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| − | [[Bild:Roswitha Stadlober.jpg|thumb|Roswitha Stadlober]]'''Roswitha Stadlober''' (* [[19. Juni]] [[1963]] in [[Radstadt]], [[Pongau]] als Roswitha Steiner), war eine der besten [[Liste erfolgreicher Salzburger Skirennläufer|Slalomläuferinnen]] der [[1980er]] Jahre, die für den [[SC Radstadt]] startete. Sie ist seit [[1990]] mit dem ehemaligen Weltklasse-Langläufer [[Alois Stadlober]] verheiratet. | + | [[Bild:Roswitha Stadlober.jpg|thumb|Roswitha Stadlober]]'''Roswitha Stadlober''', geborene Steiner (* [[19. Juni]] [[1963]] in [[Radstadt]] im [[Pongau]]), war eine der besten [[Liste erfolgreicher Salzburger Skirennläufer|Slalomläuferinnen]] der [[1980er]] Jahre und [[Landtagsabgeordnete|Abgeordnete]] zum [[Salzburger Landtag]]. |
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| − | ==Karriere== | + | == Leben == |
| − | Roswitha Steiners Weltcup-Karriere begann [[1980]] beim Saisonfinale in [[Saalbach-Hinterglemm]], als sie mit Rang 13 im Riesentorlauf ihre ersten Punkte holte. Drei Jahre später holte sie ebenfalls zum Saisonende in Waterville Valley am [[8. März]] [[1983]] ihren ersten Slalom-Sieg, gleichbedeutend mit ihren ersten Podiumsplatz. [[1984]] reichten zwei Siege zu Platz zwei im Slalom-Gesamtweltcup, ein Jahr später folgten vier Siege und der Gewinn des Weltcups, ein Kunststück, das ihr 1988 mit einem Sieg am [[6. März]] [[1988]] - ihrem letzten Sieg im letzten Rennen - noch einmal gelang. | + | Roswitha Steiner besuchte die [[Volksschule Radstadt|Volks-]] und [[Hauptschule Radstadt|Hauptschule]] in [[Radstadt]], sowie die Schihandelsschule in [[Schladming]], [[Steiermark]]. Nach ihrer Karriere als Skifahrerin war sie von [[1988]] bis [[1991]] Bankangestellte. Seit ihrer Heirat mit dem ehemaligen Weltklasse-[[Langlaufen|Langläufer]] [[Alois Stadlober]] spielt die Familie die zentrale Rolle in ihrem Leben. Inzwischen haben sie zwei Kinder: [[Luis Stadlober|Luis]] (* [[1991]]) und [[Teresa Stadlober|Teresa]] (* [[1993]]). Nach acht Jahren als Hausfrau war Roswitha Stadlober vom [[27. April]] [[1999]] bis zum [[27. April]] [[2004]] Abgeordnete zum [[Salzburger Landtag]], wo sie dieselbe Zielstrebigkeit, die sie während ihrer sportlichen Laufbahn auszeichnete, auch als Sportsprecherin der [[ÖVP]] an den Tag legte. Ihr wichtiges Anliegen war es damals, die Kinder zur Bewegung zu motivieren. |
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| − | ==Großereignisse==
| + | Aktuell engagiert sich die passionierte Marathonläuferin - mit ihrer Topzeit von 2:55 Stunden zählt sie zur österreichischen Elite in dieser Disziplin - in anderer Form für den Sport. Seit [[2006]] kümmert sie sich als Geschäftsführerin des AMS-Projektes ''KA.DA'' (Karriere danach) um die Laufbahnberatung aktiver Sportler und um die Integration von ehemaligen Sportlern in den Arbeitsprozess. |
| − | Bei Olympia in Sarajewo, damals [[Jugoslawien]], 1984 und Calgary, Kanada, 1988 zweimal undankbare Vierte, holte Roswitha Stadlober bei der WM in Crans Montana am [[7. Februar]] [[1987]] die Silbermedaille. Dass sie damals im ersten Durchgang die Konkurrenz mit 1,33 Sekunden Vorsprung deklassiert hatte und sie sich nach einem verbremsten zweiten Lauf noch der Schweizerin Erika Hess geschlagen geben musste, lässt im nachhinein kein negatives Gefühl mehr aufkommen.
