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| | ==Vereinsgeschichte == | | ==Vereinsgeschichte == |
| | ===Vorgeschichte und Gründung des 1. Halleiner Sportklubs (1919-1924)=== | | ===Vorgeschichte und Gründung des 1. Halleiner Sportklubs (1919-1924)=== |
| − | Der Fußballsport hielt in Hallein kurz nach dem Ersten Weltkrieg Einzug. Einer seiner eifrigsten Anhänger war der Sparkassenangestellte und spätere Sektionsleiter des HSK, Haimo Rumpler, der bereits während seiner Studienzeit in Graz mit der noch jungen Sportart in Berührung kam. Nachdem in der [[Halleiner Zellulosefabrik]] eine Betriebsmannschaft – die sogenannte "C-Mannschaft" – zusammengestellt wurde und sehr erfolgreich agierte, gab Rumpler den Anstoß zur Gründung eines eigenständigen Fußballvereins. Einen Befürworter und Förderer dieses Vorhabens fand er in dem aus England – dem Mutterland des Fußballs - stammenden damaligen Generaldirektor der [[Halleiner Papierfabrik|Zellulosefabrik]], [[Henry Wall Davis]]. | + | Der Fußballsport hielt in Hallein kurz nach dem Ersten Weltkrieg Einzug. Einer seiner eifrigsten Anhänger war der Sparkassenangestellte und spätere Sektionsleiter des HSK, Haimo Rumpler, der bereits während seiner Studienzeit in Graz mit der noch jungen Sportart in Berührung kam. Nachdem in der [[Halleiner Papierfabrik|Halleiner Zellulosefabrik]] eine Betriebsmannschaft – die sogenannte "C-Mannschaft" – zusammengestellt wurde und sehr erfolgreich agierte, gab Rumpler den Anstoß zur Gründung eines eigenständigen Fußballvereins. Einen Befürworter und Förderer dieses Vorhabens fand er in dem aus England – dem Mutterland des Fußballs - stammenden damaligen Generaldirektor der [[Halleiner Papierfabrik|Zellulosefabrik]], [[Henry Wall Davis]]. |
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| | Im Frühjahr des Jahres [[1922]] reichte der 1. Halleiner SK seine Statuten bei der [[Bezirkshauptmannschaft Hallein|Bezirkshauptmannschaft]] zur Genehmigung ein. Der Gründungsausschuss setzte sich aus den Herren Jaroslaw Hromadka (Obmann), Wilhelm Fallwickl (Obmannstellvertreter), Haimo Rumpler (Sektionsleiter), Josef Schmuck (Kassier), Josef Engelsberger (Schriftführer) und Leopold Rusch (Zeugwart) zusammen. Die erste Kampfmannschaft des neuen Vereins rekrutierte sich aus Spielern der bisherigen C-Mannschaft. Als Vereinsfarben wählten die Gründungsmitglieder die Salzburger Landesfarben Rot und Weiß. | | Im Frühjahr des Jahres [[1922]] reichte der 1. Halleiner SK seine Statuten bei der [[Bezirkshauptmannschaft Hallein|Bezirkshauptmannschaft]] zur Genehmigung ein. Der Gründungsausschuss setzte sich aus den Herren Jaroslaw Hromadka (Obmann), Wilhelm Fallwickl (Obmannstellvertreter), Haimo Rumpler (Sektionsleiter), Josef Schmuck (Kassier), Josef Engelsberger (Schriftführer) und Leopold Rusch (Zeugwart) zusammen. Die erste Kampfmannschaft des neuen Vereins rekrutierte sich aus Spielern der bisherigen C-Mannschaft. Als Vereinsfarben wählten die Gründungsmitglieder die Salzburger Landesfarben Rot und Weiß. |
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| | Durch die geplante Verbauung des bisher genützten Sportplatzes am Griesrechen stand der neue Verein allerdings ohne Heimstätte da. Helfer in der Not war wiederum Henry W. Davis. Er stellte für seine fußballbegeisterten Mitarbeiter einen Holzlagerplatz der Zellulosefabrik zur Verfügung, der als Spielfeld adaptiert wurde, ließ Umkleidekabinen errichten und sorgte für Dressen, Fußballschuhe und Tornetze, die er aus seiner Heimat importierte. Als Trainer und Spieler stellte er den damals bekannten Linzer Fußballspieler Kitzmüller ein, den er als Gärtner in der Zellulosefabrik beschäftigte. Mit der Fertigstellung des eigenen Heimplatzes konnte endlich das erste Spiel ausgetragen werden. Gegner war der heute nicht mehr existierende [[Itzlinger Sportklub]]. | | Durch die geplante Verbauung des bisher genützten Sportplatzes am Griesrechen stand der neue Verein allerdings ohne Heimstätte da. Helfer in der Not war wiederum Henry W. Davis. Er stellte für seine fußballbegeisterten Mitarbeiter einen Holzlagerplatz der Zellulosefabrik zur Verfügung, der als Spielfeld adaptiert wurde, ließ Umkleidekabinen errichten und sorgte für Dressen, Fußballschuhe und Tornetze, die er aus seiner Heimat importierte. Als Trainer und Spieler stellte er den damals bekannten Linzer Fußballspieler Kitzmüller ein, den er als Gärtner in der Zellulosefabrik beschäftigte. Mit der Fertigstellung des eigenen Heimplatzes konnte endlich das erste Spiel ausgetragen werden. Gegner war der heute nicht mehr existierende [[Itzlinger Sportklub]]. |
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| − | [[1923]] beteiligte sich der HSK an der neu ausgeschriebenen Jugendmeisterschaft des [[Salzburger Fußball-Verband]]es. Mit der Gründung des [[SK Vorwärts Hallein|SK Vorwärts]] spalteten sich die Fußballanhänger der Salinenstadt [[1924]] in zwei Lager. Während der 1. Halleiner Sportklub in der [[Fußballtabellen 1921-1944#Saison 1925/26|Saison 1925/26]] bereits in der Landesklasse spielte und im Premierenjahr unter fünf Klubs den vierten Tabellenplatz belegte, kam der neue Konkurrent nicht über die 2. Klasse hinaus. | + | [[1923]] beteiligte sich der HSK an der neu ausgeschriebenen Jugendmeisterschaft des [[Salzburger Fußball-Verband]]es. Mit der Gründung des [[SK Vorwärts Hallein|SK Vorwärts]] spalteten sich die Fußballanhänger der Salinenstadt [[1924]] in zwei Lager. Während der 1. Halleiner Sportklub in der [[Fußballtabellen 1921-1944#Saison 1925/26|Saison 1925/26]] bereits in der Landesklasse spielte und im Premierenjahr unter fünf Klubs den vierten Tabellenplatz belegte, kam der neue Konkurrent nicht über die 2. Klasse hinaus. |
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| | ===Meisterjahre im Arbeiterverband und die drohende Auflösung (1926-1934)=== | | ===Meisterjahre im Arbeiterverband und die drohende Auflösung (1926-1934)=== |