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Das '''Schloss Leopoldskron''' befindet sich im Stadtteil [[Riedenburg]] im Südwesten der [[Stadt Salzburg]] und steht unter [[Denkmalschutz]].
 
Das '''Schloss Leopoldskron''' befindet sich im Stadtteil [[Riedenburg]] im Südwesten der [[Stadt Salzburg]] und steht unter [[Denkmalschutz]].
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== Lage ==
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== Geografie ==
Schloss Leopoldskron liegt in der nordöstlichen Uferzone am [[Leopoldskroner Weiher]], die Teil des etwa sieben Hektar großen [[Schlosspark Leopoldskron|Schlossparks]] ist. Der Weiher wird vom vorbeifließenden [[Almkanal]] gespeist.  
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Schloss Leopoldskron liegt in der nordöstlichen Uferzone am [[Leopoldskroner Weiher]], die Teil des etwa sieben Hektar großen [[Schlosspark Leopoldskron|Schlossparks]] ist. Der Weiher wird über den [[Leopoldskroner Weiher Bach]] vom [[Almkanal]] gespeist.  
    
Der [[Salzburger Stadtteile|Stadtteil]] [[Leopoldskroner Moos]] wurde nach dem Schloss benannt.  
 
Der [[Salzburger Stadtteile|Stadtteil]] [[Leopoldskroner Moos]] wurde nach dem Schloss benannt.  
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Der ehemalige [[Meierhof]] wird heute als [[Hotel Schloss Leopoldskron]] geführt und befindet sich etwa 50 Meter nordwestlich des Schlosses.  
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== Geschichte ==
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Der Name des Schlosses wurde gebildet aus „Leopold“, dem ersten Vornamen des Fürsterzbischof als Erbauer und aus „Mezzocorona“ ([[Trentino]]), dem Geburtsort seines Neffen [[Franz Laktanz Graf von Firmian]], also „-corona“ = Krone.<ref>Quelle [http://www.schloss-leopoldskron.com www.schloss-leopoldskron.com]</ref>
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== Geschichte ==
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Schloss Leopoldskron wurde in den Jahren [[1736]] bis [[1740]] von [[Fürsterzbischof]] [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] an einem bereits bestehenden Weiher erbaut. Zu gleicher Zeit errichtete der Fürsterzbischof für seine Familie ein Primogenitur-Fideikommiss,<ref>Fideikommiss ist eine auf rechtsgeschäftlicher Stiftung beruhende Bindung des Familiengutes. Adeliges Familienvermögen (meist Grund und Boden) sollte ungeteilt in der Hand eines Familienmitglieds bleiben, der Inhaber des Fideikommiss bei Verfügungen unter Lebenden oder von Todes wegen beschränkt sein. Ziel war die Sicherung der sozialen Stellung und der vermögensrechtlichen Grundlage für die Familie über Generationen hinweg. Das Fideikommiss wurde in Österreich 1919 aufgehoben. Quelle: www.aeiou.at</ref> dessen Sitz das Schloss bildete.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19290823&query=%22Reinhardt%22+%22Leopoldskron%22+%22chinesisch%22&ref=anno-search&seite=6 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 23. August 1929]</ref>  
Schloss Leopoldskron wurde in den Jahren [[1736]] bis [[1740]] von [[Fürsterzbischof]] [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] an einem vorher bestehenden Weiher erbaut. Zu gleicher Zeit errichtete der Fürsterzbischof für seine Familie ein Primogenitur-Fideikommiss <ref> Fideikommiss ist eine auf rechtsgeschäftlicher Stiftung beruhende Bindung des Familiengutes. Adeliges Familienvermögen (meist Grund und Boden) sollte ungeteilt in der Hand eines Familienmitglieds bleiben, der Inhaber des Fideikommiss bei Verfügungen unter Lebenden oder von Todes wegen beschränkt sein. Ziel war die Sicherung der sozialen Stellung und der vermögensrechtlichen Grundlage für die Familie über Generationen hinweg. Das Fideikommiss wurde in Österreich 1919 aufgehoben. Quelle: www.aeiou.at </ref>, dessen Sitz das Schloss bildete. <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19290823&query=%22Reinhardt%22+%22Leopoldskron%22+%22chinesisch%22&ref=anno-search&seite=6 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 23. August 1929]</ref> Die Pläne stammen von [[Benediktinerorden|Benediktinerpater]] [[Bernhard Stuart]]. Die Stuckdecken im Stil des [[Rokoko]], die zu den schönsten ihrer Zeit gehören, fertigte [[Johann Kleber]]. Diese zeigen farbige und vergoldete Rocailles (muschelförmige Ornamente) in Verbindungen mit Blatt- und Rankendekorationen, Vasen mit Blumendekor, Medaillons, Allegorien, Vögel und vieles andere.
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Der Name des Schlosses wurde gebildet aus „Leopold“, dem ersten Vornamen des Fürsterzbischof als Erbauer und aus „Mezzocorona“ ([[Trentino]]), dem Geburtsort seines Neffen [[Franz Laktanz Graf von Firmian]], also „-corona“ = Krone<ref>Quelle: [http://www.schloss-leopoldskron.com www.schloss-leopoldskron.com]</ref>.
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Die Pläne für das Schloss stammten von [[Benediktinerorden|Benediktinerpater]] [[Bernhard Stuart]]. Die Stuckdecken im Stil des [[Rokoko]], die zu den schönsten ihrer Zeit gehören, fertigte [[Johann Kleber]]. Diese zeigen farbige und vergoldete ''Rocailles'' (muschelförmige Ornamente) in Verbindungen mit Blatt- und Rankendekorationen, Vasen mit Blumendekor, Medaillons, Allegorien, Vögel und vieles andere.
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Als [[1744]] der Fürsterzbischofs starb, kam sein Neffe [[Franz Laktanz Graf von Firmian]] in den Besitz des Fideikommisses. Laktanz bewohnte das Schloss mehr als vierzig Jahre. Laktanz war ein großer Kunstkenner und Kunstsammler. Schloss Leopoldskron hatte ursprünglich nur drei Geschosse mit einem hohen Mansarddach (mit einem weiteren Mansardengeschoß) und einem achteckigen Turm in seiner Mitte.  
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Als [[1744]] der Fürsterzbischofs starb, kam sein Neffe [[Franz Laktanz Graf von Firmian]] in den Besitz des Fideikommisses. Laktanz bewohnte das Schloss mehr als vierzig Jahre. Laktanz war ein großer Kunstkenner und -sammler.
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Um  [[1760]] wurde das Schloss umgebaut. Das Mansarddach und der Turm wurden abgerissen und durch ein (viertes) niedriges Attikageschoss ersetzt.  
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Schloss Leopoldskron hatte ursprünglich nur drei Geschosse mit einem hohen Mansarddach (mit einem weiteren Mansardengeschoß) und einem achteckigen Turm in seiner Mitte. Um  [[1760]] wurde das Schloss umgebaut. Das Mansarddach und der Turm wurden abgerissen und durch ein (viertes) niedriges Attikageschoss ersetzt.  
    
