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| − | [[Datei:Ziffern im Wald Mario Merz 01 Salzburg Foundation.jpg |thumb|'Ziffern im Wald' von Mario Merz]] | + | [[Datei:Ziffern im Wald 01.jpg|thumb|„Ziffern im Wald“, hier die beleuchteten Ziffern.]] |
| − | [[Datei:Ziffern im Wald Mario Merz 02 Salzburg Foundation.jpg |thumb|'Ziffern im Wald' von Mario Merz]] | + | [[Datei:Ziffern im Wald 02.jpg|thumb|„Ziffern im Wald“, Gesamtansicht.]] |
| | + | [[Datei:Ziffern im Wald 03.jpg|thumb|„Ziffern im Wald“, bei Nacht.]] |
| | "'''Ziffern im Wald'''" ist ein [[Moderne Kunst|Kunstwerk]], das der italienische Künstler [[Mario Merz]] als zweites [[Kunstprojekt Salzburg|Kunstprojekt]] im Auftrag der [[Salzburg Foundation]] für die [[Stadt Salzburg]] geschaffen hat. | | "'''Ziffern im Wald'''" ist ein [[Moderne Kunst|Kunstwerk]], das der italienische Künstler [[Mario Merz]] als zweites [[Kunstprojekt Salzburg|Kunstprojekt]] im Auftrag der [[Salzburg Foundation]] für die [[Stadt Salzburg]] geschaffen hat. |
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| | == Beschreibung == | | == Beschreibung == |
| − | Die "''Ziffern im Wald''" befinden sich am [[Mönchsberg]], unweit von dem [[Museum der Moderne Mönchsberg]] und von dem [[Amalie-Redlich-Turm]], am Fußweg nach [[Mülln]] versteckt hinter Bäumen und Büschen. Es wurde im August [[2003]] aufgestellt und war das letzte Werk des Künstlers, der drei Monate später starb. | + | Die "''Ziffern im Wald''" befinden sich am [[Mönchsberg]], unweit von dem [[Museum der Moderne Mönchsberg]] und von dem [[Amalie-Redlich-Turm]], am Fußweg nach [[Mülln]] versteckt hinter Bäumen und Büschen. Es wurde im August [[2003]] aufgestellt und war das letzte Werk des Künstlers, der drei Monate später starb. Sie sind Teil des ''[[Walk of Modern Art]]''. |
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| | Das Kunstwerk besteht aus zwölf gebogenen Edelstahlrohren, alle matt gebürstet, sieben Meter hoch, auf die der Künstler insgesamt 21 Neon-Zahlen verteilt hat, die Tag und Nacht leuchten. Die “Ziffern im Wald”, so der Titel, greifen das Zahlensystem des [[mittelalter]]lichen Mathematikers Fibonacci auf, der die natürliche Fortpflanzung von Kaninchen mathematisch beschrieb und daraus einen Gradmesser für die Geschwindigkeit sich fortpflanzender Kräfte entwickelte. | | Das Kunstwerk besteht aus zwölf gebogenen Edelstahlrohren, alle matt gebürstet, sieben Meter hoch, auf die der Künstler insgesamt 21 Neon-Zahlen verteilt hat, die Tag und Nacht leuchten. Die “Ziffern im Wald”, so der Titel, greifen das Zahlensystem des [[mittelalter]]lichen Mathematikers Fibonacci auf, der die natürliche Fortpflanzung von Kaninchen mathematisch beschrieb und daraus einen Gradmesser für die Geschwindigkeit sich fortpflanzender Kräfte entwickelte. |
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| | Dann aber erklärte die [[Stadtgemeinde Salzburg|Stadtgemeinde]], sie werde die naturschutzrechtliche Genehmigung für das Kunstwerk "Ziffern im Wald" hinter dem Museum der Moderne auf dem Mönchsberg verlängern. Alexander Würfl, Leiter des Baurechtsamts sagte, dass diese Bewilligung an Auflagen gebunden sein werde, etwa dass - wie bisher - die Ziffern nachts von 22 bis 05 Uhr nicht leuchten dürfen. Zudem würden die Anregungen der Landesumweltanwaltschaft wie verringerte Lichtintensität in den Bescheid aufgenommen. Nun also obliegt es dem Eigentümer des Kunstwerks, also der Stiftung Würth, es an der bisherigen Stelle zu lassen oder es nach der Restaurierung woanders aufzustellen. | | Dann aber erklärte die [[Stadtgemeinde Salzburg|Stadtgemeinde]], sie werde die naturschutzrechtliche Genehmigung für das Kunstwerk "Ziffern im Wald" hinter dem Museum der Moderne auf dem Mönchsberg verlängern. Alexander Würfl, Leiter des Baurechtsamts sagte, dass diese Bewilligung an Auflagen gebunden sein werde, etwa dass - wie bisher - die Ziffern nachts von 22 bis 05 Uhr nicht leuchten dürfen. Zudem würden die Anregungen der Landesumweltanwaltschaft wie verringerte Lichtintensität in den Bescheid aufgenommen. Nun also obliegt es dem Eigentümer des Kunstwerks, also der Stiftung Würth, es an der bisherigen Stelle zu lassen oder es nach der Restaurierung woanders aufzustellen. |
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| − | Alexander Würfl könne sich gut erinnern, mit welcher Begeisterung der Künstler Mario Merz genau diese Stelle ausgesucht habe. Die zuvor dort gestandene alte Hütte sei für das Kunstwerk entfernt worden. Wegen dieser Bedeutung des Standorts von Mario Merz' letztem Werk "''sollte es genau dort bleiben können, wo es ist''", beteuert Alexander Würfl. | + | Alexander Würfl könne sich gut erinnern, mit welcher Begeisterung der Künstler Mario Merz genau diese Stelle ausgesucht habe. Die zuvor dort gestandene alte Hütte sei für das Kunstwerk entfernt worden. Wegen dieser Bedeutung des Standorts von Mario Merz' letztem Werk "''sollte es genau dort bleiben können, wo es ist''", so Alexander Würfl. |
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