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==Salzburgbezug==
 
==Salzburgbezug==
Zur wirtschaftlichen Abwicklung der im [[Goldbergbau]] erforderlichen Organisation von Abbau und Betriebsmitteln wurde die Lender Handelsgesellschaft von [[1569]] gegründet. Sie betrieb eine eigene Schmelzhütte in Bleiberg in [[Kärnten]]. Aber schon in den 1540er-Jahren besaßen die Weitmoser, eine der drei Salzburger [[Großgewerkenfamilien]] des [[16. Jahrhundert]] in Bleiberg einige Grubenanteile. Es ist daher anzunehmen, dass mit der Gründung der Handelsgesellschaft auch die Bleigruben der Gewerken in die Verfügungsgewalt der Lender Gesellschaft übergegangen sind. Das chemisch gebundene Gold wurde nach weitestgehender mechanischer Aufbereitung der Erze dem Schmelzverfahren unterzogen. "Zur Erleichterung des Schmelzvorganges wurde den Erzen Blei (Frischblei) zugesetzt, das sich mit dem göldischen Silber anreicherte." Da das damals in Kärnten gewonnene Blei größtenteils nach Ungarn und Italien ausgeführt wurde, litten die Gewerken im Goldbergbau unter Bleimangel. Es ist daher anzunehmen, dass sich die Weitmoser, eine der drei Salzburger [[Großgewerkenfamilien]], eigene Grubenanteile sicherten, um dieser Beeinträchtigung der Goldgewinnung vorzubeugen.
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Zur wirtschaftlichen Abwicklung der im [[Goldbergbau]] erforderlichen Organisation von Abbau und Betriebsmitteln wurde die Lender Handelsgesellschaft von [[1569]] gegründet. Sie betrieb eine eigene Schmelzhütte in Bleiberg in [[Kärnten]]. Aber schon in den 1540er-Jahren besaßen die Weitmoser, eine der drei Salzburger [[Großgewerkenfamilien]] des [[16. Jahrhundert]] in Bleiberg einige Grubenanteile. Es ist daher anzunehmen, dass mit der Gründung der Handelsgesellschaft auch die Bleigruben der Gewerken in die Verfügungsgewalt der Lender Gesellschaft übergegangen sind. Das chemisch gebundene Gold wurde nach weitestgehender mechanischer Aufbereitung der Erze dem Schmelzverfahren unterzogen. "Zur Erleichterung des Schmelzvorganges wurde den Erzen Blei (Frischblei) zugesetzt, das sich mit dem göldischen Silber anreicherte." Da das damals in Kärnten gewonnene Blei größtenteils nach Ungarn und Italien ausgeführt wurde, litten die Gewerken im Goldbergbau unter Bleimangel. Es ist daher anzunehmen, dass sich die vermögenden Weitmoser eigene Grubenanteile sicherten, um dieser Beeinträchtigung ihrer Goldgewinnung vorzubeugen.
    
==Quellen==
 
==Quellen==
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