Im Jahre [[1786]] übernahm [[Leopold Anton Graf Firmian]], Laktanz' Sohn, den Fideikommiss, der am Besitz jedoch wenig Freude hatte.
 
Im Jahre [[1786]] übernahm [[Leopold Anton Graf Firmian]], Laktanz' Sohn, den Fideikommiss, der am Besitz jedoch wenig Freude hatte.
[[1812]] wurde das auf dem Schloss ruhende Fideikommiss aufgehoben. Weiterbestehend war das Fideikommiss auf dem sog. Ritterlehen, das aus dem Weiher, dem Lazaretthölzchen und einigen Gründen im Wildmoos bestand. Leopold Anton Graf Firmian bot nach dem Niedergang des [[Erzbischof als Landesherr oder Grundherr#Erzstift|Erzstift]] auch die Kunstwerke seines Vaters zum Verkauf an. Das Schloss blieb jedoch weiter im Besitz des Grafen von [[Firmian]].
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[[1828]], als Leopold Anton Graf Firmian starb, erbte sein Schwiegersohn [[Karl Graf von Wolkenstein]] das Schloss samt Zubehör, während der Fideikommiss an Leopold Graf Firmian, Erzbischof in Wien, überging. Karl Graf von Wolkenstein verkauft kurz nach seiner Übernahme die Gründe im Wildmoos und der Almen am Untersberg und behielt nur den Meierhof und die zur Meierei nötigen Gründe.  
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[[1812]] wurde das auf dem Schloss ruhende Fideikommiss aufgehoben. Weiterbestehend war das Fideikommiss auf dem sog. Ritterlehen, das aus dem Weiher, dem Lazaretthölzchen und einigen Gründen im [[Leopoldskroner Moor|Wildmoos]] bestand. Leopold Anton Graf Firmian bot nach dem Niedergang des [[Erzbischof als Landesherr oder Grundherr#Erzstift|Erzstift]] auch die Kunstwerke seines Vaters zum Verkauf an. Das Schloss blieb jedoch weiter im Besitz des Grafen von [[Firmian]].  
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[[1837]] verkaufte Karl Graf von Wolkenstein um 30.000 Gulden schließlich auch das Schloss an den Bäckermeister und Schiessstättenwirt [[Georg Zierer]], der es vollkommen ausplünderte. Letzterer überließ [[1845]] Schloss Leopoldskron um 45.000 Gulden einem gewissen Dietz, einem Oberkellner aus Württemberg. Dieser baute das Schloss zu einem Hotel um, musste es aber bereits drei Jahre später an seine Gläubiger abtreten.  
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[[1828]], als Leopold Anton Graf Firmian starb, erbte sein Schwiegersohn [[Karl Graf von Wolkenstein]] das Anwesen, während der noch bestehende Fideikommiss an Leopold Graf Firmian, Erzbischof von [[Wien]], überging. Karl Graf von Wolkenstein verkauft kurz nach seiner Übernahme die Gründe im Wildmoos und der Almen am [[Untersbergstock]] und behielt nur den Meierhof und die zur Meierei nötigen Gründe.  
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[[1848]] kaufte Zierer das Schloss zurück, um es kurz danach an [[Heinrich Ritter von Mertens]], [[Bürgermeister der Stadt Salzburg]], zu verkaufen. Ritter von Mertens behielt es auch nur kurz und verkaufte [[1851]] das Schloss um 62.000 Gulden an König [[Ludwig I. von Bayern]], dessen Thronverzicht kurz vorher erfolgt war. Ludwig I. von Bayern machte das Schloss zu einem vielbeachteten Mittelpunkt des aristokratischen und gesellschaftlichen Lebens. <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19290823&query=%22Reinhardt%22+%22Leopoldskron%22+%22chinesisch%22&ref=anno-search&seite=6 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 23. August 1929]</ref>
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[[1837]] verkaufte Karl Graf von Wolkenstein um 30.000 [[Gulden]] schließlich auch das Schloss an den Bäckermeister und Schiessstättenwirt [[Georg Zierer]], der es vollkommen ausplünderte. Letzterer überließ [[1845]] Schloss Leopoldskron um 45.000 Gulden einem gewissen Dietz, einem Oberkellner aus [[Württemberg]]. Dieser baute das Schloss zu einem Hotel um, musste es aber bereits drei Jahre später an seine Gläubiger abtreten.  
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[[1869]] erwarb es [[Alexander Julius Schindler]] ("Julius von der Traun"), ein in Salzburg heimisch gewordener Schriftsteller, Notar und Politiker, um 40.000 [[Gulden]] <ref>eine andere [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19190510&query=%22Schloss+Leopoldskron%22&ref=anno-search&seite=3 Quelle] [[Salzburger Volksblatt]], 10. Mai 1919, nennt die Summe von 50.000 Gulden</ref>. Unter Schindler wurde es zu einem Treffpunkt von Künstlern und Literaten. Auch [[Theodor Storm]] war von Ende Juli bis Mitte August [[1872]] im Rahmen einer größeren Reise im Schloss zu Gast.<ref>Buch [[Die Welt zu Gast in Salzburg]], Beitrag ''Theodor Storm''</ref>. Dessen Sohn und Erbe überlies im Jahre [[1890]] seinen Teil käuflich an den Salzburger Bankier [[Carl Spängler]], während den anderen Teil die Tochter von Schindler behielt. 1895 kaufte Frau Gyra den Spängler gehörigen Teil.
