| − | Ein Projekt sah die Errichtung eines [[Müllner Steg|Salzachsteg]]es in der Verlängerung der ersten [[Friedrich-Gehmacher-Straße|Querstraße]] unterhalb des [[Protestantismus|protestantischen]] [[Christuskirche|Bethauses]] vor. Er sollte aus solidesten, zweckmäßigstem Holze erbaut werden, zwei Land- und drei Flussöffnungen (= vier Stützen) erhalten, jeweils mit einer Bahnbreite von 10 [[Fuß (Salzburger)|Fuß]] und einer der [[Salzschifffahrt|Flussschiffahrt]] entsprechenden Höhe des mittleren Flachbogens. Die beiden seitlichen Aufgänge sollten wenige Fuß über den Uferwegen an dieselben anschließen, sodass der Zugang über eine Auftrittsrampe erfolgen kann. Die Brückenbahn sollte durch zwei zusammengesetzte kontinuierlich verzahnte Balken, in welchen die Querträger als Dübel eingreifen, hergestellt werden. Die gewöhnlichen Geländer sollten mit Traggittern verstärkt werden, sodass trotz der großen Spannweite die Festigkeit und Tragfähigkeit eine solche sein sollte, dass im Notfall der Steg auch durch ein leichtes Fuhrwerk benützt werden kann. Als Baumaterial wurde Holz gewählt, da die Herstellung eines eisernen oder Drahtsteges mindestens das Fünffache gekostet hätte als ein solide ausgeführter Holzsteg, der eine Dauer von 20 Jahren haben sollte.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18690204&query=%22salzachsteg%22&seite=1 ANNO] Salzburger Chronik, 4. Februar 1869, Seite 1</ref> | + | Ein Projekt sah die Errichtung eines [[Müllner Steg|Salzachsteg]]es in der Verlängerung der ersten [[Friedrich-Gehmacher-Straße|Querstraße]] unterhalb des [[Protestantismus|protestantischen]] [[Evangelische Christuskirche Stadt Salzburg|Bethauses]] vor. Er sollte aus solidesten, zweckmäßigstem Holze erbaut werden, zwei Land- und drei Flussöffnungen (= vier Stützen) erhalten, jeweils mit einer Bahnbreite von 10 [[Fuß (Salzburger)|Fuß]] und einer der [[Salzschifffahrt|Flussschiffahrt]] entsprechenden Höhe des mittleren Flachbogens. Die beiden seitlichen Aufgänge sollten wenige Fuß über den Uferwegen an dieselben anschließen, sodass der Zugang über eine Auftrittsrampe erfolgen kann. Die Brückenbahn sollte durch zwei zusammengesetzte kontinuierlich verzahnte Balken, in welchen die Querträger als Dübel eingreifen, hergestellt werden. Die gewöhnlichen Geländer sollten mit Traggittern verstärkt werden, sodass trotz der großen Spannweite die Festigkeit und Tragfähigkeit eine solche sein sollte, dass im Notfall der Steg auch durch ein leichtes Fuhrwerk benützt werden kann. Als Baumaterial wurde Holz gewählt, da die Herstellung eines eisernen oder Drahtsteges mindestens das Fünffache gekostet hätte als ein solide ausgeführter Holzsteg, der eine Dauer von 20 Jahren haben sollte.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18690204&query=%22salzachsteg%22&seite=1 ANNO] Salzburger Chronik, 4. Februar 1869, Seite 1</ref> |
| | Im Februar [[1869]] wurde umgehend mit der Anlieferung des Materials begonnen und als die erforderlichen Genehmigungen erfolgt waren, wurden die Bauarbeiten sofort in Angriff genommen. Bereits Anfang April überspannte der Steg die Salzach. | | Im Februar [[1869]] wurde umgehend mit der Anlieferung des Materials begonnen und als die erforderlichen Genehmigungen erfolgt waren, wurden die Bauarbeiten sofort in Angriff genommen. Bereits Anfang April überspannte der Steg die Salzach. |