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==Imhof als Tunnelbauer==
 
==Imhof als Tunnelbauer==
Karl Imhof studierte Technik mit Fachrichtung Tunneltechnik und schloss das Studium erfolgreich ab. In Österreich gab es damals noch keinen Titel für Hochschulabsolventen. Erst ab 1917 wurde die Standesbezeichnung "Ing:" verliehen. Erst in den 30er Jahren wurde die Standesbezeichnung "Dipl.Ing." eingeführt. Erst mit der Einführung der Diplomprüfeungen, statt der Staatsprüfungen, wurde "Dipl.Ing." 1969 ein akademischer Grad.
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Karl Imhof studierte Technik mit Fachrichtung Tunneltechnik und schloss das Studium erfolgreich ab. In Österreich gab es damals noch keinen Titel für Hochschulabsolventen. Erst ab 1917 wurde die Standesbezeichnung "Ing:" verliehen. Erst in den 30er Jahren wurde die Standesbezeichnung "Dipl.Ing." eingeführt. Erst mit der Einführung der Diplomprüfungen, statt der Staatsprüfungen, wurde "Dipl.Ing." 1969 ein akademischer Grad.
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Seine berufliche Laufbahn führte ihn zwischen [[1897]] und [[1901]] zur k.k. privaten Aussig-Teplitzer Eisenbahngesellschaft und nachfolgend zur neu geschaffenen k.k. Staatsbahnbaudirektion in Wien. Aufgrund seiner herausragenden Fähigkeiten wurde Dipl.-Ing. Karl Imhof mit der Trassierung der Eisenbahnlinie im [[Anlauftal]] bei Böckstein im Gasteinertal und mit der Projektierung und Ausführung der Sektion Böckstein mit allen Nebenanlagen der [[Tauernbahn]] beauftragt. [[1902]] wurde er zum Bauführer für die Nordrampe des [[Tauerntunnel (Bahn)|Tauerntunnels]] bestellt. Als sich die Tunnelbauarbeiten als besonders schwierig erwiesen, wurde Dipl.-Ing. Karl Imhof auch an der Südrampe zum stellvertretenden Vorstand für die Tunnelbauleitung berufen. [[Kaiser Franz Joseph I.]] verlieh Karl Imhof für seine besonderen Leistungen am [[14. Dezember]] [[1907]] das Goldene Verdienstkreuz mit der Krone.
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Seine berufliche Laufbahn führte ihn zwischen [[1897]] und [[1901]] zur k.k. privaten Aussig-Teplitzer Eisenbahngesellschaft und nachfolgend zur neu geschaffenen k.k. Staatsbahnbaudirektion in Wien. Aufgrund seiner herausragenden Fähigkeiten wurde Karl Imhof mit der Trassierung der Eisenbahnlinie im [[Anlauftal]] bei Böckstein im Gasteinertal und mit der Projektierung und Ausführung der Sektion Böckstein mit allen Nebenanlagen der [[Tauernbahn]] beauftragt. [[1902]] wurde er zum Bauführer für die Nordrampe des [[Tauerntunnel (Bahn)|Tauerntunnels]] bestellt. Als sich die Tunnelbauarbeiten als besonders schwierig erwiesen, wurde Karl Imhof auch an der Südrampe zum stellvertretenden Vorstand für die Tunnelbauleitung berufen. [[Kaiser Franz Joseph I.]] verlieh Karl Imhof für seine besonderen Leistungen am [[14. Dezember]] [[1907]] das Goldene Verdienstkreuz mit der Krone.
    
==Vom Tunnelbauer zum Bergwerkexperten==
 
==Vom Tunnelbauer zum Bergwerkexperten==

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