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[[Datei:2004 09 19 Leopoldskron Schloss Salzburg 3.jpg|thumb|Schloss Leopoldskron, im Hintergrund die [[Festung Hohensalzburg]].]]
 
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[[Datei:Leopoldskron v. Lambert Gierlinger.jpg|thumb|Schloss Leopoldskron und [[Leopoldskroner Weiher]], Ansicht vom [[Untersbergstock]].]]
 
[[Datei:Schloss Leopoldskron Leopoldskroner Weiher 1930.jpg|thumb|Hier ist der von [[Max Reinhardt]] angelegte Gartenteil (rechts am Ufer), heute großteils verwildert zu sehen. Aufnahme um 1930.]]
 
[[Datei:Schloss Leopoldskron Leopoldskroner Weiher 1930.jpg|thumb|Hier ist der von [[Max Reinhardt]] angelegte Gartenteil (rechts am Ufer), heute großteils verwildert zu sehen. Aufnahme um 1930.]]
 
[[bild:schlossleopoldskron.jpg|thumb|Schloss Leopoldskron von der [[Richterhöhe]] aus gesehen.]]
 
[[bild:schlossleopoldskron.jpg|thumb|Schloss Leopoldskron von der [[Richterhöhe]] aus gesehen.]]
[[Datei:Weiherblick auf Salzburg.jpg|thumb| Weiherblick auf Salzburg, mit Schloss Leopoldskron dahinter die [[Richterhöhe]], [[Festung Hohensalzburg]] und der [[Rainberg]].]]
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[[Datei:Leopoldskron Schloss Weiher Meierhof.jpg|thumb|Schloss Leopoldskron mit dem [[Meierhof von Schloss Leopoldskron|Meierhof]] (links) und dem [[Leopoldskroner Weiher]].]]
 
[[Datei:Schloss Leopoldskron, westliche Ansicht vom Schlosspark aus.JPG|thumb|Schloss Leopoldskron, westliche Ansicht (vom Schlossgarten).]]
 
[[Datei:Schloss Leopoldskron, westliche Ansicht vom Schlosspark aus.JPG|thumb|Schloss Leopoldskron, westliche Ansicht (vom Schlossgarten).]]
 
[[Datei:Meierhof des Schlosses Leopoldskron.jpg|thumb|Meierhof des Schlosses Leopoldskron.]]
 
[[Datei:Meierhof des Schlosses Leopoldskron.jpg|thumb|Meierhof des Schlosses Leopoldskron.]]
 
[[File:Fischbach Malerische Ansichten G 0538 II Schloss Leopoldskron.jpg|thumb|Stich von 1852 nach [[Johann Fischbach]].]]
 
