| − | Am unteren Ende des Sockels ist die Jahreszahl [[1739]] eingemeißelt, was auch das Aufstellungsjahr gewesen sein dürfte. Auch ist im Kirchenarchiv eine Zahlung im Jahr [[1738]] an den Steinmetz Fröschl in Tamsweg für den Taufstein verzeichnet. Dazu kommen Frachtkosten von [[St. Margarethen]] herein und ein Betrag für den Deckel. Der Deckel war wahrscheinlich vorerst nur provisorisch ausgeführt, denn bereits [[1746]] finden sich Ausgaben für den Maler Christian Schader, der den Deckel fasste, und für den Tischler Seitlinger . Die Jahreszahl 1746 findet sich auch heute noch auf dem Deckel. Die "IF. V." bilden einen Hinweis auf [[Joseph Fleug]], den ersten Vikar von Thomatal, seine Amtszeit war von 1738 bis 1748. | + | Am unteren Ende des Sockels ist die Jahreszahl [[1739]] eingemeißelt, was auch das Aufstellungsjahr gewesen sein dürfte. Auch ist im Kirchenarchiv eine Zahlung im Jahr [[1738]] an den Steinmetz Fröschl in [[Tamsweg]] für den Taufstein verzeichnet. Dazu kommen Frachtkosten von [[St. Margarethen im Lungau|St. Margarthen]] und ein Betrag für den Deckel. Der Deckel war wahrscheinlich vorerst nur provisorisch ausgeführt, denn bereits [[1746]] finden sich Ausgaben für den Maler Christian Schader, der den Deckel fasste, und für den Tischler Seitlinger. Die Jahreszahl 1746 findet sich auch heute noch auf dem Deckel. Die "IF. V." bilden einen Hinweis auf [[Joseph Fleug]], den ersten Vikar von Thomatal, seine Amtszeit war von [[1738]] bis [[1748]]. |
| | Der Taufstein steht in der südlichen Ecke des Chores neben dem Treppenzugang der Sakristei der [[Pfarrkirche Thomatal|Wallfahrtskirche St. Georg]]. | | Der Taufstein steht in der südlichen Ecke des Chores neben dem Treppenzugang der Sakristei der [[Pfarrkirche Thomatal|Wallfahrtskirche St. Georg]]. |
| − | Der Taufstein besteht aus einer 8-eckigen, geschwungenen, weißen [[Marmor]]säule. Auf ihr sitzt das Taufbecken aus weißem Marmor. Der Durchmesser ist 60 cm, die Halbkugel zeigt vertikale und horizontalengestockte Streifen. Die Abdeckung hat Zwiebelform und ist aus Holz. Ihre Farbe ist steingrau, den Abschluss bilden ein goldfarbener Kranz und Zierblättern. Der Taufstein steht auf einem Boden aus Natursteinplatten. Der Taufstein ist über einen umschlingenden Eisenreif mit zwei Stützarmen zusätzlich an den Wänden befestigt. Im Steinboden direkt neben der Säule ist eine bodenbündig eingearbeitete Holzkiste mit eisenbeschlagenem, früher versperrbarem Holzdeckel eingearbeitet. Vermutlich wurden Taufutensilien darin aufbewahrt. | + | Der Taufstein besteht aus einer achteckigen, geschwungenen, weißen [[Marmor]]säule. Auf ihr sitzt das Taufbecken aus weißem Marmor. Der Durchmesser ist 60 cm, die Halbkugel zeigt vertikale und horizontalengestockte Streifen. Die Abdeckung hat Zwiebelform und ist aus Holz. Ihre Farbe ist steingrau, den Abschluss bilden ein goldfarbener Kranz und Zierblättern. Der Taufstein steht auf einem Boden aus Natursteinplatten. Der Taufstein ist über einen umschlingenden Eisenreif mit zwei Stützarmen zusätzlich an den Wänden befestigt. Im Steinboden direkt neben der Säule ist eine bodenbündig eingearbeitete Holzkiste mit eisenbeschlagenem, früher versperrbarem Holzdeckel eingearbeitet. Vermutlich wurden Taufutensilien darin aufbewahrt. |