| − | Oskar Eduard Sigmund Seefeldner war der Sohn des Salzburger Notars Friedrich [[Seefeldner]] und seiner Frau Anna, geborene Kränzl.<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-st-blasius/TFB3/?pg=171 Taufbuch der Pfarre Salzburg-St. Blasius, Band III, S. 167.]</ref> In seiner Schulzeit besuchte er ein Jahr die Chemische Fachschule des Polytechnikums in Stuttgart, schlug dann aber die militärische Laufbahn ein und trat [[1877]] in das [[K.u.k. Infanterieregiment "Erzherzog Rainer" Nr. 59|Salzburger Hausregiment Infanterieregiment 59 Erzherzog Rainer]] ein. [[1912]] trat er als Oberst in den Ruhestand. | + | Oskar Eduard Sigmund Seefeldner war der Sohn des Salzburger Notars Friedrich [[Seefeldner]] und seiner Frau Anna, geborene Kränzl.<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-st-blasius/TFB3/?pg=171 Taufbuch der Pfarre Salzburg-St. Blasius, Band III, S. 167.]</ref> In seiner Schulzeit besuchte er ein Jahr die Chemische Fachschule des Polytechnikums in Stuttgart, schlug dann aber die Offiziers-Laufbahn ein und trat [[1877]] in das [[K.u.k. Infanterieregiment "Erzherzog Rainer" Nr. 59|Salzburger Hausregiment Infanterieregiment 59 Erzherzog Rainer]] ein. [[1912]] trat er als Oberst in den Ruhestand. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] engagierte er sich im [[Rotes Kreuz Salzburg|Salzburger Roten Kreuz]]. |
| − | Bereits 1890 entwarf er einen Plan zur Errichtung eines [[Rainer-Regiments-Museum|Museums]] für das ''K.u.k. Infanterieregiment Nr. 59 "Erzherzog Rainer"'' auf der [[Festung Hohensalzburg]], der [[1924]] realisiert werden konnte. Er selbst war von [[1924]] bis [[1936]] Leiter des Rainer-Museums. Daneben war er ab 1914 auch Mitglied des Fachausschusses und ab 1915 Mitglied des Verwaltungsrates des [[Salzburger Museum Carolino-Augusteum|Städtischen Museums Carolino-Augusteum]], das er von [[1919]] bis [[1921]] auch interimistisch leitete. In diesem Museum war er Vorstand der kriegskundlichen Abteilung und legte im Zuge einer Inventarisierung der militärhistorischen Objekte ein ausführliches Standortverzeichnis an. | + | Bereits 1890 entwarf er einen Plan zur Errichtung eines [[Rainer-Regiments-Museum|Museums]] für das ''K.u.k. Infanterieregiment Nr. 59 "Erzherzog Rainer"'' auf der [[Festung Hohensalzburg]], der [[1924]] realisiert werden konnte. Er selbst war von [[1924]] bis [[1936]] Leiter des Rainer-Museums. Daneben war er ab [[1914]] auch Mitglied des Fachausschusses und ab [[1915]] Mitglied des Verwaltungsrates des [[Salzburger Museum Carolino-Augusteum|Städtischen Museums Carolino-Augusteum]], das er von [[1919]] bis [[1921]] interimistisch leitete. In diesem Museum war er Vorstand der kriegskundlichen Abteilung und legte im Zuge einer Inventarisierung der militärhistorischen Objekte ein ausführliches Standortverzeichnis an. |