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[[1848]] kaufte Zierer das Schloss zurück, um es kurz danach an [[Heinrich Ritter von Mertens]], [[Bürgermeister der Stadt Salzburg]], zu verkaufen. Ritter von Mertens behielt es auch nur kurz und verkaufte [[1851]] das Schloss um 62.000 Gulden an König [[Ludwig I. von Bayern]], dessen Thronverzicht kurz vorher erfolgt war. Ludwig I. von Bayern machte das Schloss zu einem vielbeachteten Mittelpunkt des aristokratischen und gesellschaftlichen Lebens.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19290823&query=%22Reinhardt%22+%22Leopoldskron%22+%22chinesisch%22&ref=anno-search&seite=6 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 23. August 1929]</ref>
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[[1895]] erwarb Baron [[Heinrich Rüdt von Collenberg]], ein deutscher Diplomat, beide Anteile um 85.000 Gulden. Am [[22. Dezember]] [[1903]] verkaufte Baronin [[Natalie Rüdt]] an den Privatier Regierungsrat [[Paul Wolf]] aus Frankfurt a. M. um 200.000 Mark. <ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19031223&query=%22Schloss+Leopoldskron%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO] [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 23. Dezember 1903, Seite 5</ref>
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[[1869]] erwarb es [[Alexander Julius Schindler]] ("Julius von der Traun"), ein in Salzburg heimisch gewordener Schriftsteller, Notar und Politiker, um 40.000 [[Gulden]]<ref>eine andere [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19190510&query=%22Schloss+Leopoldskron%22&ref=anno-search&seite=3 Quelle] [[Salzburger Volksblatt]], 10. Mai 1919, nennt die Summe von 50.000 Gulden</ref>. Unter Schindler wurde es zu einem Treffpunkt von Künstlern und Literaten. Auch [[Theodor Storm]] war von Ende Juli bis Mitte August [[1872]] im Rahmen einer größeren Reise im Schloss zu Gast.<ref>Buch [[Die Welt zu Gast in Salzburg]], Beitrag ''Theodor Storm''</ref>. Dessen Sohn und Erbe überließ im Jahre [[1890]] seinen Teil käuflich dem Salzburger Bankier [[Carl Spängler]], während den anderen Teil die Tochter von Schindler behielt. [[1895]] kaufte Frau Gyra den Spängler gehörigen Teil.
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[[1918]] erwarb es [[Max Reinhardt]], ein in ganz Europa berühmter Theater-Intendant und Mitbegründer der [[Salzburger Festspiele]]. In den nächsten 20 Jahren führte er umfangreiche Renovierungen durch und war darum bemüht, den ursprünglichen Glanz wiederherzustellen. Er ließ die große Halle, das Stiegenhaus und den Marmorsaal restaurieren. Seiner Kreativität sind die heute so bekannte Bibliothek, das Venezianische Zimmer, sowie weitere Veränderungen in anderen Räumen zu verdanken. Max Reinhard belebte Schloss Leopoldskron durch Theaterproduktionen, wobei das Publikum von einem Raum in den nächsten zog und die prachtvollen Zimmer zur Bühne wurden. Wahrend dieser Jahre war Schloss Leopoldskron ein Treffpunkt für Theaterproduzenten, Schriftsteller, Komponisten und Schauspieler aus ganz Europa.
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[[1895]] erwarb Baron [[Heinrich Rüdt von Collenberg]], ein deutscher Diplomat, beide Anteile um 85.000 Gulden. Am [[22. Dezember]] [[1903]] verkaufte Baronin [[Natalie Rüdt]] an den Privatier Regierungsrat [[Paul Wolf]] aus Frankfurt a. M. um 200.000 Mark.<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19031223&query=%22Schloss+Leopoldskron%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO] [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 23. Dezember 1903, Seite 5</ref>
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Der britische Premierminister Sir Winston Churchill besuchte Reinhardt angeblich Anfang der [[1930er]] Jahre auf seinem Schloss und war von der hier servierten Ente so begeistert, dass er sich das Rezept geben ließ<ref>Quelle [http://www.salzburg-rundgang.at/sehenswuerdigkeiten/burgen_und_schloesser/schloss_leopoldskron/ www.salzburg-rundgang.at]</ref>.  