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| − | ==Leben== | + | == Sportliche Karriere == |
| − | Eine zentrale Rolle spielt für die 44-Jährige die Familie. 1990 heiratete die damalige Bankangestellte den Weltklasseathleten [[Alois Stadlober]], der neun Jahre später bei der WM in der Ramsau als Mitglied der Langlauf-Goldstaffel ein glänzendes Kapitel der heimischen Sportgeschichte schreiben sollte. [[1991]] wurde Sohn [[Luis Stadlober|Luis]] und [[1993]] Tochter [[Teresa Stadlober|Teresa]] geboren. Jene Zielstrebigkeit, die sie während ihrer sportlichen Laufbahn auszeichnete, legte Roswitha Stadlober in den Jahren [[1999]] bis [[2004]] auch als Sportsprecherin der [[ÖVP]] im [[Salzburger Landtag]] an den Tag. Ihr wichtiges Anliegen war es damals, die Kinder zur Bewegung zu motivieren.
| + | Roswitha Steiner startete für den [[SC Radstadt]]. Ihre Weltcup-Karriere begann [[1980]] beim Saisonfinale in [[Saalbach-Hinterglemm]], als sie mit Rang 13 im Riesentorlauf ihre ersten Punkte holte. Drei Jahre später holte sie ebenfalls zum Saisonende in Waterville Valley am [[8. März]] [[1983]] ihren ersten Slalom-Sieg, gleichbedeutend mit ihren ersten Podiumsplatz. [[1984]] reichten zwei Siege zu Platz zwei im Slalom-Gesamtweltcup, zwei Jahre später folgten vier Siege und der Gewinn des Slalom-Gesamtweltcups, ein Kunststück, das ihr 1988 mit einem Sieg am [[6. März]] [[1988]] - ihrem letzten Sieg im letzten Rennen - noch einmal gelang. |
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| − | Aktuell engagiert sich die passionierte Marathonläuferin - mit ihrer Topzeit von 2:55 Stunden zählt sie zur österreichischen Elite in dieser Disziplin - in anderer Form für den Sport. Sie kümmert sich als Geschäftsführerin des AMS-Projektes KADA (Karriere danach) um die Laufbahnberatung aktiver Sportler und um die Integration von ehemaligen Sportlern in den Arbeitsprozess.
| + | Bei den Olympischen Spielen [[1984]] in Sarajewo, damals [[Jugoslawien]], und [[1988]] in Calgary, [[Kanada]], belegte sie zweimal den undankbaren vierten Platz. Bei der WM in Crans Montana am [[7. Februar]] [[1987]] holte Roswitha Stadlober die Silbermedaille. Dass sie damals im ersten Durchgang die Konkurrenz mit 1,33 Sekunden Vorsprung deklassiert hatte und sie sich nach einem verbremsten zweiten Lauf noch der Schweizerin Erika Hess geschlagen geben musste, lässt im nachhinein kein negatives Gefühl mehr aufkommen. |
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| − | ==Statistik== | + | == Statistik == |
| − | ===Podestplätze im Weltcup=== | + | === Podestplätze im Weltcup === |
| | {| style='border: 1px solid #7FA7CF; background-color: #7FA7CF;' cellspacing='0' cellpadding='0' width='600' | | {| style='border: 1px solid #7FA7CF; background-color: #7FA7CF;' cellspacing='0' cellpadding='0' width='600' |
| | |- style='background-color:#EFEFEF'bgcolor="#EFEFEF" | | |- style='background-color:#EFEFEF'bgcolor="#EFEFEF" |
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| − | ==Ehrungen== | + | == Ehrungen == |
| − | Roswitha Steiner wurde 1984 und 1985 als Salzburgs [[Sportlerin des Jahres]] ausgezeichnet. | + | Roswitha Steiner wurde [[1984]] und [[1985]] als Salzburgs [[Sportlerin des Jahres]] ausgezeichnet. |
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| − | Ausserdem war sie Österreichs Sportlerin des Jahres 1986.
| + | Österreichs Sportlerin des Jahres war sie [[1986]]. |
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| − | ==Quelle== | + | [[1999]] wurde ihr das Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen, [[2005]] das [[Goldenes Verdienstzeichen des Landes Salzburg|Goldene Verdienstzeichen des Landes Salzburg]]. |
| − | *Salzburger Nachrichten | + | |
| − | *FIS Homepage | + | == Quelle == |
| | + | * [[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: ''Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart.'' Wien – Köln – Weimar (Verlag Böhlau) 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der [[Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek]], [http://books.google.at/books?id=aSi3wcMZ414C&printsec=frontcover Band 32.] S. 220 |
| | + | * Salzburger Nachrichten |
| | + | * FIS Homepage |
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| | {{SORTIERUNG:Stadlober, Roswitha}} | | {{SORTIERUNG:Stadlober, Roswitha}} |
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| | [[Kategorie:Olympiateilnehmer]] | | [[Kategorie:Olympiateilnehmer]] |
| | [[Kategorie:Person (Politik)]] | | [[Kategorie:Person (Politik)]] |
| | + | [[Kategorie:Landtagsabgeordneter]] |
| | [[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]] | | [[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]] |
| | [[Kategorie:Radstadt]] | | [[Kategorie:Radstadt]] |
| | [[Kategorie:Pongau]] | | [[Kategorie:Pongau]] |