[[File:Fischbach Malerische Ansichten G 0538 II Schloss Leopoldskron.jpg|thumb|Stich von 1852 nach [[Johann Fischbach]].]]
Das '''Schloss Leopoldskron''' befindet sich im Stadtteil [[Riedenburg]] im Südwesten der [[Stadt Salzburg]] und steht unter [[Denkmalschutz]].
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Das '''Schloss Leopoldskron''' befindet sich im Stadtteil [[Riedenburg]] im Süden der [[Stadt Salzburg]] und steht unter [[Denkmalschutz]].
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== Lage ==
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== Geografie ==
Schloss Leopoldskron liegt in der nordöstlichen Uferzone am [[Leopoldskroner Weiher]], die Teil des etwa sieben Hektar großen [[Schlosspark Leopoldskron|Schlossparks]] ist. Der Weiher wird vom vorbeifließenden [[Almkanal]] gespeist.  
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Schloss Leopoldskron liegt in der nordöstlichen Uferzone am [[Leopoldskroner Weiher]], die Teil des etwa sieben Hektar großen [[Schlosspark Leopoldskron|Schlossparks]] ist. Die Zufahrt ist über die [[Leopoldskronstraße]], einer Einbahnstraße, durch ein breites Tor möglich. Der [[Salzburger Stadtteile|Stadtteil]] [[Leopoldskroner Moos]] wurde nach dem Schloss benannt.  
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Der [[Salzburger Stadtteile|Stadtteil]] [[Leopoldskroner Moos]] wurde nach dem Schloss benannt.  
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== Geschichte ==
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Der Name des Schlosses wurde gebildet aus "Leopold". dem ersten Vornamen des [[Fürsterzbischof]]s als Erbauer. Der zweite Teil lässt sich aus "Mezzocorona" im [[Trentino]], dem Geburtsort seines Neffen [[Franz Laktanz Graf von Firmian]] ableiten ("Mezzocorona" war auch als "Kronmetz" bekannt, "corona" = Krone)<ref>www.schloss-leopoldskron.com, die entsprechende Seite bzw. Information war bei einer Kontrolle am 25. Jänner 2023 nicht mehr abrufbar</ref> Gleichzeitig ist das Kernwappen der Freiherrn [[Firmian]] eine Krone, von der sich der Name ebenso ableiten lässt. Zudem bekrönt der neue Adelssitz in Salzburg bildlich das Freiherrngeschlecht. Eine Krone fand sich übrigens auch auf dem obersten Teil des einstigen Schlossturmes. 
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Schloss Leopoldskron wurde in den Jahren [[1736]] bis [[1740]] von Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] an einem bereits bestehenden Weiher erbaut. Zu gleicher Zeit errichtete der Fürsterzbischof für seine Familie ein Primogenitur-[[Fideikommiss]], dessen Sitz das Schloss bildete.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19290823&query=%22Reinhardt%22+%22Leopoldskron%22+%22chinesisch%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], "[[Salzburger Volksblatt]] ", 23. August 1929]</ref>
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Der ehemalige [[Meierhof]] wird heute als [[Hotel Schloss Leopoldskron]] geführt und befindet sich etwa 50 Meter nordwestlich des Schlosses.  
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Die Pläne für das Schloss stammten von [[Benediktinerorden|Benediktinerpater]] [[Bernhard Stuart]]. Die [[Stuck]]decken im Stil des [[Rokoko]], die zu den schönsten ihrer Zeit gehören, fertigte [[Johann Kleber]]. Diese zeigen farbige und vergoldete ''Rocailles'' (muschelförmige Ornamente) in Verbindungen mit Blatt- und Rankendekorationen, Vasen mit Blumendekor, Medaillons, Allegorien, Vögel und vieles andere.
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== Geschichte ==
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Als [[1744]] der Fürsterzbischof starb, kam sein Neffe Franz Laktanz Graf von Firmian in den Besitz des Fideikommisses. Laktanz bewohnte das Schloss mehr als vierzig Jahre. Er war ein großer Kunstkenner und -sammler.
Schloss Leopoldskron wurde in den Jahren [[1736]] bis [[1740]] von [[Fürsterzbischof]] [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] an einem vorher bestehenden Weiher erbaut. Zu gleicher Zeit errichtete der Fürsterzbischof für seine Familie ein Primogenitur-Fideikommiss <ref> Fideikommiss ist eine auf rechtsgeschäftlicher Stiftung beruhende Bindung des Familiengutes. Adeliges Familienvermögen (meist Grund und Boden) sollte ungeteilt in der Hand eines Familienmitglieds bleiben, der Inhaber des Fideikommiss bei Verfügungen unter Lebenden oder von Todes wegen beschränkt sein. Ziel war die Sicherung der sozialen Stellung und der vermögensrechtlichen Grundlage für die Familie über Generationen hinweg. Das Fideikommiss wurde in Österreich 1919 aufgehoben. Quelle: www.aeiou.at </ref>, dessen Sitz das Schloss bildete. <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19290823&query=%22Reinhardt%22+%22Leopoldskron%22+%22chinesisch%22&ref=anno-search&seite=6 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 23. August 1929]</ref> Die Pläne stammen von [[Benediktinerorden|Benediktinerpater]] [[Bernhard Stuart]]. Die Stuckdecken im Stil des [[Rokoko]], die zu den schönsten ihrer Zeit gehören, fertigte [[Johann Kleber]]. Diese zeigen farbige und vergoldete Rocailles (muschelförmige Ornamente) in Verbindungen mit Blatt- und Rankendekorationen, Vasen mit Blumendekor, Medaillons, Allegorien, Vögel und vieles andere.
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Der Name des Schlosses wurde gebildet aus „Leopold“, dem ersten Vornamen des Fürsterzbischof als Erbauer und aus „Mezzocorona“ ([[Trentino]]), dem Geburtsort seines Neffen [[Franz Laktanz Graf von Firmian]], also „-corona“ = Krone<ref>Quelle: [http://www.schloss-leopoldskron.com www.schloss-leopoldskron.com]</ref>.
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Schloss Leopoldskron hatte ursprünglich nur drei Geschosse mit einem hohen Mansarddach (mit einem weiteren Mansardengeschoß) und einem achteckigen Turm in seiner Mitte. Um [[1760]] wurde das Schloss umgebaut. Das Mansarddach und der Turm wurden abgerissen und durch ein viertes niedriges Attikageschoss ersetzt.  
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Als [[1744]] der Fürsterzbischofs starb, kam sein Neffe [[Franz Laktanz Graf von Firmian]] in den Besitz des Fideikommisses. Laktanz bewohnte das Schloss mehr als vierzig Jahre. Laktanz war ein großer Kunstkenner und Kunstsammler. Schloss Leopoldskron hatte ursprünglich nur drei Geschosse mit einem hohen Mansarddach (mit einem weiteren Mansardengeschoß) und einem achteckigen Turm in seiner Mitte.  
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Im Jahre [[1786]] übernahm [[Leopold Anton Graf von Firmian]], Laktanz' Sohn, den Fideikommiss, der am Besitz jedoch wenig Freude hatte.
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Um  [[1760]] wurde das Schloss umgebaut. Das Mansarddach und der Turm wurden abgerissen und durch ein (viertes) niedriges Attikageschoss ersetzt.  