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[[1918]] erwarb [[Max Reinhardt]] das Schloss, ein in ganz Europa berühmter Theater-Intendant und Mitbegründer der [[Salzburger Festspiele]]. In den nächsten 20 Jahren führte er umfangreiche Renovierungen durch und war darum bemüht, den ursprünglichen Glanz wiederherzustellen. Er ließ die große Halle, das Stiegenhaus und den Marmorsaal restaurieren. Seiner Kreativität sind die heute so bekannte Bibliothek, das Venezianische Zimmer, sowie weitere Veränderungen in anderen Räumen zu verdanken. Max Reinhard belebte Schloss Leopoldskron durch Theaterproduktionen, wobei das Publikum von einem Raum in den nächsten zog und die prachtvollen Zimmer zur Bühne wurden. Wahrend dieser Jahre war Schloss Leopoldskron ein Treffpunkt für Theaterproduzenten, Schriftsteller, Komponisten und Schauspieler aus ganz Europa.
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"Schlossherrschaft" mimten weder Max Reinhardt noch seine Frau Helene, obwohl dazu reichlich Gelegenheit gewesen wäre. Max Reinhardt meinte einmal, "es habe doch eigentlich für ihn keinen Sinn, diesen kostspieligen, opferheischenden Besitz für die wenigen Wochen im Jahr, die er und seine Frau in Leopoldskron verbringen können, zu erhalten." <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwj&datum=19370824&query=%22Reinhardt%22+%22Leopoldskron%22+%22chinesisch%22&ref=anno-search&seite=7 anno.onb.ac.at/Neues Wiener Journal, 24. August 1937]</ref>
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Der britische Premierminister Sir Winston Churchill besuchte  während seines Salzburg-Urlaubs [[1932]]<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19320928&query=%22Churchill%22+%22Leopoldskron%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 28. September 1932, Seite 8</ref> Reinhardt in seinem Schloss und soll von der hier servierten Ente so begeistert gewesen sein, dass er sich das Rezept geben ließ.<ref>Quelle [http://www.salzburg-rundgang.at/sehenswuerdigkeiten/burgen_und_schloesser/schloss_leopoldskron/ www.salzburg-rundgang.at]</ref>.
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1937 wird Max Reinhardt aufgrund seiner jüdischen Wurzeln aus Österreich vertrieben und emigriert in die USA. Er kehrt nicht mehr nach Schloss Leopoldskron zurück und stirbt 1943 in New York.  
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"Schlossherrschaft" mimten weder Max Reinhardt noch seine Frau [[Helene Thimig]], obwohl dazu reichlich Gelegenheit gewesen wäre.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwj&datum=19370824&query=%22Reinhardt%22+%22Leopoldskron%22+%22chinesisch%22&ref=anno-search&seite=7 anno.onb.ac.at/Neues Wiener Journal, 24. August 1937]</ref>
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[[1938]] wurde das Schloss durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] enteignet und als Sommerresidenz und Gästehaus genutzt. [[Stéphanie zu Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst]] übernahm [[1938]] das Schloss und plante eine Begegnungsstätte für das internationale [[Salzburger Festspiele|Festspielpublikum]]. <ref>''Herrin auf Schloss Leopoldskron''. In: Martha Schad: ''Hitlers Spionin'', München 2002, S. 104-118.</ref>  bis sie bei Ausbruch des Kriegs nach England floh. Für kurze Zeit bewohnte das Schloss der bekannte, politisch opportunistische Dirigent [[Clemens Krauss]].
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1937 wurde Max Reinhardt aufgrund seiner jüdischen Wurzeln aus Österreich vertrieben und emigriert in die [[USA]]. Er kehrt nicht mehr nach Schloss Leopoldskron zurück und starb 1943 in New York.
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[[1938]] wurde das Schloss durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] enteignet und als Sommerresidenz und Gästehaus genutzt. [[Stéphanie zu Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst]] übernahm [[1938]] das Schloss und plante eine Begegnungsstätte für das internationale [[Salzburger Festspiele|Festspielpublikum]]. <ref>''Herrin auf Schloss Leopoldskron''. In: Martha Schad: ''Hitlers Spionin'', München 2002, S. 104-118.</ref>  bis sie bei Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Kriegs]] nach England floh. Für kurze Zeit bewohnte das Schloss der bekannte, politisch opportunistische Dirigent [[Clemens Krauss]].
    
