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Über die neuerliche Erweiterung der Kirche, deren Weihe am [[21. September]] [[1707]] durch [[Fürsterzbischof]]s [[Franz Anton Fürst Harrach|Franz Anton Graf von Harrach]] vorgenommen wurde, gibt es keine Unterlagen.  
 
Über die neuerliche Erweiterung der Kirche, deren Weihe am [[21. September]] [[1707]] durch [[Fürsterzbischof]]s [[Franz Anton Fürst Harrach|Franz Anton Graf von Harrach]] vorgenommen wurde, gibt es keine Unterlagen.  
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[[1716]] und 1718 wurde in die Kirche und Sakristei eingebrochen und jedes Mal ein Ziborium sowie silberne Opfergaben gestohlen. Der Diebe wurde man niemals habhaft, auch im letzten Falle nicht, wo man "''3 fremtde Weibsbilder in Wienerischen Aufzug bey der Ordinarimess am Pichl observirte, so wegen ihrer liederlichen Testimonien billich suspect seyn können.''"
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[[1716]] und 1718 wurde in die Kirche und Sakristei eingebrochen und jedes Mal ein Ziborium sowie silberne Opfergaben gestohlen. Der Diebe wurde man niemals habhaft, auch im letzten Falle nicht, wo man „[..] ''3 fremtde Weibsbilder in Wienerischen Aufzug bey der Ordinarimess am Pichl observirte, so wegen ihrer liederlichen Testimonien billich suspect seyn können.''“<ref>Zitiert nach: ''Österreichische Kunsttopographie 10'' (ÖKT 10): Die Denkmale des politischen Bezirkes Salzburg, Wien 1913, S. 297.</ref>
    
Den nächsten großen Umbau ließ [[1718]] bis [[1722]] Stiftsdekan [[Franz Bernhard Graf von Stürgkh  zu Plankenwart]] mit Unterstützung von Fürsterzbischof Franz Anton Graf von Harrach durchführen. Dabei wurde die Kirche zur gegenwärtigen Form erweitert. Der Bau, bei dem eine Erweiterung des Gebäudes (das Langhaus blieb stehen) und die Errichtung zweier neuer Seitenaltäre vorgenommen wurde, ging nach einem von der Hofbaumeisterei gefertigten Riß unter Aufsicht des Hofmaurermeisters [[Sebastian Stumpfegger]] vor sich. [[1721]] entstanden zwei Figuren von [[Meinrad Guggenbichler]]. Am [[14. August]] 1722 vereinbarte der Franz Bernhard Graf von Stürgkh zu Plankenwart, mit [[Josef Anton Pfaffinger]] die Machung von 4 Statuen als St. [[Rupert von Worms|Rupert]] mit 'dem [[Salzfass (Transportgefäß)|Salzkhieffl]],. St. [[Virgil]] mit der [[Dom der Hll. Rupert und Virgil|Dombkiirchen]], St. Vitalem mit dem Herz, woraus eine weiße Lilie entsprungen soIte, dann den hl. [[Martinitag|Martinum]] mit der Gans.''"
 
Den nächsten großen Umbau ließ [[1718]] bis [[1722]] Stiftsdekan [[Franz Bernhard Graf von Stürgkh  zu Plankenwart]] mit Unterstützung von Fürsterzbischof Franz Anton Graf von Harrach durchführen. Dabei wurde die Kirche zur gegenwärtigen Form erweitert. Der Bau, bei dem eine Erweiterung des Gebäudes (das Langhaus blieb stehen) und die Errichtung zweier neuer Seitenaltäre vorgenommen wurde, ging nach einem von der Hofbaumeisterei gefertigten Riß unter Aufsicht des Hofmaurermeisters [[Sebastian Stumpfegger]] vor sich. [[1721]] entstanden zwei Figuren von [[Meinrad Guggenbichler]]. Am [[14. August]] 1722 vereinbarte der Franz Bernhard Graf von Stürgkh zu Plankenwart, mit [[Josef Anton Pfaffinger]] die Machung von 4 Statuen als St. [[Rupert von Worms|Rupert]] mit 'dem [[Salzfass (Transportgefäß)|Salzkhieffl]],. St. [[Virgil]] mit der [[Dom der Hll. Rupert und Virgil|Dombkiirchen]], St. Vitalem mit dem Herz, woraus eine weiße Lilie entsprungen soIte, dann den hl. [[Martinitag|Martinum]] mit der Gans.''"