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| | [[Datei:Wappen von Wolf Dietrich von Raitenau Gabrielskapelle Sebastiansfriedhof 01.jpg|thumb|Wappen von Wolf Dietrich von Raitenau]] | | [[Datei:Wappen von Wolf Dietrich von Raitenau Gabrielskapelle Sebastiansfriedhof 01.jpg|thumb|Wappen von Wolf Dietrich von Raitenau]] |
| | [[Datei:Apsis Altarraum.JPG|thumb|Die Apsis des Altarraumes]] | | [[Datei:Apsis Altarraum.JPG|thumb|Die Apsis des Altarraumes]] |
| − | Eine Beschreibung von Mag. [[Thomas Schmiedbauer]]. | + | ==== Eine Beschreibung von Mag. [[Thomas Schmiedbauer]] ==== |
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| | Die Gabrielskapelle wurde im Stil der späten [[Renaissance]] bzw. des Manierismus in der Mitte des fast quadratischen St. Sebastiansfriedhofes errichtet. Der im Grundriss kreisrunder Bau besitzt angebaut eine rechteckige Apsis. Außen ist der Bau durch toskanische Pilaster gegliedert.<ref>[https://austria-forum.org/af/AustriaWiki/Sebastiansfriedhof austria-forum.org]</ref> Das kuppelförmige Kupferdach mit seinen vier kleinen Gauben ist nach außen hin leicht geschweift. Im Giebel über dem Eingang findet sich das Wappen des Fürsterzbischofs und die Inschrift: ''"Wolf·Teodo·Archie"''. Das schmiedeeiserne Eingangsgitter stammt ebenfalls noch aus der Zeit der Erbauung und Fertigstellung 1603. | | Die Gabrielskapelle wurde im Stil der späten [[Renaissance]] bzw. des Manierismus in der Mitte des fast quadratischen St. Sebastiansfriedhofes errichtet. Der im Grundriss kreisrunder Bau besitzt angebaut eine rechteckige Apsis. Außen ist der Bau durch toskanische Pilaster gegliedert.<ref>[https://austria-forum.org/af/AustriaWiki/Sebastiansfriedhof austria-forum.org]</ref> Das kuppelförmige Kupferdach mit seinen vier kleinen Gauben ist nach außen hin leicht geschweift. Im Giebel über dem Eingang findet sich das Wappen des Fürsterzbischofs und die Inschrift: ''"Wolf·Teodo·Archie"''. Das schmiedeeiserne Eingangsgitter stammt ebenfalls noch aus der Zeit der Erbauung und Fertigstellung 1603. |
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| | Umgeben werden diese Skulpturen von Halbreliefs weiblicher Karyatiden mit geflochtenen Fischschwänzen. | | Umgeben werden diese Skulpturen von Halbreliefs weiblicher Karyatiden mit geflochtenen Fischschwänzen. |
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| − | Das Altarblatt der Kapelle mit Jesus, seinen Jüngern die Füße waschend, malte [[Jakob Zanussi]] [[1749]] auf Kupfer.<ref>[https://books.google.at/books?id=wppmAAAAcAAJ&pg=PA52 Touristen-Handbuch für Salzburg, 1845]</ref> Der ursprüngliche Altar mit dem gleichen Motiv war eine Reliefarbeit von [[Hans Waldburger]].<ref>Hildegard Kretschmer, Reclams Städteführer Salzburg: Architektur und Kunst, 2016</ref> Die seitlichen Figuren des Heiligen Christophorus und des Heiligen Georg aus der Mitte des 17. Jahrhunderts werden [[Anton Pfaffinger]] zugeschrieben. Zuoberst auf dem Altar findet sich im gesprengten Giebel erneut das Wappen des Fürsterzbischofs. | + | Das Altarblatt der Kapelle mit Jesus, seinen Jüngern die Füße waschend, malte [[Jakob Zanussi]] [[1749]] auf Kupfer.<ref>[https://books.google.at/books?id=wppmAAAAcAAJ&pg=PA52 Touristen-Handbuch für Salzburg, 1845]</ref> Der ursprüngliche Altar mit dem gleichen Motiv war eine Reliefarbeit von [[Hans Waldburger]].<ref>Hildegard Kretschmer, Reclams Städteführer Salzburg: Architektur und Kunst, 2016</ref> Die seitlichen Figuren des heiligen Christophorus und des heiligen Georg aus der Mitte des 17. Jahrhunderts werden [[Anton Pfaffinger]] zugeschrieben. Zuoberst auf dem Altar findet sich im gesprengten Giebel erneut das Wappen des Fürsterzbischofs. |
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| | Die Altarnische überspannt ein hoher Triumphbogen (kanellierte Pilaster mit Kapitel), der mittig in bunten Farben erneut das Prunkwappen von Wolf Dietrich zeigt. Das folgende Rundbogengewölbe wurde mit buntem [[Stuck]] (wohl von Elia Castello) — ähnlich wie in der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]] — ausgestattet. Das Gewölbe ist in neun Felder aufgeteilt. Mittig befindet sich das [[Wappen der Fürsterzbischöfe|Prunkwappen]] von Wolf Dietrich von Raitenau (Hut mit zwei Federn, roter Löwe mit Blau in goldenem Schrägbalken, mittig schwarze Kugel auf silbernem Feld). | | Die Altarnische überspannt ein hoher Triumphbogen (kanellierte Pilaster mit Kapitel), der mittig in bunten Farben erneut das Prunkwappen von Wolf Dietrich zeigt. Das folgende Rundbogengewölbe wurde mit buntem [[Stuck]] (wohl von Elia Castello) — ähnlich wie in der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]] — ausgestattet. Das Gewölbe ist in neun Felder aufgeteilt. Mittig befindet sich das [[Wappen der Fürsterzbischöfe|Prunkwappen]] von Wolf Dietrich von Raitenau (Hut mit zwei Federn, roter Löwe mit Blau in goldenem Schrägbalken, mittig schwarze Kugel auf silbernem Feld). |