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde es an die Erben Reinhardts restituiert. [[1947]] ermöglichte [[Helene Thimig]], die Witwe von Max Reinhardt, [[Clemens Heller]], damals Student in Harvard (USA) und einer der Gründer des [[Salzburg Global Seminar]], das Schloss für ein erstes Seminar zu verwenden.
 
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde es an die Erben Reinhardts restituiert. [[1947]] ermöglichte [[Helene Thimig]], die Witwe von Max Reinhardt, [[Clemens Heller]], damals Student in Harvard (USA) und einer der Gründer des [[Salzburg Global Seminar]], das Schloss für ein erstes Seminar zu verwenden.
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[[1955]] verhandelten die Stadt Salzburg und das Land Salzburg über einen Ankauf von Schloss Leopoldskron samt den weitläufigen umgebenden Grünflächen. Der Kaufpreis sollte bei sechs Millionen Schilling liegen (ca. € 440.000.--). Die Stadt Salzburg erwarb das  Schloss mit den umgebenden Grünflächen und dem Weiher und verkaufte 1959 das Schloss und den inneren Schlosspark an die amerikanische Stiftung ''Salzburg Global Seminar''. Seit damals ist Schloss Leopoldskron nun im Besitz der heute internationalen Non-Profit-Organisation "[[Salzburg Global Seminar]]". [[1973]] kam der benachbarte Meierhof zum Besitz dazu.  
 