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[[1812]] wurde das auf dem Schloss ruhende Fideikommiss aufgehoben. Weiterbestehend war das Fideikommiss auf dem so genannten Ritterlehen, das aus dem Weiher, dem Lazaretthölzchen und einigen Gründen im [[Leopoldskroner Moor|Wildmoos]] bestand. Leopold Anton Graf von Firmian bot nach dem Niedergang des [[Erzbischof als Landesherr oder Grundherr#Erzstift|Erzstifts]] auch die Kunstwerke seines Vaters zum Verkauf an. Das Schloss blieb jedoch weiter im Besitz des Grafen von Firmian.  
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Im Jahre [[1786]] übernahm [[Leopold Anton Graf Firmian]], Laktanz' Sohn, den Fideikommiss, der am Besitz jedoch wenig Freude hatte.
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[[1828]], als Leopold Anton Graf von Firmian starb, erbte sein Schwiegersohn Karl Graf von Wolkenstein das Anwesen, während der noch bestehende Fideikommiss an [[Leopold Maximilian von Firmian|Leopold Graf von Firmian]], Erzbischof von [[Wien]], überging. Karl Graf von Wolkenstein verkauft kurz nach seiner Übernahme die Gründe im Wildmoos und der [[Alm]]en auf dem [[Untersbergstock]] und behielt nur den Meierhof und die zur Meierei nötigen Gründe.  
[[1812]] wurde das auf dem Schloss ruhende Fideikommiss aufgehoben. Weiterbestehend war das Fideikommiss auf dem sog. Ritterlehen, das aus dem Weiher, dem Lazaretthölzchen und einigen Gründen im Wildmoos bestand. Leopold Anton Graf Firmian bot nach dem Niedergang des [[Erzbischof als Landesherr oder Grundherr#Erzstift|Erzstift]] auch die Kunstwerke seines Vaters zum Verkauf an. Das Schloss blieb jedoch weiter im Besitz des Grafen von [[Firmian]].  
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[[1828]], als Leopold Anton Graf Firmian starb, erbte sein Schwiegersohn [[Karl Graf von Wolkenstein]] das Schloss samt Zubehör, während der Fideikommiss an Leopold Graf Firmian, Erzbischof in Wien, überging. Karl Graf von Wolkenstein verkauft kurz nach seiner Übernahme die Gründe im Wildmoos und der Almen am Untersberg und behielt nur den Meierhof und die zur Meierei nötigen Gründe.  
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Schließlich verkaufte Karl Graf von Wolkenstein um 30.000 [[Gulden]] [[1837]] auch das Schloss an den Bäckermeister und Schießstättenwirt Georg Zierer, der es vollkommen ausplünderte. Er überließ dann [[1845]] Schloss Leopoldskron um 45.000 Gulden einem gewissen Dietz, einem Oberkellner aus [[Württemberg]]. Dieser baute das Schloss zu einem Hotel um, musste es aber bereits drei Jahre später an seine Gläubiger abtreten.  
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[[1837]] verkaufte Karl Graf von Wolkenstein um 30.000 Gulden schließlich auch das Schloss an den Bäckermeister und Schiessstättenwirt [[Georg Zierer]], der es vollkommen ausplünderte. Letzterer überließ [[1845]] Schloss Leopoldskron um 45.000 Gulden einem gewissen Dietz, einem Oberkellner aus Württemberg. Dieser baute das Schloss zu einem Hotel um, musste es aber bereits drei Jahre später an seine Gläubiger abtreten.  
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[[1848]] kaufte Zierer das Schloss zurück, um es kurz danach an [[Heinrich Ritter von Mertens]], [[Bürgermeister der Stadt Salzburg]], zu verkaufen. Ritter von Mertens behielt es auch nur kurz und verkaufte [[1851]] das Schloss um 62.000 Gulden an König [[Ludwig I. von Bayern]], dessen Thronverzicht kurz vorher erfolgt war. Ludwig I. von Bayern machte das Schloss zu einem vielbeachteten Mittelpunkt des aristokratischen und gesellschaftlichen Lebens.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19290823&query=%22Reinhardt%22+%22Leopoldskron%22+%22chinesisch%22&ref=anno-search&seite=6 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 23. August 1929]</ref>
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[[1848]] kaufte Zierer das Schloss zurück, um es kurz danach an [[Heinrich Ritter von Mertens]], [[Bürgermeister der Stadt Salzburg]], zu verkaufen. Ritter von Mertens behielt es auch nur kurz und verkaufte [[1851]] das Schloss um 62.000 Gulden an König [[Ludwig I. von Bayern]], dessen Thronverzicht kurz vorher erfolgt war. Ludwig I. von Bayern machte das Schloss zu einem vielbeachteten Mittelpunkt des aristokratischen und gesellschaftlichen Lebens. <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19290823&query=%22Reinhardt%22+%22Leopoldskron%22+%22chinesisch%22&ref=anno-search&seite=6 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 23. August 1929]</ref>
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[[1869]] erwarb es [[Alexander Julius Schindler]] (Pseudonym "Julius von der Traun"), ein in Salzburg heimisch gewordener Schriftsteller, Notar und Politiker, um 40.000 [[Gulden]]<ref>eine andere [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19190510&query=%22Schloss+Leopoldskron%22&ref=anno-search&seite=3 Quelle], das "[[Salzburger Volksblatt]]", Ausgabe vom 10. Mai 1919, nennt die Summe von 50.000 Gulden</ref>. Unter Schindler wurde es zu einem Treffpunkt von Künstlern und Literaten. Auch [[Theodor Storm]] war von Ende Juli bis Mitte August [[1872]] im Rahmen einer größeren Reise im Schloss zu Gast.<ref>Buch "[[Die Welt zu Gast in Salzburg]]", Beitrag "Theodor Storm"</ref>. Dessen Sohn und Erbe überließ im Jahre [[1890]] seinen Teil käuflich dem Salzburger Bankier [[Carl I. Spängler]], während den anderen Teil die Tochter von Schindler behielt.
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[[1869]] erwarb es [[Alexander Julius Schindler]] ("Julius von der Traun"), ein in Salzburg heimisch gewordener Schriftsteller, Notar und Politiker, um 40.000 [[Gulden]] <ref>eine andere [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19190510&query=%22Schloss+Leopoldskron%22&ref=anno-search&seite=3 Quelle] [[Salzburger Volksblatt]], 10. Mai 1919, nennt die Summe von 50.000 Gulden</ref>. Unter Schindler wurde es zu einem Treffpunkt von Künstlern und Literaten. Auch [[Theodor Storm]] war von Ende Juli bis Mitte August [[1872]] im Rahmen einer größeren Reise im Schloss zu Gast.<ref>Buch [[Die Welt zu Gast in Salzburg]], Beitrag ''Theodor Storm''</ref>. Dessen Sohn und Erbe überlies im Jahre [[1890]] seinen Teil käuflich an den Salzburger Bankier [[Carl Spängler]], während den anderen Teil die Tochter von Schindler behielt. 1895 kaufte Frau Gyra den Spängler gehörigen Teil.  
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Alma Mahler-Werfel (* [[1879]] in [[Wien]]; † [[1964]] in New York, [[Vereinigte Staaten von Amerika|USA]]) erinnert sich: "Ich bin die Tochter eines großen Monuments, gewissermaßen. Mein Vater, Emil J. Schindler [… (* [[1842]] in Wien; † [[1892]] in Westerland, Sylt)]. Meines Vaters Onkel, Alexander Schindler war eine Verschwendernatur. Er musste eines Nachts aus seinem Schlosse Leopoldskron fliehen, das über und über verschuldet war. Aber er gestaltete diesen unrühmlichen Auszug zu einer großen Theaterszene. Seine Diener, beträchtlich an Zahl, mussten ihm in Eskarpins<ref>Schnallenschuhe, im [[18. Jahrhundert]] zum seidenen Frack getragen</ref> mit Fackeln den Weg voranleuchten. Viele Jahre später sollte [[Max Reinhardt]] dort ähnlich hofhalten und das gleiche Schicksal erleben. [...]"<ref>Alma Mahler-Werfel: "Mein Leben". 1960, Frankfurt a. M: Fischer, 1963, S. 13</ref>
