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| | [[Hofrat]] Dr. phil. '''Karl Schnizer''' (* [[7. Jänner]] [[1879]] in [[Salzburg]]; † [[23. Jänner]] [[1951]] ebenda) war [[Landtagsabgeordneter]] sowie [[Geschichte des Benediktiner-, Staats- und Akademischen Gymnasiums#Direktoren|Direktor]] des (nachmaligen) [[Akademisches Gymnasium Salzburg|Akademischen Gymnasiums Salzburg]]. | | [[Hofrat]] Dr. phil. '''Karl Schnizer''' (* [[7. Jänner]] [[1879]] in [[Salzburg]]; † [[23. Jänner]] [[1951]] ebenda) war [[Landtagsabgeordneter]] sowie [[Geschichte des Benediktiner-, Staats- und Akademischen Gymnasiums#Direktoren|Direktor]] des (nachmaligen) [[Akademisches Gymnasium Salzburg|Akademischen Gymnasiums Salzburg]]. |
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| − | ==Leben== | + | == Leben == |
| | Schnizer besuchte die [[Volksschule]] und das Untergymnasium und legte im Jahr [[1897]] an der [[Reich#k._k.|<!---->k. k.]] [[Lehrerbildungsanstalt|Staatslehrerbildungsanstalt]] in Salzburg die Matura ab. | | Schnizer besuchte die [[Volksschule]] und das Untergymnasium und legte im Jahr [[1897]] an der [[Reich#k._k.|<!---->k. k.]] [[Lehrerbildungsanstalt|Staatslehrerbildungsanstalt]] in Salzburg die Matura ab. |
| − | Dann unterrichtete er von 1897 bis [[1905]] an verschiedenen Volksschulen des [[Bundesland Salzburg|Landes Salzburg]]. Nachdem er im Jahr 1905 die Lehrberechtigung für Bürgerschulen erworben hatte, war er von 1905 bis [[1910]] [[Bürgerschule Salzburg|Bürgerschullehrer in Salzburg]]. Außerdem studierte er von 1905 bis 1909 Physik und Mathematik an der Universität Wien, von 1910 bis [[1914]] Physik, Mathematik und Germanistik an der Universität Innsbruck; er legte, nachdem er von 1914 bis [[1916]] Kriegsdienst im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] geleistet hatte, im Jahr 1916 die Lehramtsprüfung aus Mathematik und Physik ab und wurde in demselben Jahr zum Doktor der Philosophie promoviert. [[1918]] war er Lehrer an der Infanteriekadettenschule in Innsbruck. Am [[25. Mai]] [[1918]] wurde er [[Bezirksschulrat für Zell am See|Bezirksschulinspektor]] in [[Zell am See]]. Von [[1924]] bis [[1928]] unterrichtete er am [[Privatgymnasium St. Ursula|Mädchengymnasium]] der [[Ursulinen]] in Salzburg, von 1928 bis [[1934]] an der [[Realschule Salzburg|Bundesrealschule Salzburg]]. 1934 zum Direktor des [[Geschichte des Benediktiner-, Staats- und Akademischen Gymnasiums|Staatsgymnasiums Salzburg]] ernannt, wurde er im Jahr [[1938]] nach dem [[Anschluss]] aus dem Schuldienst entlassen und pensioniert. Nach [[Zweiter Weltkrieg|Kriegs]]<u></u>ende wurde er im Jahr [[1945]] wieder eingesetzt und leitete die Schule noch bis [[1947]].<ref>[http://www.akadgym.salzburg.at/download/Geschichte_der_Schule.pdf Akademisches Gymnasium Salzburg: Schulgeschichte.]</ref> [[1948]] ging er in Pension. | + | Dann unterrichtete er von 1897 bis [[1905]] an verschiedenen Volksschulen des [[Bundesland Salzburg|Landes Salzburg]]. [[1899]] legte er seine Lehrbefähigungsprüfung für Volksschulen, [[1905]] für Bürgerschulen ab und war von 1905 bis [[1910]] [[Bürgerschule Salzburg|Bürgerschullehrer in Salzburg]]. Außerdem studierte er von 1905 bis 1909 Physik und Mathematik an der Universität Wien, von 1910 bis [[1914]] Physik, Mathematik und Germanistik an der Universität Innsbruck; er legte, nachdem er von 1914 bis [[1916]] Kriegsdienst im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] geleistet hatte, im Jahr 1916 die Lehramtsprüfung