[[1955]] verhandelten die Stadt Salzburg und das Land Salzburg über einen Ankauf von Schloss Leopoldskron samt den weitläufigen umgebenden Grünflächen. Der Kaufpreis sollte bei sechs Millionen Schilling liegen (ca. € 440.000.--). Die Stadt Salzburg erwarb das  Schloss mit den umgebenden Grünflächen und dem Weiher und verkaufte 1959 das Schloss und den inneren Schlosspark an die amerikanische Stiftung ''Salzburg Global Seminar''. Seit damals ist Schloss Leopoldskron nun im Besitz der heute internationalen Non-Profit-Organisation "[[Salzburg Global Seminar]]". [[1973]] kam der benachbarte Meierhof zum Besitz dazu.  
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[[1964]] war Schloss Leopoldskron und sein Ambiente als [[Trapp-Villa|Villa]] des [[Georg Ludwig Ritter von Trapp|Baron von Trapp]] einer von mehreren Drehorten im Film [[The Sound of Music (Film)|"The Sound of Music"]]. Durch geschickte Szenenfolge und Schnitttechnik vermengte der Film das Äußere und Innere von mehreren Gebäuden und verschiedene Gärten in der Stadt Salzburg zu einem fiktiven neuen Ganzen und zeigt so die Wohnverhältnisse und Lebensumstände eines österreichischen Edelmannes, die so aber so nicht bestanden haben. Der weiße Pavillon (Gazebo), wo ''Liesl'' das bekannte Lied ''"I am 16 going to 17"'' singt, befindet sich heute im [[Schlosspark Hellbrunn]].  
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[[1964]] war Schloss Leopoldskron und sein Ambiente als [[Trapp-Villa|Villa]] des [[Georg Ludwig Ritter von Trapp|Baron von Trapp]] einer von mehreren Drehorten im Film "[[The Sound of Music (Film)|The Sound of Music]]". Durch geschickte Szenenfolge und Schnitttechnik vermengte der Film das Äußere und Innere von mehreren Gebäuden und verschiedene Gärten in der Stadt Salzburg zu einem fiktiven neuen Ganzen und zeigt so die Wohnverhältnisse und Lebensumstände eines österreichischen Edelmannes, die so aber so nicht bestanden haben. Der weiße Pavillon (Gazebo), wo ''Liesl'' das bekannte Lied "''I am 16 going to 17''" singt, befindet sich heute im [[Schlosspark Hellbrunn]].  
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[[2013]] finanzierte die amerikanische Samuel. H. Kress Stiftung ein mehrjähriges Projekt zur Katalogisierung der großen Kunstsammlung in Schloss Leopoldskron.
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[[2013]] finanzierte die amerikanische ''Samuel. H. Kress Stiftung'' ein mehrjähriges Projekt zur Katalogisierung der großen Kunstsammlung in Schloss Leopoldskron.
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Schloss Leopoldskron und der Schlosspark sind Privatbesitz. Der Park ist nur den Gästen im [[Hotel Schloss Leopoldskron]] zugänglich. Im November findet jährlich ein "Tag der Offenen Tür" statt, der das gesamte Areal der Salzburger Bevölkerung öffnet (Stand:2017).
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Schloss Leopoldskron und der Schlosspark sind heute Privatbesitz. Der Park ist nur den Gästen des [[Hotel Schloss Leopoldskron|Hotels Schloss Leopoldskron]] zugänglich. Im November findet jährlich ein "Tag der Offenen Tür" statt, der das gesamte Areal der Salzburger Bevölkerung öffnet (Stand 2017).
    
== Säle und Zimmer von Schloss Leopoldskron ==
 
== Säle und Zimmer von Schloss Leopoldskron ==
[[Datei:Schloss Leopoldskron 02.jpg|thumb|Schloss Leopoldskron]]
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[[File:Austria - Schloss Leopoldskron Library - 2706.jpg|thumb|Max-Reinhardt-Bibliothek.]]
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[[File:Schloss Leopoldskron Salzburg mirror room.jpg|thumb|Spiegelsaal]]
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[[File:Salzburg - Schloss Leopoldskron - 2830.jpg|thumb|Max-Reinhardt-Bibliothek.]]
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[[Datei:Archbishop Firmian of Salzburg.jpg|thumb|Gemälde von [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]].]]
 
=== Schloss Leopoldskron ===
 
=== Schloss Leopoldskron ===
 
Erdgeschoss
 
Erdgeschoss
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1. Obergeschoss
 
1. Obergeschoss
 
* Venezianisches Zimmer
 
* Venezianisches Zimmer
: Das Venezianische Zimmer mit 61 m² bezaubert mit goldgerahmten Spiegeln und Wandpaneelen. Es wurde von Max Reinhardt eingerichtet. Auf den Ölgemälden ist das Treiben der Masken während der Karnevals in Venedig dargestellt. Die Ölgemälde in den Paneelen wurden teils käuflich erworben, teils von Kulissenmalern angefertigt.   
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: Das Venezianische Zimmer mit 61 m² ist mit goldgerahmten Spiegeln und Wandpaneelen ausgestattet. Es wurde von Max Reinhardt eingerichtet. Auf den Ölgemälden ist das Treiben der Masken während der Karnevals in Venedig dargestellt. Die Ölgemälde in den Paneelen wurden teils käuflich erworben, teils von Kulissenmalern angefertigt.   
 
* Weißes Zimmer, mit 58 m²  
 
* Weißes Zimmer, mit 58 m²  
 
* Veduten-Raum
 
* Veduten-Raum
 
: dieser kleine Raum, vor dem Venezianischen Zimmer gelegen, zeigt eine Sammlung von Stichen, mit barocken Lustgärten und Wasserspielen als Sujet.
 
: dieser kleine Raum, vor dem Venezianischen Zimmer gelegen, zeigt eine Sammlung von Stichen, mit barocken Lustgärten und Wasserspielen als Sujet.
 