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[[1895]] erwarb Baron [[Heinrich Rüdt von Collenberg]], ein deutscher Diplomat, beide Anteile um 85.000 Gulden. Am [[22. Dezember]] [[1903]] verkaufte Baronin [[Natalie Rüdt]] an den Privatier Regierungsrat [[Paul Wolf]] aus Frankfurt a. M. um 200.000 Mark. <ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19031223&query=%22Schloss+Leopoldskron%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO] [[Salzburger Chronik]], Ausgabe vom 23. Dezember 1903, Seite 5</ref>
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[[1895]] kaufte Frau Gyra den Spängler gehörigen Teil. Im selben Jahr erwarb Baron Heinrich Rüdt von Collenberg, ein deutscher Diplomat, beide Anteile um 85.000 Gulden. Am [[22. Dezember]] [[1903]] verkaufte Baronin Natalie Rüdt an den Privatier Regierungsrat Paul Wolf aus Frankfurt a. M. um 200.000 Mark.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19031223&query=%22Schloss+Leopoldskron%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], "[[Salzburger Chronik]]", Ausgabe vom 23. Dezember 1903, Seite 5</ref>
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[[1918]] erwarb es [[Max Reinhardt]], ein in ganz Europa berühmter Theater-Intendant und Mitbegründer der [[Salzburger Festspiele]]. In den nächsten 20 Jahren führte er umfangreiche Renovierungen durch und war darum bemüht, den ursprünglichen Glanz wiederherzustellen. Er ließ die große Halle, das Stiegenhaus und den Marmorsaal restaurieren. Seiner Kreativität sind die heute so bekannte Bibliothek, das Venezianische Zimmer, sowie weitere Veränderungen in anderen Räumen zu verdanken. Max Reinhard belebte Schloss Leopoldskron durch Theaterproduktionen, wobei das Publikum von einem Raum in den nächsten zog und die prachtvollen Zimmer zur Bühne wurden. Wahrend dieser Jahre war Schloss Leopoldskron ein Treffpunkt für Theaterproduzenten, Schriftsteller, Komponisten und Schauspieler aus ganz Europa.
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[[1918]] erwarb [[Max Reinhardt]] das Schloss, ein in ganz Europa berühmter Theater-Intendant und Mitbegründer der [[Salzburger Festspiele]]. In den nächsten 20 Jahren führte er umfangreiche Renovierungen durch und war darum bemüht, den ursprünglichen Glanz wiederherzustellen. Er ließ die große Halle, das Stiegenhaus und den Marmorsaal restaurieren. Seiner Kreativität sind die heute so bekannte Bibliothek, das "Venezianische Zimmer", sowie weitere Veränderungen in anderen Räumen zu verdanken. Max Reinhard belebte Schloss Leopoldskron durch Theaterproduktionen, wobei das Publikum von einem Raum in den nächsten zog und die prachtvollen Zimmer zur Bühne wurden. Wahrend dieser Jahre war Schloss Leopoldskron ein Treffpunkt für Theaterproduzenten, Schriftsteller, Komponisten und Schauspieler aus ganz Europa.
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Der britische Premierminister Sir Winston Churchill besuchte Reinhardt angeblich Anfang der [[1930er]] Jahre auf seinem Schloss und war von der hier servierten Ente so begeistert, dass er sich das Rezept geben ließ<ref>Quelle [http://www.salzburg-rundgang.at/sehenswuerdigkeiten/burgen_und_schloesser/schloss_leopoldskron/ www.salzburg-rundgang.at]</ref>.  
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Der britische Premierminister Sir Winston Churchill besuchte während seines Salzburg-Urlaubs [[1932]]<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19320928&query=%22Churchill%22+%22Leopoldskron%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 28. September 1932, Seite 8</ref> Reinhardt in seinem Schloss und soll von der hier servierten Ente so begeistert gewesen sein, dass er sich das Rezept geben ließ.<ref>www.salzburg-rundgang.at/sehenswuerdigkeiten/burgen_und_schloesser/schloss_leopoldskron, der Link war bei einer Überprüfung am 25. Jänner 2023 nicht mehr abrufbar</ref>.  
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"Schlossherrschaft" mimten weder Max Reinhardt noch seine Frau Helene, obwohl dazu reichlich Gelegenheit gewesen wäre. Max Reinhardt meinte einmal, "es habe doch eigentlich für ihn keinen Sinn, diesen kostspieligen, opferheischenden Besitz für die wenigen Wochen im Jahr, die er und seine Frau in Leopoldskron verbringen können, zu erhalten." <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwj&datum=19370824&query=%22Reinhardt%22+%22Leopoldskron%22+%22chinesisch%22&ref=anno-search&seite=7 anno.onb.ac.at/Neues Wiener Journal, 24. August 1937]</ref>
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"Schlossherrschaft" mimten weder Max Reinhardt noch seine Frau [[Helene Thimig]], obwohl dazu reichlich Gelegenheit gewesen wäre.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwj&datum=19370824&query=%22Reinhardt%22+%22Leopoldskron%22+%22chinesisch%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], "Neues Wiener Journal", 24. August 1937</ref>
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1937 wird Max Reinhardt aufgrund seiner jüdischen Wurzeln aus Österreich vertrieben und emigriert in die USA. Er kehrt nicht mehr nach Schloss Leopoldskron zurück und stirbt 1943 in New York.  
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1937 wurde Max Reinhardt aufgrund seiner jüdischen Wurzeln aus [[Österreich]] vertrieben und emigrierte in die [[USA]]. Er kehrte nicht mehr nach Schloss Leopoldskron zurück und starb 1943 in New York.  
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[[1938]] wurde das Schloss durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] enteignet und als Sommerresidenz und Gästehaus genutzt. [[Stéphanie zu Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst]] übernahm [[1938]] das Schloss und plante eine Begegnungsstätte für das internationale [[Salzburger Festspiele|Festspielpublikum]]. <ref>''Herrin auf Schloss Leopoldskron''. In: Martha Schad: ''Hitlers Spionin'', München 2002, S. 104-118.</ref> bis sie bei Ausbruch des Kriegs nach England floh. Für kurze Zeit bewohnte das Schloss der bekannte, politisch opportunistische Dirigent [[Clemens Krauss]].
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[[1938]] wurde das Schloss durch die [[Nationalsozialisten]] enteignet und als Sommerresidenz und Gästehaus genutzt. Stéphanie zu Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst übernahm im selben Jahr das Schloss und plante eine Begegnungsstätte für das internationale [[Salzburger Festspiele|Festspielpublikum]]. <ref>"Herrin auf Schloss Leopoldskron". In: Martha Schad: "Hitlers Spionin", München 2002, S. 104-118.</ref> bis sie bei Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Kriegs]] nach England floh. Für kurze Zeit bewohnte das Schloss der bekannte, politisch opportunistische Dirigent [[Clemens Krauss]].
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Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde es an die Erben Reinhardts restituiert. [[1947]] ermöglichte [[Helene Thimig]], die Witwe von Max Reinhardt, [[Clemens Heller]], damals Student in Harvard (USA) und einer der Gründer des [[Salzburg Global Seminar]], das Schloss für ein erstes Seminar zu verwenden.
