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[[Datei:Wallack Franz 01.jpg|thumb|Tunnelportal Süd, [[Franz Friedrich Wallack]] bezeichnete sich als "Christkindl" (undatiert).]]
[[Datei:Hochtor Tunnel Südportal April 2020.jpg|thumb|Tunnelportal Süd im April 2020.]]
'''IN TE DOMINE SPERAVI''' steht über beiden Portalen des [[Hochtor (Tunnel)|Hochtor-Tunnels]] auf der [[Scheitelstrecke der Großglockner Hochalpenstraße|Scheitelstrecke]] der [[Großglockner Hochalpenstraße]] in 2 504 [[m ü. A.]] auf der Grenze der Bundesländer [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] und [[Kärnten]].

== Geschichte ==
Nachdem im Spätsommer [[1933]] endlich der [[Variantenstreit der Großglockner Hochalpenstraße|Variantenstreit]] über die Streckenführung der Großglockner Hochalpenstraße zwischen dem [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] und dem Erbauer der Straße Dipl.-Ing. [[Franz Wallack]] zugunsten der Variante von Wallack entschieden wurde, konnten die Arbeiten für den letzten Abschnitt der Straße, der Scheitelstrecke, in Angriff genommen werden.

Bereits kurz nach dem Anfahren des Hochtor-Tunnels wurde am [[13. September]] 1933 eine [[Herkules-Statue am Hochtor|Herkules-Statue]] am [[Hochtor (Kärnten)|Hochtor]] gefunden. Ein weiterer Fund war am nördlichen Tunnelportal eine Münze aus der Zeit der österreichischen Königin [[Maria Theresia]] (* [[1717]]; † [[1780]]). Auf dieser Münze stand geprägt<blockquote>"''IN TE DOMINE SPERAVI''" - ''Auf Dich,o Herr, habe ich gehofft''</blockquote> Und, Zitat Franz Wallack in [[Die Großglockner Hochalpenstraße - die Geschichte ihres Baues]] Seite 162: "''Ja, auf das Hochtor hatte ich durch all die Jahre gehofft, hatte ersehnt, daß die Straße hier Wirklichkeit werden möge. Nun standen wir mit der Arbeit tatsächlich hier. Und wenn die Straße fertig war, dann sollte über den Portalen des Hochtors die Inschrift eingemeißelt stehen: IN TE DOMINE SPERAVI!. Das ist auch der Fall.''"

[[1939]] sah dann ein über die Straße fahrender [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischer]] [[Gauleiter]] diese Inschrift. Ob er deren Bedeutung kannte oder nicht, er sah darin eine Gefährdung des ''tausendjährigen Reiches'' und ließ sofort die Inschrift heraus meißeln. Kaum war dann das ''tausendjährigen Reich'' zu Ende ließ Wallack noch im Frühjahr [[1945]] die Inschrift wieder anbringen.

== Quelle ==
* Buch ''Die Großglockner Hochalpenstraße - die Geschichte ihres Baues'', Seite 162

{{SORTIERUNG: Baugeschichte}}
[[Kategorie:Großglockner Hochalpenstraße]]
[[Kategorie:Großglockner Hochalpenstraße (Geschichte)]]
[[Kategorie:Zwischenkriegszeit]]

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