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| − | '''Hofrat Otto Nußbaumer''' (* [[31. März]] [[1876]] in Wilten, [[Tirol]]; † [[5. Mai]] [[1930]] in [[Salzburg]]) war ein österreichischer Physiker und Pionier der Radiotelephonie. | + | [[Datei:Otto-Nussbaumer-Gedenktafel.jpg|thumb|Gedenktafel für Otto Nußbaumer von [[Leo von Moos|Leo von Moos]] an der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]]]] |
| | + | Hofrat Ing. '''Otto Nußbaumer''' (* [[31. März]] [[1876]] in Wilten, [[Tirol]]; † [[5. Mai]] [[1930]] in [[Salzburg]]) war ein österreichischer Physiker und Pionier der Radiotelephonie. |
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| | ==Leben== | | ==Leben== |
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| | Weder Ettingshausen noch Nußbaumer sahen die Wichtigkeit des Experiments und meldeten daher auch kein Patent an. Wenige Jahre später wurden andere für ihre Verdienste um die drahtlose Telegraphie mit dem Nobelpreis gewürdigt. | | Weder Ettingshausen noch Nußbaumer sahen die Wichtigkeit des Experiments und meldeten daher auch kein Patent an. Wenige Jahre später wurden andere für ihre Verdienste um die drahtlose Telegraphie mit dem Nobelpreis gewürdigt. |
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| − | 1907 und [[1908]] arbeitete er als Baupraktikant beim Staatsbaudienst in Graz. Zum Zeitpunkt der Nobelpreisverleihung war Nußbaumer bereits nach Salzburg gezogen (Herbst 1908), wohnte mit Frau Berta und Tochter Berta Agnes in der [[Haydnstraße]] 5 und war dort als Vorstand der Abteilung für Maschinenbau und Elektrotechnik im Baudepartement der [[Salzburger Landesregierung]] tätig. Im oblag als amtlicher Prüfungskommissär die Erprobung und periodische Überprüfung der Dampfkessel. Er überprüfte Automobile und die Wärter der stationären und lokomobilen Dampfmaschinen, Dampfschiffe und Lokomotiven. Dem Vorstand der ''Abteilung für Maschinenbau und Elektrotechnik'' zugeteilt war Oberbaurat Ing. [[Richard Hildmann]], Vizebürgermeister der Stadt Salzburg. Nußbaumer nahm auch Führerscheinprüfungen ab, besaß aber selber kein Automobil. [[1911]] übersiedelte die Familie in die [[Dreifaltigkeitsgasse]] 18. | + | 1907 und [[1908]] arbeitete Nußbaumer als Baupraktikant beim Staatsbaudienst in Graz. Zum Zeitpunkt der Nobelpreisverleihung war Nußbaumer bereits nach Salzburg gezogen (Herbst 1908), wohnte mit Frau Berta und Tochter Berta Agnes in der [[Haydnstraße]] 5 und war dort als Vorstand der Abteilung für Maschinenbau und Elektrotechnik im Baudepartement der [[Salzburger Landesregierung]] tätig. Im oblag als amtlichem Prüfungskommissär die Erprobung und periodische Überprüfung der Dampfkessel. Er überprüfte Automobile und die Wärter der stationären und lokomobilen Dampfmaschinen, Dampfschiffe und Lokomotiven. Dem Vorstand der ''Abteilung für Maschinenbau und Elektrotechnik'' zugeteilt war Oberbaurat Ing. [[Richard Hildmann]], Vizebürgermeister der Stadt Salzburg. Nußbaumer nahm auch Führerscheinprüfungen ab, besaß aber selber kein Automobil. [[1911]] übersiedelte die Familie in die [[Dreifaltigkeitsgasse]] 18. |
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| | [[1924]] wurde ihm der Titel ''Hofrat'' verliehen. [[1925]] wurde Nußbaumer in der Zeitschrift ''Radiowelt'' erstmals öffentlich gewürdigt. | | [[1924]] wurde ihm der Titel ''Hofrat'' verliehen. [[1925]] wurde Nußbaumer in der Zeitschrift ''Radiowelt'' erstmals öffentlich gewürdigt. |
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| − | Anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums seines Experiments wurde Nußbaumer [[1929]] die [[Ehrenbürger_der_Stadt_Salzburg|Ehrenbürgerschaft]] der [[Stadt Salzburg]] verliehen. Otto Nußbaumer verstarb im Haus [[Hubert-Sattler-Gasse]] 5 und wurde in Leoben beerdigt. | + | Anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums seines Experiments wurde Nußbaumer [[1929]] die [[Ehrenbürger_der_Stadt_Salzburg|Ehrenbürgerschaft]] der [[Stadt Salzburg]] verliehen. |
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| | + | Otto Nußbaumer verstarb im Haus [[Hubert-Sattler-Gasse]] 5 und wurde in Leoben beerdigt. |
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| | Zum 100-Jahr-Jubiläum veranstaltete das [[Radiomuseum Grödig]] eine Sonderschau mit Exponaten aus der Zeit. | | Zum 100-Jahr-Jubiläum veranstaltete das [[Radiomuseum Grödig]] eine Sonderschau mit Exponaten aus der Zeit. |