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Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es an die Erben Reinhardts restituiert. [[1947]] ermöglichte Helene Thimig, die Witwe von Max Reinhardt, Clemens Heller, damals Student in Harvard (USA) und einer der Gründer des ''[[Salzburg Global Seminar]]'', das Schloss für ein erstes Seminar zu verwenden. Im Sommer [[1950]] veranstaltete das ''Salzburg Global Seminar'' vier Wochen lang Internationale Jugendtheater-Festspiele im Studio des Senders [[Radio Rot-Weiß-Rot]] im [[Franziskanerkloster]] und im Gartentheater des Schlosses Leopoldskron. Nach einer Idee von Helene Thimig traten dabei Schauspielschüler aus [[Italien]], [[England]], [[Irland]], [[Deutschland]], [[Frankreich]] und Österreich auf; einen der künstlerischen Höhepunkte bildete Marcel Marceaus ''Pantomimes de Bip''. Das Salzburger Schauspielseminar führte Friedrich Schillers Lustspiel "Der Parasit oder die Kunst sein Glück zu machen" mit Hilde Esterhazy, Therese Stangl, Günther Bauer, [[Herbert Fux]] u. a., in der Inszenierung von Rudolf E. Leisner, auf.
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Im Sommer [[1950]] veranstaltete das ''Salzburg Global Seminar'' vier Wochen lang Internationale Jugendtheater-Festspiele im Studio des Senders [[Radio Rot-Weiß-Rot]] im [[Franziskanerkloster]] und im Gartentheater des Schlosses Leopoldskron. Nach einer Idee von Helene Thimig traten dabei Schauspielschüler aus [[Italien]], [[England]], [[Irland]], [[Deutschland]], [[Frankreich]] und [[Österreich]] auf; einen der künstlerischen Höhepunkte bildete Marcel Marceaus „''Pantomimes de Bip''. Das Salzburger Schauspielseminar führte Friedrich Schillers Lustspiel ''„Der Parasit oder die Kunst sein Glück zu mache''n“ mit Hilde Esterhazy, Therese Stangl, Günther Bauer, [[Herbert Fux]] u. a., in der Inszenierung von Rudolf E. Leisner, auf.
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[[1955]] verhandelten die Stadt Salzburg und das Land Salzburg über einen Ankauf von Schloss Leopoldskron samt den weitläufigen umgebenden Grünflächen. Der Kaufpreis sollte bei sechs Millionen Schilling gelegen sein (ca. € 440.000.–, nach Geldwert [[2022]] etwa € 3.659.640,–). Die Stadt Salzburg erwarb das Schloss mit den umgebenden Grünflächen und dem Weiher und verkaufte [[1959]] das Schloss und den inneren Schlosspark an die amerikanische Stiftung ''Salzburg Global Seminar''. [[1973]] kam der benachbarte Meierhof zum Besitz dazu.  
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[[1955]] verhandelten die Stadt Salzburg und das Land Salzburg über einen Ankauf von Schloss Leopoldskron samt den weitläufigen umgebenden Grünflächen. Der Kaufpreis sollte bei sechs Millionen Schilling liegen (ca. € 440.000.--). Die Stadt Salzburg erwarb das  Schloss mit den umgebenden Grünflächen und dem Weiher und verkaufte 1959 das Schloss und den inneren Schlosspark an die amerikanische Stiftung ''Salzburg Global Seminar''. Seit damals ist Schloss Leopoldskron nun im Besitz der heute internationalen Non-Profit-Organisation "[[Salzburg Global Seminar]]". [[1973]] kam der benachbarte Meierhof zum Besitz dazu.  
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[[1964]] war Schloss Leopoldskron und sein Ambiente als [[Trapp-Villa|Villa]] des [[Georg Ludwig Ritter von Trapp|Baron von Trapp]] einer von mehreren Drehorten im Film "[[The Sound of Music (Film)|The Sound of Music]]". Durch geschickte Szenenfolge und Schnitttechnik vermengte der Film das Äußere und Innere von mehreren Gebäuden und verschiedenen Gärten in der Stadt Salzburg zu einem fiktiven neuen Ganzen und zeigt so die Wohnverhältnisse und Lebensumstände eines österreichischen Edelmannes, die so aber so nicht bestanden haben. Der weiße Pavillon (Gazebo), wo ''Liesl'' das bekannte Lied ''I am 16 going to 17" singt, befindet sich heute im [[Schlosspark Hellbrunn]], nachdem er einige Jahren am Nordwestufer des Leopoldskroner Weihers gestanden hatte.
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[[1964]] war Schloss Leopoldskron und sein Ambiente als [[Trapp-Villa|Villa]] des [[Georg Ludwig Ritter von Trapp|Baron von Trapp]] einer von mehreren Drehorten im Film [[The Sound of Music (Film)|"The Sound of Music"]]. Durch geschickte Szenenfolge und Schnitttechnik vermengte der Film das Äußere und Innere von mehreren Gebäuden und verschiedene Gärten in der Stadt Salzburg zu einem fiktiven neuen Ganzen und zeigt so die Wohnverhältnisse und Lebensumstände eines österreichischen Edelmannes, die so aber so nicht bestanden haben. Der weiße Pavillon (Gazebo), wo ''Liesl'' das bekannte Lied ''"I am 16 going to 17"'' singt, befindet sich heute im [[Schlosspark Hellbrunn]].  
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Im Herbst [[1989]] erwarben die [[Stadtgemeinde Salzburg]] und die [[Salzburger Sparkasse]] gemeinsam dann wieder Schloss und Schlosspark um drei Millionen Dollar, umgerechnet 1989 waren das um 42 Millionen Schilling (in Geldwert 2022 etwa 6.407.520,–). Die Sparkasse erwarb um 24 Millionen Schilling das Schloss samt 6&nbsp;100 Quadratmeter Grund, die Stadt kaufte den 5,5 Hektar großen, zum Teil stark verwachsenen Park um 18 Millionen Schilling. Bis [[2019]] bestand noch ein Mietvertrag mit dem "Salzburg Seminar" mit einer jährlichen Mietsumme von öS 650.000,– (Geldwert 2022 etwa € 99.164,–). Stadt und Sparkasse erhielten bis dahin jährlich für 20 Tage das Verfügungsrecht über Schloss und Park.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=UyVnab9SxIQUSRB9dQMqcYz2J3u2vFy%2BiylzNI4a9y4jNfdG0aVocCvGrKbS4pWHTXyQuUq8S7S85p%2BIDSt8vAGBBi3mIiiVPsVQpCbIRrwU1pa%2Fx17pfrtNKhokDKS%2B&id1=19890711_15&q=IMMAG#slide15 www.sn.at], Archiv der "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 11. Juli 1989, Seite 15</ref>
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[[2013]] finanzierte die amerikanische Samuel. H. Kress Stiftung ein mehrjähriges Projekt zur Katalogisierung der großen Kunstsammlung in Schloss Leopoldskron.
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[[2013]] finanzierte die amerikanische ''Samuel. H. Kress Stiftung'' ein mehrjähriges Projekt zur Katalogisierung der großen Kunstsammlung in Schloss Leopoldskron.
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Schloss Leopoldskron und der Schlosspark sind Privatbesitz. Der Park ist nur den Gästen im [[Hotel Schloss Leopoldskron]] zugänglich. Im November findet jährlich ein "Tag der Offenen Tür" statt, der das gesamte Areal der Salzburger Bevölkerung öffnet (Stand:2017).
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Schloss Leopoldskron und der Schlosspark sind heute Privatbesitz. Der Park ist nur den Gästen des [[Hotel Schloss Leopoldskron|Hotels Schloss Leopoldskron]] zugänglich. Im November findet jährlich ein "Tag der Offenen Tür" statt, der das gesamte Areal der Salzburger Bevölkerung öffnet (Stand 2017).
    
