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[[1950]] stirbt seine Mutter. Bernhard selbst verbringt lange Zeit im Sanatorium Grafenhof (''Die Kälte. Eine Isolation'', 1981). Nach seiner Rückkehr aus der Lungenheilstätte beginnt er [[1952]] ein Studium am [[Mozarteum]], das er 1957 abschließt. Nebenbei arbeitet er auf Vermittlung Zuckmayers als freier Mitarbeiter für die [[SPÖ]]-[[Salzburger Tageszeitungen|Tageszeitung]] [[Demokratisches Volksblatt]], dessen Chefredakteur [[Josef Kaut]] später auch Präsident der [[Salzburger Festspiele]] und ein Förderer Bernhards wurde. Sein Lehrmeister in der Redaktion war der spätere Bildungsminister [[Herbert Moritz]].
 
[[1950]] stirbt seine Mutter. Bernhard selbst verbringt lange Zeit im Sanatorium Grafenhof (''Die Kälte. Eine Isolation'', 1981). Nach seiner Rückkehr aus der Lungenheilstätte beginnt er [[1952]] ein Studium am [[Mozarteum]], das er 1957 abschließt. Nebenbei arbeitet er auf Vermittlung Zuckmayers als freier Mitarbeiter für die [[SPÖ]]-[[Salzburger Tageszeitungen|Tageszeitung]] [[Demokratisches Volksblatt]], dessen Chefredakteur [[Josef Kaut]] später auch Präsident der [[Salzburger Festspiele]] und ein Förderer Bernhards wurde. Sein Lehrmeister in der Redaktion war der spätere Bildungsminister [[Herbert Moritz]].
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Ab [[1957]] lebt Thomas Bernhard als freier Schriftsteller zum Teil im Ausland und übersiedelt [[1965]] auf einen Bauernhof in Ohlsdorf bei Gmunden.  
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Ab [[1957]] lebt Thomas Bernhard als freier Schriftsteller zum Teil im Ausland und übersiedelt [[1965]] auf einen [[Bauernhof]] in Ohlsdorf bei Gmunden.  
    
Thomas Bernhards Beziehung zu Salzburg und den Salzburgern hat sich im Laufe seines Lebens stark gewandelt. Während er von seiner Zeit im Flachgau gemeinsam mit Großvater Johannes Freumbichler schreibt, es sei das Paradies seiner Kindheit gewesen, kommt das Salzburg nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wegen seiner engen Kleinbürgermentalität als ''Todesmuseum'' schlecht weg. Was sich mit Abstand als "Hassliebe" deuten lässt, führte zu Bernhards Lebzeiten zu Betroffenheit und Ablehnung in seiner Heimatstadt.
 
Thomas Bernhards Beziehung zu Salzburg und den Salzburgern hat sich im Laufe seines Lebens stark gewandelt. Während er von seiner Zeit im Flachgau gemeinsam mit Großvater Johannes Freumbichler schreibt, es sei das Paradies seiner Kindheit gewesen, kommt das Salzburg nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wegen seiner engen Kleinbürgermentalität als ''Todesmuseum'' schlecht weg. Was sich mit Abstand als "Hassliebe" deuten lässt, führte zu Bernhards Lebzeiten zu Betroffenheit und Ablehnung in seiner Heimatstadt.

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