* [[Marmorsaal (Schloss Leopoldskron)|Marmorsaal]]
 
* [[Marmorsaal (Schloss Leopoldskron)|Marmorsaal]]
: Ein Prunksaal mit 172 m² Grundfläche, das mit zwei offenen Kaminen, Gemälden an Wänden und Decke sowie mit aufwändigen Stuckarbeiten ausgestattet ist. Zwei Balkone lassen beeindruckende Ausblicke zu: einerseits zur [[Festung Hohensalzburg]], andererseits auf den [[Untersbergstock]] und den [[Leopoldskroner Weiher]].
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: Ein Prunksaal mit 172 m² Grundfläche, das mit zwei offenen Kaminen, Gemälden an Wänden und Decke sowie mit aufwändigen Stuckarbeiten ausgestattet ist. Zwei Balkone lassen Ausblicke einerseits zur [[Festung Hohensalzburg]], andererseits auf den [[Untersbergstock]] und den [[Leopoldskroner Weiher]] zu.
: Das große Deckengemälde zeigt die ''Hochzeit der Atalante'' und stammt von [[Franz Anton Ebner]] (~1740).
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: Das große Deckengemälde zeigt die ''Hochzeit der Atalante'' und stammt von [[Franz Anton Ebner]] (um 1740).
: Das eine Wandbild zeigt die Übergabe des Fideikommiss von Fürsterzbischof Leopold Anton Freiherr von Firmian an seinen Neffen Franz Laktanz Graf von Firmian, mit unterzeichnet durch Göttin Minerva und überbracht durch Gott Merkur, mit dem Rokoko-Schloss im Bildhintergrund. Das zweite Wandbild zeigt Franz Laktanz Graf von Firmian mit Familie. Beide Wandgemälde stammen von [[Andreas Rensi]] (~1740).
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: Das eine Wandbild zeigt die Übergabe des Fideikommiss von Fürsterzbischof Leopold Anton Freiherr von Firmian an seinen Neffen Franz Laktanz Graf von Firmian, mit unterzeichnet durch Göttin Minerva und überbracht durch Gott Merkur, mit dem Rokoko-Schloss im Bildhintergrund. Das zweite Wandbild zeigt Franz Laktanz Graf von Firmian mit Familie. Beide Wandgemälde stammen von [[Andreas Rensi]] (um 1740).
: Links und rechts der Bilder befinden sich edle Stuckmedaillons in Weiß, die die vier Elemente (Erde, Wasser, Luft und Feuer) darstellen. In den Ecken sind vier farbige Stuckmedaillons zu erkennen, die die vier Künste (Musik, Dichtung, Malerei und Baukunst) repräsentieren. Die Stuckarbeiten wurden von Johann Kleber gefertigt.
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: Links und rechts der Bilder befinden sich Stuckmedaillons in Weiß, die die vier Elemente (Erde, Wasser, Luft und Feuer) darstellen. In den Ecken sind vier farbige Stuckmedaillons zu erkennen, die die vier Künste (Musik, Dichtung, Malerei und Baukunst) repräsentieren. Die Stuckarbeiten wurden von Johann Kleber gefertigt.
 
* Max Reinhardt Bibliothek
 
* Max Reinhardt Bibliothek
: Die große Bibliothek von Max Reinhardt mit 96 m² ist ein verkleinerter Nachbau der Schweizer Klosterbibliothek St. Gallen, entstanden um [[1927]] <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19270822&query=%22Reinhardt%22+%22Leopoldskron%22+%22Bibliothek%22&ref=anno-search&seite=3 anno.onb.ac.at/Salzburger Wacht, 22. August 1927, Seite 3, Reinhardts Bibliothek]</ref>. Sie beherbergt etwa 20.000 Bücher. Über eine verborgene Büchertür und ein Wendeltreppe gelangt man auf die Balustrade der Bibliothek, sowie weiter direkt in Reinhardts Schlafzimmer. Der nachträgliche Einbau der Wendeltreppe war ein spontane Aktion, nachdem Reinhardts Sekretarin [[1930]] in einer Zeitung ein Inserat gelesen hatte. <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19301004&query=%22Wendeltreppe%22+%22verkaufe%22&ref=anno-search&seite=15 anno.onb.ac.at Inserat/Wendeltreppe (?)]</ref>
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: Die große Bibliothek von Max Reinhardt mit 96 m² ist ein verkleinerter Nachbau der Schweizer Klosterbibliothek St. Gallen, entstanden um [[1927]] <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19270822&query=%22Reinhardt%22+%22Leopoldskron%22+%22Bibliothek%22&ref=anno-search&seite=3 anno.onb.ac.at/Salzburger Wacht, 22. August 1927, Seite 3, Reinhardts Bibliothek]</ref>. Sie beherbergt etwa 20&nbsp;000 Bücher. Über eine verborgene Büchertür und ein Wendeltreppe gelangt man auf die Balustrade der Bibliothek, sowie weiter direkt in Reinhardts Schlafzimmer.  
 
* Büro Max Reinhardt
 
* Büro Max Reinhardt
 
: Das Büro des Theater-Intendanten Max Reinhardt ist original erhalten.
 