== Säle und Zimmer von Schloss Leopoldskron ==
 
== Säle und Zimmer von Schloss Leopoldskron ==
[[Datei:Schloss Leopoldskron 02.jpg|thumb|Schloss Leopoldskron]]
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[[File:Austria - Schloss Leopoldskron Library - 2706.jpg|thumb|Max-Reinhardt-Bibliothek.]]
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[[File:Schloss Leopoldskron Salzburg mirror room.jpg|thumb|Spiegelsaal]]
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[[File:Salzburg - Schloss Leopoldskron - 2830.jpg|thumb|Max-Reinhardt-Bibliothek.]]
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[[Datei:Archbishop Firmian of Salzburg.jpg|thumb|Gemälde von [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]].]]
 
=== Schloss Leopoldskron ===
 
=== Schloss Leopoldskron ===
 
Erdgeschoss
 
Erdgeschoss
 
* Große Halle
 
* Große Halle
: Die Große Halle mit 102 m² ist hochwertig ausgestattet und bietet Zugang zur Terrasse mit einem großzügigen Garten und der Aussicht auf den Weiher und das Bergpanoram.  
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: Die Große Halle mit 102 m² ist hochwertig ausgestattet und bietet Zugang zur Terrasse mit einem großzügigen Garten und der Aussicht auf den Weiher und das Bergpanorama.  
 
* Marmorstiege
 
* Marmorstiege
: Die marmorne Stiege ist ist nach dem berühmten Vorbild, der [[Raphael-Donner-Stiege]] im [[Schloss Mirabell]] kunstvoll ausgestattet.
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: Die marmorne Stiege ist nach dem Vorbild der [[Raphael-Donner-Stiege]] im [[Schloss Mirabell]] gestaltet.
 
* Schlosskapelle
 
* Schlosskapelle
: In der Mitte der Kapelle wurde das Herz von Fürsterzbischof Leopold Firmian beigesetzt. Über eine Kanzel zugänglich vom Oberstock im Marmorsaal nahmen die Grafen von Firmian am Gottesdienst teil.
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: In der Mitte der Kapelle wurde das Herz von Fürsterzbischof Leopold Firmian beigesetzt. Auf einer Kanzel, zugänglich vom Oberstock nächst dem Marmorsaal, nahmen die Grafen von Firmian am Gottesdienst teil.
 
1. Obergeschoss
 
1. Obergeschoss
 
* Venezianisches Zimmer
 
* Venezianisches Zimmer
: Das Venezianische Zimmer mit 61 m² bezaubert mit vergoldeten Spiegeln und Wandpanelen. Es wurde von Max Reinhardt eingerichtet. Auf den Ölgemälden dargestellt ist das bunte Treiben der Masken während der Karnevals in Venedig. Die Ölgemälde in den Wandpanelen wurden teils käuflich erworben, teils von Bühnenkulissenmalern eigens angefertigt.   
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: Das Venezianische Zimmer mit 61 m² ist mit goldgerahmten Spiegeln und Wandpaneelen ausgestattet. Es wurde von Max Reinhardt eingerichtet. Auf den Ölgemälden ist das Treiben der Masken während der Karnevals in Venedig dargestellt. Die Ölgemälde in den Paneelen wurden teils käuflich erworben, teils von Kulissenmalern angefertigt.   
 
* Weißes Zimmer, mit 58 m²  
 
* Weißes Zimmer, mit 58 m²  
 
* Veduten-Raum
 
* Veduten-Raum
: dieser kleine Raum, gelegen vor dem Venezianischen Zimmer, zeigt eine Sammlung von Kunststichen über barocke Lustgärten und Wasserspiele in Europa.
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: dieser kleine Raum, vor dem Venezianischen Zimmer gelegen, zeigt eine Sammlung von Stichen, mit barocken Lustgärten und Wasserspielen als Sujet.
* [[Marmorsaal (Schloss Leopoldskron)|Marmorsaal]]
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* Marmorsaal
: Ein Prunksaal mit 172 m² und zwei Kaminen, sowie Gemälden an Wänden und Decke, sowie aufwändigen Stuckarbeiten. Zwei Balkone eröffnen beeindruckende Ausblicke, einerseits zur [[Festung Hohensalzburg]] und andererseits zum  Panorama auf den [[Untersbergstock]] und den [[Leopoldskroner Weiher]].
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: Ein Prunksaal mit 172 m² Grundfläche, das mit zwei offenen Kaminen, Gemälden an Wänden und Decke sowie mit aufwändigen Stuckarbeiten ausgestattet ist. Zwei Balkone lassen Ausblicke einerseits zur [[Festung Hohensalzburg]], andererseits auf den [[Untersbergstock]] und den [[Leopoldskroner Weiher]] zu.
: Das große Deckengemälde zeigt die ''Hochzeit der Atalante'' und stammt von [[Franz Anton Ebner]], etwa um 1740.
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: Das große Deckengemälde zeigt die ''Hochzeit der Atalante'' und stammt von [[Franz Anton Ebner]] (um 1740).
: Das eine Wandbild zeigt die Übergabe des Fideikommiss von Fürsterzbischof Leopold Anton Freiherr von Firmian an seinen Neffen Franz Laktanz Graf von Firmian, mit unterzeichnet durch Göttin Minerva und überbracht durch Gott Merkur, mit dem Rokoko-Schloss im Bildhintergrund. Das zweite Wandbild zeigt Franz Laktanz Graf von Firmian mit Familie. Beide Wandgemälde stammen von [[Andreas Rensi]], etwa 1740.
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: Das eine Wandbild zeigt die Übergabe des Fideikommiss von Fürsterzbischof Leopold Anton Freiherr von Firmian an seinen Neffen Franz Laktanz Graf von Firmian, mit unterzeichnet durch Göttin Minerva und überbracht durch Gott Merkur, mit dem Rokoko-Schloss im Bildhintergrund. Das zweite Wandbild zeigt Franz Laktanz Graf von Firmian mit Familie. Beide Wandgemälde stammen von [[Andreas Rensi]] (um 1740).
: Links und rechts der Bilder befinden sich edle Stuckmedaillons in weiß, die die vier Elemente (Wasser, Erde, Feuer, Luft) darstellen. In den Ecken zu sehen sind vier farbige Stuckmedaillons, die die vier Künste (Musik, Dichtung, Malerei und Baukunst) darstellen. Die Stuckarbeiten wurden von Johann Kleber gefertigt.
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: Links und rechts der Bilder befinden sich Stuckmedaillons in Weiß, die die vier Elemente (Erde, Wasser, Luft und Feuer) darstellen. In den Ecken sind vier farbige Stuckmedaillons zu erkennen, die die vier Künste (Musik, Dichtung, Malerei und Baukunst) repräsentieren. Die Stuckarbeiten wurden von Johann Kleber gefertigt.
 
