1922 erwarb das Ehepaar eine Villa im Stadtteil [[Aigen]], [[Schwarzenbergpromenade|Schwarzenberg-Promenade]] Nr. 18 (heute Nr. 60). Die Villa wurde vermietet, den erste Stock mietete die Beamtenfamilie Dr. [[Friedrich Hoch]], die sie später bei der Gestapo denunzierte. Am 21. März 1938, sofort nach dem [[Anschluss]], mussten Eduard und Jolanda Bigler ihre Wohnung und das Büro in der Bürgelsteinstraße räumen, da sie nach den Nürnberger Gesetzen als "Volljuden" galten. Sie zogen in die Villa, mussten aber wegen der ihnen aufgelasteten Judenvermögensabgabe von 5.000 Reichsmark das Anwesen verkaufen. Der neue Besitzer räumte ihnen aber in der Villa ein Wohnrecht ein. 1939 erwarb das Ehepaar die argentinische Staatsbürgerschaft und glaubte sich dadurch sicher, da Argentinien ein mit Deutschland befreundeter Staat war. | 1922 erwarb das Ehepaar eine Villa im Stadtteil [[Aigen]], [[Schwarzenbergpromenade|Schwarzenberg-Promenade]] Nr. 18 (heute Nr. 60). Die Villa wurde vermietet, den erste Stock mietete die Beamtenfamilie Dr. [[Friedrich Hoch]], die sie später bei der Gestapo denunzierte. Am 21. März 1938, sofort nach dem [[Anschluss]], mussten Eduard und Jolanda Bigler ihre Wohnung und das Büro in der Bürgelsteinstraße räumen, da sie nach den Nürnberger Gesetzen als "Volljuden" galten. Sie zogen in die Villa, mussten aber wegen der ihnen aufgelasteten Judenvermögensabgabe von 5.000 Reichsmark das Anwesen verkaufen. Der neue Besitzer räumte ihnen aber in der Villa ein Wohnrecht ein. 1939 erwarb das Ehepaar die argentinische Staatsbürgerschaft und glaubte sich dadurch sicher, da Argentinien ein mit Deutschland befreundeter Staat war. |