: Das Büro des Theater-Intendanten Max Reinhardt ist original erhalten.
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: die Parker Halle hat eine Fläche von 163 m² und eine breite Fensterfront mit Blick auf den Leopoldskroner Weiher. Hier befand sich bis um 1830 ein Teil der Gemäldesammlung von Franz Laktanz Graf von Firmian, besondere die Sammlung von Portraits, darunter Werke von Rembrand, Tizian, Rubens und Poussin. Der größere Teil der Gemälde war im Dachgeschoß zu bewundern.   
 
: die Parker Halle hat eine Fläche von 163 m² und eine breite Fensterfront mit Blick auf den Leopoldskroner Weiher. Hier befand sich bis um 1830 ein Teil der Gemäldesammlung von Franz Laktanz Graf von Firmian, besondere die Sammlung von Portraits, darunter Werke von Rembrand, Tizian, Rubens und Poussin. Der größere Teil der Gemälde war im Dachgeschoß zu bewundern.   
 
* Robison Galerie
 
* Robison Galerie
: ein geschichtsträchtiger Konferenzraum mit Aussicht auf die [[Festung Hohensalzburg]].
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: ein Konferenzraum mit Aussicht auf die [[Festung Hohensalzburg]].
* Seminarraum 1 - 3
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* Seminarraum 1–3
 
3. Obergeschoss
 
3. Obergeschoss
 
* Suiten
 
* Suiten
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=== Meierhof ===
 
=== Meierhof ===
Vor [[1763]] wurde der [[Meierhof von Schloss Leopoldskron |Meierhof]] von Schloss Leopoldskron erbaut. [[1973]] kam der benachbarte Meierhof wieder zum Besitz hinzu. Anfang [[2014]] wurden 50 Zimmer im Meierhof unter Berücksichtigung des historischen Charakters vollständig renoviert und werden als [[Hotel Schloss Leopoldskron]] touristisch vermarktet.  
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:''Hauptartikel  [[Meierhof von Schloss Leopoldskron]]
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Vor [[1763]] wurde der Meierhof erbaut. [[1973]] kam er wieder zum Besitz hinzu. Anfang [[2014]] wurden 50 Zimmer im Meierhof unter Berücksichtigung des historischen Charakters vollständig renoviert und werden als [[Hotel Schloss Leopoldskron]] touristisch vermarktet.  
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Vor dem Meierhof, am Ufer des Leopoldskroner Weihers, stand lange Zeit der weiße [[Original Sound of Music Tour|Pavillon]] aus dem [[The Sound of Music (Film)]]. Aufgrund des starken Besichtigungstourismus wurde der Pavillon in den [[Schlosspark Hellbrunn]] gebracht. Zurückgeblieben ist ein Paar ''borghesischer Fechter''<ref> Borghese, Villa, in Rom; Bezeichnung der berühmten Statue eines wahrscheinlich gegen einen Reiter ankämpfenden Kriegers, Quelle [http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=102518 www.retrobibliothek.de] → Meyers Konversationslexikon</ref>, wahrscheinlich je eine Replik der im [[Mirabellgarten]] befindlichen zwei Skulpturen.
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Vor dem Meierhof, am Ufer des Leopoldskroner Weihers, stand lange Zeit der weiße [[Original Sound of Music Tour|Pavillon]] aus dem [[The Sound of Music (Film)]]. Aufgrund des starken Besichtigungstourismus wurde der Pavillon in den [[Schlosspark Hellbrunn]] gebracht. Zurückgeblieben ist ein Paar ''borghesischer Fechter''<ref> Borghese, Villa, in Rom; Bezeichnung der berühmten Statue eines wahrscheinlich gegen einen Reiter ankämpfenden Kriegers, Quelle [http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=102518 www.retrobibliothek.de] → Meyers Konversationslexikon</ref>.
    
=== Schlosspark ===
 
=== Schlosspark ===
* ''Hauptartikel: [[Schlosspark Leopoldskron]]  
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* ''Hauptartikel [[Schlosspark Leopoldskron]]  
 
Die Erhaltung der besonderen Umgebung bedarf besonderer Pflege und regelmäßiger Renovierungen. [[2012]] wurde ein elfjähriges Restaurationsprojekt im Schlosspark fertiggestellt. Neben etwa ein Dutzend Skulpturen wurde auch Max Reinhardts versunkenes Gartentheater in kleinen Teilen wieder hergestellt.
 
Die Erhaltung der besonderen Umgebung bedarf besonderer Pflege und regelmäßiger Renovierungen. [[2012]] wurde ein elfjähriges Restaurationsprojekt im Schlosspark fertiggestellt. Neben etwa ein Dutzend Skulpturen wurde auch Max Reinhardts versunkenes Gartentheater in kleinen Teilen wieder hergestellt.
  

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