-Genres mit vier hervorragenden Musikern.''