für Mathematik und Physik ab und wurde in demselben Jahr zum Doktor der Philosophie promoviert. [[1918]] war er Lehrer an der Infanteriekadettenschule in Innsbruck. Am [[25. Mai]] [[1918]] wurde er [[Bezirksschulrat für Zell am See|Bezirksschulinspektor]] in [[Zell am See]]. Von [[1924]] bis 1928 unterrichtete er am [[Privatgymnasium St. Ursula|Mädchengymnasium]] der [[Ursulinen]] in Salzburg, von [[1928]] bis 1934 an der [[Realschule Salzburg|Bundesrealschule Salzburg]]. [[1934]] zum Direktor des [[Geschichte des Benediktiner-, Staats- und Akademischen Gymnasiums|Staatsgymnasiums Salzburg]] ernannt, wurde er im Jahr [[1938]] nach dem [[Anschluss]] aus dem Schuldienst entlassen und pensioniert. Nach [[Zweiter Weltkrieg|Kriegs]]<u></u>ende wurde er im Jahr [[1945]] wieder eingesetzt und leitete die Schule noch bis zu seiner Pensionierung [[1948]]. |
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| − | Von 1919 bis 1922 war Schnizer, damals Bezirksschulinspektor für [[Pinzgau|Zell am See]], [[CS|christlichsozialer]] Abgeordneter zum [[Salzburger Landtag]].<ref>[http://www.salzburg.gv.at/abgeordneten__alphabetisch_.pdf Land Salzburg: ''Die Abgeordneten (Seit 1918, alphabetisch).]</ref>
| + | Vom [[23. April]] [[1919]] bis zum [[3. Mai]] [[1922]] war Schnizer, damals Bezirksschulinspektor für [[Pinzgau|Zell am See]], [[CS|christlichsozialer]] Abgeordneter zum [[Salzburger Landtag]]. |
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| | Karl Schnizer war verheiratet mit Hermine, der Tochter von [[Anton Behacker]].<!-- sein Sohn Wolfgang maturierte 1946,--> Sein Sohn<ref>Eigene Kenntnis des Artikelverfassers [[Benutzer:Karl Irresberger|Karl Irresberger]].</ref> [[Helmut Schnizer|Helmut]] (* 1929; † 2011) war Universitätsprofessor und langjähriger Leiter des Instituts für Kirchenrecht der Universität Graz.<ref>[[Wikipedia]]-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Schnizer „Helmut Schnizer“.]</ref>, Sein Sohn [[Bernhard Schnizer]] ist emeritierter Universitätsprofessor und Direktor des Instituts für Theoretische Physik an der Universität Graz. | | Karl Schnizer war verheiratet mit Hermine, der Tochter von [[Anton Behacker]].<!-- sein Sohn Wolfgang maturierte 1946,--> Sein Sohn<ref>Eigene Kenntnis des Artikelverfassers [[Benutzer:Karl Irresberger|Karl Irresberger]].</ref> [[Helmut Schnizer|Helmut]] (* 1929; † 2011) war Universitätsprofessor und langjähriger Leiter des Instituts für Kirchenrecht der Universität Graz.<ref>[[Wikipedia]]-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Schnizer „Helmut Schnizer“.]</ref>, Sein Sohn [[Bernhard Schnizer]] ist emeritierter Universitätsprofessor und Direktor des Instituts für Theoretische Physik an der Universität Graz. |
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| − | ==Quellen== | + | == Quellen == |
| | *[[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: ''Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart.'' Wien (Verlag Böhlau) 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der [[Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek]], Band 32. ISBN 978-3-205-77680-2. S. 208 f. | | *[[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: ''Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart.'' Wien (Verlag Böhlau) 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der [[Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek]], Band 32. ISBN 978-3-205-77680-2. S. 208 f. |
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