* Max Reinhardt Bibliothek
 
* Max Reinhardt Bibliothek
: Die große Bibliothek von Max Reinhardt mit 96 m² ist ein verkleinerter Nachbau der Schweizer Klosterbibliothek St. Gallen, entstanden um [[1927]] <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19270822&query=%22Reinhardt%22+%22Leopoldskron%22+%22Bibliothek%22&ref=anno-search&seite=3 anno.onb.ac.at/Salzburger Wacht, 22. August 1927, Seite 3, Reinhardts Bibliothek]</ref>. Sie beherbergt etwa 20.000 Bücher. Über eine verborgene Büchertür und ein Wendeltreppe gelangt man auf die Balustrade der Bibliothek, sowie weiter direkt in Reinhardts Schlafzimmer. Der nachträgliche Einbau der Wendeltreppe war ein spontane Aktion, nachdem Reinhardts Sekretarin [[1930]] in einer Zeitung ein Inserat gelesen hatte. <ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19301004&query=%22Wendeltreppe%22+%22verkaufe%22&ref=anno-search&seite=15 anno.onb.ac.at Inserat/Wendeltreppe (?)]</ref>
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: Die große Bibliothek von Max Reinhardt mit 96 m² ist ein verkleinerter Nachbau der Schweizer Klosterbibliothek St. Gallen, entstanden um [[1927]] <ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19270822&query=%22Reinhardt%22+%22Leopoldskron%22+%22Bibliothek%22&ref=anno-search&seite=3 anno.onb.ac.at/Salzburger Wacht, 22. August 1927, Seite 3, Reinhardts Bibliothek]</ref>. Sie beherbergt etwa 20&nbsp;000 Bücher. Über eine verborgene Büchertür und ein Wendeltreppe gelangt man auf die Balustrade der Bibliothek, sowie weiter direkt in Reinhardts Schlafzimmer.  
 
* Büro Max Reinhardt
 
* Büro Max Reinhardt
 
: Das Büro des Theater-Intendanten Max Reinhardt ist original erhalten.
 
: Das Büro des Theater-Intendanten Max Reinhardt ist original erhalten.
 
* Chinesisches Zimmer
 
* Chinesisches Zimmer
: Das Chinesische Zimmer mit 67 m² wurde von Max Reinhardt nach historischen Vorbildern eingerichtet. Die großformatigen Bilder wurden von Bühnenkulissenmalern eigens angefertigt. An einigen Stellen sind Löcher in den Bildern erhalten, die durch eine amerikanische [[Bomben auf Salzburg|Fliegerbombe]], die im Schlosspark einschlug, verursacht wurden.
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: Das Chinesische Zimmer mit 67 m² wurde von Max Reinhardt nach historischen Vorbildern eingerichtet. Die großformatigen Bilder wurden von Kulissenmalern angefertigt. An einigen Stellen sind die Bilder löchrig durch Splitter, die von einschlagenden [[Bomben auf Salzburg|Fliegerbomben]] herrühren.
 
* McGowan Zimmer
 
* McGowan Zimmer
 
: Dieses Zimmer mit 67 m² wurde von Max Reinhardt neu möbliert.
 
: Dieses Zimmer mit 67 m² wurde von Max Reinhardt neu möbliert.
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: die Parker Halle hat eine Fläche von 163 m² und eine breite Fensterfront mit Blick auf den Leopoldskroner Weiher. Hier befand sich bis um 1830 ein Teil der Gemäldesammlung von Franz Laktanz Graf von Firmian, besondere die Sammlung von Portraits, darunter Werke von Rembrand, Tizian, Rubens und Poussin. Der größere Teil der Gemälde war im Dachgeschoß zu bewundern.   
 
: die Parker Halle hat eine Fläche von 163 m² und eine breite Fensterfront mit Blick auf den Leopoldskroner Weiher. Hier befand sich bis um 1830 ein Teil der Gemäldesammlung von Franz Laktanz Graf von Firmian, besondere die Sammlung von Portraits, darunter Werke von Rembrand, Tizian, Rubens und Poussin. Der größere Teil der Gemälde war im Dachgeschoß zu bewundern.   
 
* Robison Galerie
 
* Robison Galerie
: ein geschichtsträchtiger Konferenzraum mit Aussicht auf die [[Festung Hohensalzburg]].
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: ein Konferenzraum mit Aussicht auf die [[Festung Hohensalzburg]].
* Seminarraum 1 - 3
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* Seminarraum 1–3
 
