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'''Geschichte der Aktion Film:'''
 
'''Geschichte der Aktion Film:'''
6. Juli 1956: Gründungsversammlung der Aktion „Der gute Film“ in Salzburg: Auf Einladung von Prof.Dr. Franz Zöchbauer (Obmann der Salzburger Filmgilde) kamen der Leiter der Filmabteilung des BMfUuK (Dr. Raimund Warhanek),, der Geschäftsführer des Fachverbandes der Lichtspieltheaterbesitzer, Landesjugendreferenten und Bildstellenorganisationen zusammen, mit dem Ziel der Bildung kritischer Einstellungen gegenüber Massenmedien und deren sinnvolle Nutzung. Salzburger Erfahrungen hatten gezeigt, dass Sondervorführungen von wertvollen Filmen mit Einführung u. Diskussion und die Arbeit in der Filmerziehung mit den Intentionen des Leiters der Filmabteilung des BMfUuK konvergierten. Denn Förderung des Guten Films und der Filmerziehung ist wirksamer Kampf gegen schlechten Film.  
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6. Juli 1956: Gründungsversammlung der Aktion „Der gute Film“ in Salzburg: Auf Einladung von Prof.Dr. Franz Zöchbauer (Obmann der Salzburger Filmgilde) kamen der Leiter der Filmabteilung des BMfUuK (Dr. Raimund Warhanek), der Geschäftsführer des Fachverbandes der Lichtspieltheaterbesitzer, Landesjugendreferenten und Bildstellenorganisationen zusammen, mit dem Ziel der Bildung kritischer Einstellungen gegenüber Massenmedien und deren sinnvolle Nutzung. Salzburger Erfahrungen hatten gezeigt, dass Sondervorführungen von wertvollen Filmen mit Einführung u. Diskussion und die Arbeit in der Filmerziehung mit den Intentionen des Leiters der Filmabteilung des BMfUuK konvergierten. Denn Förderung des Guten Films und der Filmerziehung ist wirksamer Kampf gegen schlechten Film.  
    
Konstituierung des Vereins Aktion „Der gute Film“ am 8. Juli 1956 mit Zentrale in Wien (design. GF Dr. Sigmund Kennedy), in Laufe der Jahre entstanden Landeskomitees,  in den Bundesländern; die Kooperation mit dem BMfUuK wurde ausgeweitet, es folgten Kooperationen mit der Bundeskammer für gewerbliche Wirtschaft u. der Hochschule für Bildungswissenschaften Klagenfurt.
 
Konstituierung des Vereins Aktion „Der gute Film“ am 8. Juli 1956 mit Zentrale in Wien (design. GF Dr. Sigmund Kennedy), in Laufe der Jahre entstanden Landeskomitees,  in den Bundesländern; die Kooperation mit dem BMfUuK wurde ausgeweitet, es folgten Kooperationen mit der Bundeskammer für gewerbliche Wirtschaft u. der Hochschule für Bildungswissenschaften Klagenfurt.
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Die Unterbringung in neuen Büroräumen wird beantragt, eine zweite Schreibmaschine vom Magistrat an die Aktion der gute Film abgegeben.
 
Die Unterbringung in neuen Büroräumen wird beantragt, eine zweite Schreibmaschine vom Magistrat an die Aktion der gute Film abgegeben.
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1978: Im April konnte das Salzburger Filmkulturzentrum Das KINO seine Tätigkeit aufnehmen. Gf d. Salzburger Filmkulturzentrums: Günther Berauer
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1978: Im April konnte das Salzburger Filmkulturzentrum [http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Das KINO] seine Tätigkeit aufnehmen. Gf d. Salzburger Filmkulturzentrums: Günther Berauer
 
Der größte Teil der Aktivitäten der Aktion Film Salzburg ging somit an Das KINO über.- Ein von öffentlicher Hand subventioniertes Programmkino, das den Klassikern, Arthouse-Filmen und Randbereichender Filmkultur ein Forum bot, öffnete seine Tore. Der Betrieb des Artis-Kinos wird eingestellt. Neue Aufgaben führen zur Trennung in zwei eigene Vereine und die Übersiedlung der „Aktion der Gute Film“ in die Fürstenallee 45. Die Veranstaltungen „Cinestudio“ und „Der Film zur Diskussion“ wurden noch bis 1981 beibehalten. Der Einsatz von 16mm-Film gewann an Bedeutung, der in den 80-ger Jahren dann zunehmend Konkurrenz durch das Video bekam.
 
Der größte Teil der Aktivitäten der Aktion Film Salzburg ging somit an Das KINO über.- Ein von öffentlicher Hand subventioniertes Programmkino, das den Klassikern, Arthouse-Filmen und Randbereichender Filmkultur ein Forum bot, öffnete seine Tore. Der Betrieb des Artis-Kinos wird eingestellt. Neue Aufgaben führen zur Trennung in zwei eigene Vereine und die Übersiedlung der „Aktion der Gute Film“ in die Fürstenallee 45. Die Veranstaltungen „Cinestudio“ und „Der Film zur Diskussion“ wurden noch bis 1981 beibehalten. Der Einsatz von 16mm-Film gewann an Bedeutung, der in den 80-ger Jahren dann zunehmend Konkurrenz durch das Video bekam.
  
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