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Kraftwerk Schwarzach (Seite wurde neu angelegt)

Das '''Kraftwerk Schwarzach''' erstreckt sich mit seinen technischen Anlagen auf die Gemeinden [[Taxenbach]], [[Lend]], [[St. Veit]] und [[Schwarzach]] und liefert nach Sanierung und Wiederinbetriebnahme Strom für 15.000 Haushalte.

==Generalsanierung==
Das 50 Jahre alte Kraftwerk Schwarzach wird derzeit generalsaniert, wofür der Verbund ca. 14 Millionen Euro investiert. Die Sanierungsarbeiten laufen seit [[29. März]] [[2010]]. Die zwei wichtigsten Baustellen sind das 1,8 Miliionen Kubikmeter fassende Ausgleichsspeicherbecken und der 600 m lange Druckschacht.

=====Speicherbecken=====
Im 35 m tiefen Speicherbecken in Oberuntersberg, Gemeinde St. Veit, wird derzeit der alte Asphaltbelag abgefräst und mit einem neuen Belag aus Spritzbeton und einer Spezialmischung wasserbaudichten Asphalts versehen. Die Arbeiten erfordern entsprechende Fachkenntnisse, spezielle Maschinen und Seilsicherung. Es fällt allein bei dieser Beckensanierung 12.000Kubikmeter Geschiebematerial an, das entsorgt werden muss. Das Speicherbecken dient zum Ausgleich der für den Betrieb des Kraftwerkes benötigten Wassermengen. Im Sommer, wenn hohe Wasserführung der [[Salzach]] den Durchflussbetrieb im Kraftwerk ermöglicht, ist der Speicher oft fast leer. Im Winter ist er eher voll, um den Beckeninhalt bei Niedrigwasser des Flusses in Stromspitzenzeiten zur Stromerzeugung einsetzen zu können.

=====Druckschacht=====
Der zweite große Sanierungseinsatz betrifft den 600 m langen Druckschacht. An den im Schacht verlegten Rohren wird auf 20.000 Quadratmetern ein neuer Korrosionsschutz aufgebracht.

=====“Rechengut“=====
Das Kraftwerk Schwarzach, das mittels eines 17 km langen Triebwasserstollen ab der Wehranlage Högmoos in der Gemeinde Taxenbach gespeist wird, ist mit dem Problem konfrontiert, dass jährlich 400 Tonnen „Rechengut“ – neben Treibholz ist das Müll, der sich in den Rechen der Wehranlagen ansammelt – anfallen, darunter befinden sich immer mehr Kühlschränke und Autoreifen, die illegal entsorgt werden.

==Quellen==
Salzburger Nachrichten, Samstag, 24. April 2010, Lokalteil, S. 10 - 11

[[Kategorie:Energie]]
{{Kategorie:Wirtschaft]]
[[Kategorie:Pongau]]
[[Kategorie:Pinzgau]]
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