3. Obergeschoss
 
3. Obergeschoss
 
* Suiten
 
* Suiten
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=== Meierhof ===
 
=== Meierhof ===
Vor [[1763]] wurde der [[Meierhof von Schloss Leopoldskron |Meierhof]] von Schloss Leopoldskron erbaut. [[1973]] kam der benachbarte Meierhof wieder zum Besitz hinzu. Anfang [[2014]] wurden 50 Zimmer im Meierhof unter Berücksichtigung des historischen Charakters vollständig renoviert und werden als [[Hotel Schloss Leopoldskron]] touristisch vermarktet.  
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:''Hauptartikel  [[Meierhof von Schloss Leopoldskron]]
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Vor [[1763]] wurde der Meierhof in der heutigen Form erbaut, zuvor stand hier das Rädlgut. [[1973]] kam er wieder zum Besitz hinzu. Anfang [[2014]] wurden 50 Zimmer im Meierhof unter Berücksichtigung des historischen Charakters vollständig renoviert und werden als [[Hotel Schloss Leopoldskron]] touristisch vermarktet.  
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Vor dem Meierhof, am Ufer des Leopoldskroner Weihers, stand lange Zeit der weiße [[Original Sound of Music Tour|Pavillon]] aus dem [[The Sound of Music (Film)]]. Aufgrund des starken Besichtigungstourismus wurde der Pavillon in den [[Schlosspark Hellbrunn]] gebracht. Zurückgeblieben ist ein Paar ''borghesischer Fechter''<ref> Borghese, Villa, in Rom; Bezeichnung der berühmten Statue eines wahrscheinlich gegen einen Reiter ankämpfenden Kriegers, Quelle [http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=102518 www.retrobibliothek.de] → Meyers Konversationslexikon</ref>, wahrscheinlich je eine Replik der im [[Mirabellgarten]] befindlichen zwei Skulpturen.
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Vor dem Meierhof, am Ufer des Leopoldskroner Weihers, stand lange Zeit der weiße [[Original Sound of Music Tour|Pavillon]] aus dem [[The Sound of Music (Film)]]. Aufgrund des starken Besichtigungstourismus wurde der Pavillon in den [[Schlosspark Hellbrunn]] gebracht. Teil der Gartengestaltung sind neben verschiedenen anderen Figurens ein Paar ''borghesischer Fechter''<ref> Borghese, Villa, in Rom; Bezeichnung der berühmten Statue eines wahrscheinlich gegen einen Reiter ankämpfenden Kriegers, Quelle [http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=102518 www.retrobibliothek.de] → Meyers Konversationslexikon</ref>.
    
=== Schlosspark ===
 
=== Schlosspark ===
* ''Hauptartikel: [[Schlosspark Leopoldskron]]  
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* ''Hauptartikel [[Schlosspark Leopoldskron]]  
 
Die Erhaltung der besonderen Umgebung bedarf besonderer Pflege und regelmäßiger Renovierungen. [[2012]] wurde ein elfjähriges Restaurationsprojekt im Schlosspark fertiggestellt. Neben etwa ein Dutzend Skulpturen wurde auch Max Reinhardts versunkenes Gartentheater in kleinen Teilen wieder hergestellt.
 
Die Erhaltung der besonderen Umgebung bedarf besonderer Pflege und regelmäßiger Renovierungen. [[2012]] wurde ein elfjähriges Restaurationsprojekt im Schlosspark fertiggestellt. Neben etwa ein Dutzend Skulpturen wurde auch Max Reinhardts versunkenes Gartentheater in kleinen Teilen wieder hergestellt.
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{{Commonscat|Schloss Leopoldskron}}
 
{{Commonscat|Schloss Leopoldskron}}
 
== Literatur ==
 
== Literatur ==
* ''Die Akte Leopoldskron. Max Reinhardt – Das Schloss – Arisierung & Restitution'', [[Verlag Anton Pustet]] 2011, ISBN 978-3-7025-0509-7.
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* [[Johannes Hofinger|Hofinger, Johannes]]: "Die Akte Leopoldskron. Max Reinhardt – Das Schloss – Arisierung &amp; Restitution", [[Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg]], Band 55 [[Verlag Anton Pustet]] 2011, ISBN 978-3-7025-0509-7.
* ''Herrin auf Schloss Leopoldskron''. In: Martha Schad: ''Hitlers Spionin''. Das Leben der Stephanie von Hohenlohe, München 2002, S. 104-118, ISBN 3-453-21165-0.
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* "Herrin auf Schloss Leopoldskron". In: Martha Schad: "Hitlers Spionin". Das Leben der Stephanie von Hohenlohe, München 2002, S. 104-118, ISBN 3-453-21165-0.
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== Weblink ==
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== Weblinks ==
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* [https://www.wiederunterwegs.com/schloss-leopoldskron/ www.wiederunterwegs.com], 26. Juli 2023: "Schloss Leopoldskron: Von Max Reinhardt zum Schlosshotel", ein Beitrag mit vielen Bildern
 
* [https://www.schloss-leopoldskron.com/ueber-das-schloss/erzbischof-leopold-von-firmian.html www.schloss-leopoldskron.com]
 
* [https://www.schloss-leopoldskron.com/ueber-das-schloss/erzbischof-leopold-von-firmian.html www.schloss-leopoldskron.com]
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* [http://david.juden.at/kulturzeitschrift/61-65/64-Leo.htm david.juden.at] Artikel in der Kulturzeitschrift David]
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== Weblinks ==
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== Quellen ==
{{homepage|http://www.schloss-leopoldskron.com}}
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{{homepage|https://www.schloss-leopoldskron.com/}}
* [http://david.juden.at/kulturzeitschrift/61-65/64-Leo.htm Artikel in der Kulturzeitschrift David]
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* "[[Salzburger Volksblatt]]", Sonderausgabe anlässlich der 100-Jahr-Feier am [[29. Dezember]] [[1970]]
 
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== Quellen  ==
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* ''[[Salzburger Volksblatt]]'', Sonderausgabe anlässlich der 100-Jahr-Feier am [[29. Dezember]] [[1970]]
   
* Informationsblatt, Tag der offenen Tür, 2017
 
* Informationsblatt, Tag der offenen Tür, 2017
{{homepage|http://www.schloss-leopoldskron.com}}
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* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19180417&query=%22Schloss+Leopoldskron%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 17. April 1918, Seite 3: Besitzerwechsel im 19. Jahrhundert
* [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19180417&query=%22Schloss+Leopoldskron%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 17. April 1918, Seite 3: Besitzerwechsel im 19. Jahrhundert
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==== Einzelnachweise ====
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== Einzelnachweise ==
 
<references/>
 
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{{Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg}}
 
   
 
   
 
{{SORTIERUNG: Leopoldskron, Schloss}}
 
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[[Kategorie:Riedenburg]]
 
[[Kategorie:Riedenburg]]
 
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
[[Kategorie:Kunst]]
   
[[Kategorie:Architektur]]
 
[[Kategorie:Architektur]]
 
[[Kategorie:Denkmalschutz]]
 
[[Kategorie:Denkmalschutz]]

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